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Mrz.

Bezirksschützentag, Verband

Nailas Bürgermeister empfängt oberfränkische Schützen

Bezirksschützenmeister Alexander Hummel trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Naila ein.Bezirksschützenmeister Alexander Hummel trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Naila ein. Bezirksschützenmeister Alexander Hummel (links) überreicht dem Bürgermeister der Stadt Naila, Franz Stumpf ein Gastgeschenk. In der Stadt im Frankenwald findet der oberfränkische Bezirksschützentag 2018 statt.Bezirksschützenmeister Alexander Hummel (links) überreicht dem Bürgermeister der Stadt Naila, Franz Stumpf ein Gastgeschenk. In der Stadt im Frankenwald findet der oberfränkische Bezirksschützentag 2018 statt. Die Delegation des Schützenbezirks Oberfranken vor dem Bahnhof/Gleis Eins in Naila, in dem Bürgermeister Franz Stumpf einen Empfang anlässlich des oberfränkischen Bezirksschützentags 2018 gab.	Die Delegation des Schützenbezirks Oberfranken vor dem Bahnhof/Gleis Eins in Naila, in dem Bürgermeister Franz Stumpf einen Empfang anlässlich des oberfränkischen Bezirksschützentags 2018 gab.

Naila – Franz Stumpf, Bürgermeister der Stadt Naila, hat zum Beginn des oberfränkischen Bezirksschützentags am 17. und 18. März einen Empfang gegeben. Im historischen, vorbildlich restaurierten „Bahnhof/Gleis Eins“ begrüßte Stumpf die Mitglieder des Vorstands und Ausschusses des Bezirksverbands Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB).

Der Bürgermeister stellte seine Stadt vor, die urkundlich erstmals im Jahr 1343 erwähnt wurde und heute knapp 7800 Einwohner zählt. Franz Stumpf betonte, dass Naila eingebettet ist in die wunderschöne Landschaft des Frankenwalds. Einst ein blühender Bergbauort, der später von der Textil-, Porzellan- und Lederindustrie geprägt war, hat sich heute zu einem „ansehnlichen Handwerks-, Handels-, Dienstleistungs-, Schul- und Ferienort entwickelt“, so der Bürgermeister.

Stolz sei man in der ehemaligen Kreisstadt darauf, dass sie von der Grundschule über Mittel- und Realschule bis zum Gymnasium eine hervorragende Bildungslandschaft vorhalten könne. Dies trage dazu bei, junge Menschen in ihrer Heimat zu verwurzeln. Ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten im Lebensmittelbereich, im Fach- und Einzelhandel sowie die beliebten Märkte lockten Besucher aus der gesamten Umgebung nach Naila. Nach Jahren des Bevölkerungsrückgangs steige die Einwohnerzahl jetzt wieder leicht an – „und das ohne Flüchtlinge“, die man in der Stadt natürlich auch beherberge, erläuterte Franz Stumpf.

Naila profitiert heute vom staatlichen Förderprogramm „Stadtumbau West“. Damit gewinne die Stadt im Frankenwald an Attraktivität und Lebensqualität, sagte der Bürgermeister. Größtes Projekt in Naila ist gegenwärtig die Sanierung und der Ausbau der Grundschule mit einer Investitionssumme von fast zehn Millionen Euro. Stumpfs Fazit: „Wir haben ein Städtchen, das sich sehen lassen kann.“

Der Bürgermeister wies natürlich auch auf den „wilden Mann“ hin, der das Stadtwappen ziert. „Wilde Männer“ seien im Mittelalter oft in der germanischen und slawischen Volkskunst dargestellt worden. Sie galten als Menschen mit tierischen Eigenschaften, die gewaltige Kräfte hatten. Den „wilden Mann“, so der Bürgermeister, gibt es bis heute. Axel Rauh verkörpert diese Kultfigur.

Bezirksschützenmeister Alexander Hummel bedankte sich für die freundliche Aufnahme in Naila. Hummel stellte den Bezirksverband Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) vor, der rund 32.500 Mitglieder zählt.

Höhepunkt des Stadtempfangs war der Eintrag von Bezirksschützenmeister Hummel und Bezirkssportleiter Walter Horcher sowie des Vorsitzenden der TuS Lippertsgrün, Erwin Schuberth, in das Goldene Buch der Stadt. Der Turn- und Sportverein, der auch eine Schießsportabteilung hat, richtet den oberfränkischen Bezirksschützentag 2018 aus.

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http://www.bssb-oberfranken.de/news.cfm?artikel=4162
(Veröffentlicht am 17.03.2018, gedruckt am 19.09.2019)

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