27
Mär.
Wenn der Knall der Böller über die fränkischen Hügel hallt – dann ist es wieder soweit.
Die Böllerschützen Oberfrankens kommen zusammen. Nicht nur um zu
schießen. Sondern um zu beten. Um zu gedenken. Um Gemeinschaft zu
erleben – so wie es Tradition ist und Tradition bleibt.
Zum
zweiten Mal laden wir herzlich ein zum feierlichen
Gottesdienst der Oberfränkischen Böllerschützen an einem
der schönsten Wallfahrtsorte Frankens – dem Kreuzberg bei Hallerndorf,
wo seit 1463 das Heilige Kreuz verehrt wird.
Zelebrant ist Pfarrer Matthias Steffel – Kurat und Geistlicher Beirat der Oberfränkischen Böllerschützengesellschaften im BSSB.
Der Gottesdienst verbindet Feierlichkeit und Brauchtum: Ein würdiges Totengedenken für alle verstorbenen Schützenkameradinnen und -kameraden, ein feierlicher Böllersalut auf der Festwiese vor der Wallfahrtskirche – und danach gemütliches Beisammensein auf einem der Kreuzbergkeller, wo fränkische Gastlichkeit und gute Gesellschaft warten.
Kommt mit euren Gruppen, euren Familien, euren Vereinen.
Bringt
eure Fahnen mit. Bringt eure Böller mit. Und bringt das, was dieses
Brauchtum seit Jahrhunderten trägt:
Stolz auf die Tradition.
Freude an der Gemeinschaft.
Dankbarkeit für das Leben.
Der Kreuzberg erwartet euch.
Auf Wunsch können die Hand- und Schaftböller im Gottesdienst auch gesegnet werden!
22
Mär.
Am 21.03.2026 fand der Shooty-Cup auf Bezirksebene beim SV Bavaria Langensendelbach statt. Dieses Jahr qualifizierten sich 25 von 31 gemeldeten Mannschaften zum Bezirksentscheid. In 20 Schussserien stellten die Schüler ihr Können unter Beweis. In der Mannschaftswertung Luftgewehr belegte FSV-Schnabelwaid 1 den ersten Platz. Der zweite Platz ging an FSV-Schnabelwaid 2 gefolgt von der SG Kronach 1. In der Luftpistolen Wertung ging der erste Platz an die SG Kronach. Der zweite Platz ging an Bad Berneck gefolgt von Kronach 2. Die Siegerehrung fand im Anschluss im Rahmen des Bezirksjugendtages statt.
Die Ergebnisse finden sich in der entsprechenden Ergebnisliste.
Die Bezirksjugendleitung bedankt sich bei allen Teilnehmern sowie bei den Jugendleitern denn ohne diesen wäre die Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich gewesen.
Ein Besonderer Dank geht nochmals an das Team von Bavaria Langensendelbach, zum einen für die Bereitstellung des Schützenhauses sowie für die hervorragende Verpflegung während des Wettkampfes.
26
Feb.
Rehau/Neustadt.
Es gibt Sporttage, die bleiben. Nicht wegen der Ergebnisse,
sondern wegen der Geschichten, die sie erzählen. Der 21. Februar 2026
war für den SC Neustadt genauso ein Tag – ein Tag, an dem ein kleines,
ehrgeiziges Team über sich hinauswuchs und sich mit Herz, Nervenstärke
und unerschütterlichem Teamgeist den Meistertitel der Bezirksliga
Recurve Oberfranken sicherte. Und mehr noch: Den Aufstieg in die
Oberliga Nordwest.
Dabei begann die Reise vor zwei Jahren unscheinbar.
Fünf
Schützen, ein Verein, der wieder seine Ligakarriere nach 8 Jahren
startet,
ein Traum, der noch nicht ausgesprochen wurde. Heute ist
er Wirklichkeit.
Ein wackeliger Start – und der erste Beweis für echten Teamgeist
Der zweite und entscheidende Wettkampftag in Rehau begann für den SC Neustadt alles andere als souverän. Im Match gegen ZSG Goldkronach landete ein Pfeil ausgerechnet auf der „1“. Für einen Moment schien die Konzentration zu kippen. Doch dann zeigte sich, was dieses Team so besonders macht: Keiner ließ den anderen fallen. Die Neustädter fingen sich, blieben ruhig – und gewannen mit vier Ringen Vorsprung.
„Mehr Glück als Verstand“, sagte ein Schütze lachend nach dem Match. Aber es war mehr: Es war der erste Funke eines Feuers, das sich durch den ganzen Wettkampftag ziehen sollte.
Krügers Comeback – der Moment, der alle aufwachen ließ
Im zweiten Match gegen BS Wirsberg erwischte ausgerechnet Mannschaftsführer Carsten Krüger einen desaströsen Start: Eine 6, eine 7 – untypisch für ihn. Die Zuschauer hielten die Luft an, Krüger selbst schüttelte ungläubig den Kopf.
Doch er ist nicht Kapitän ohne Grund. Er sammelte sich, fand zurück in seinen Rhythmus und führte sein Team schließlich doch noch zu einem klaren Sieg. Ein Moment, an dem viele merkten: Heute wächst dieses Team über sich hinaus.
Der Rhythmus kommt – und Neustadt findet die Zone
Mit zunehmender Dauer wurden die Neustädter stärker. Gegen Marktredwitz fiel erstmals die 200er-Marke (205 Ringe), nach der Pause gegen Höchstadt steigerten sich die Schützen sogar auf konstante 50er-Passen. Der SC Neustadt wirkte plötzlich nicht mehr wie ein Aufsteiger – sondern wie ein Titelfavorit.
Drei Endspiele, ein Ziel – der Aufstieg
Dann kamen die drei schwersten Gegner. Drei Matches, die über eine ganze Saison entscheiden sollten.
Gegen Bad Staffelstein setzte Neustadt ein klares Zeichen und gewann mit 204:159 – eine Demonstration von Ruhe und Präzision.
Doch das, was folgte, war der Moment, in dem die Halle in Rehau
spürte:
Dieses Team ist bereit, Geschichte zu schreiben.
Die Explosion: 216 Ringe – das beste Ergebnis des Tages
Im Duell mit SG 1964 Hummeltal liefen die Neustädter zu absoluter
Höchstform auf:
216 Ringe – das beste Ergebnis und das Beste Team
Ergebnis des Tages.
Jeder Schuss saß. Jeder Pfeil traf. Jeder im
Publikum wusste: Jetzt ist alles möglich.
Das große Finale – ein Match, das eine ganze Saison trägt
SC Neustadt gegen SG Thurnau.
Erster gegen Zweiter.
Wer
gewinnt, steigt auf.
Die Halle war still, als Neustadt die erste Passe mit starken 54 Ringen eröffnete. Doch dann kam der leichte Einbruch – Thurnau zog gleich. Die Spannung in der Halle war greifbar.
Doch Hannes Büchner hielt das Team mit beeindruckender Konstanz im Rennen. Und Krüger? Der Kapitän setzte den entscheidenden Moment der Saison.
In der letzten Passe schoss er erst eine unerklärliche 4 – und alle hielten den Atem an. Doch dann sammelte er sich, atmete tief durch und setzte eine perfekte 10 als Schlusspunkt.
199 zu 189. Neustadt gewinnt. Neustadt steigt auf.
Ein Team, das zusammengewachsen ist
Mit 2843 Gesamtringen und 24:4 Punkten sicherte sich der SC Neustadt den Meistertitel der Bezirksliga Recurve Oberfranken. Doch was diesen sportlichen Erfolg besonders macht, ist nicht nur das Ergebnis – es ist die Art und Weise, wie er entstanden ist.
Nachdem letzten Pfeil sagte Krüger:
„Ich bin Mega stolz auf mein Team. Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen – aber wenn einer nicht trifft, treffen die anderen beiden. Wir gleichen uns jedes Mal aus.“
Es war ein Satz, der den Kern dieser Mannschaft trifft.
Ausblick: Die Oberliga wartet
Nun geht es weiter in die Oberliga Nordwest. Dort schießt man auf 40er Spots, dort warten neue Herausforderungen – und Chancen.
Doch nach diesem Wettkampftag in Rehau zweifelt niemand daran, dass
der SC Neustadt bereit ist.
Ein Team, das nicht nur
schießt.
Ein Team, das kämpft.
Ein Team, das zusammen
Geschichte schreibt.
Wir danken Martin Eschrich, Hannes Büchner, Jan Heckert, David Morand und Carsten Krüger für diese herausragende Saison 2025/26.
(Copyright by Carsten Krüger/Wolfgang Fischer)
03
Feb.
Einer der wichtigsten Termine für die Schüler im Jahr ist gleich zu beginn die Schülersichtung. Hier werden die neuen Schüler-Kaderschützen des BSSB für das Jahr 2026 ermittelt.
Oberfranken stellte dieses Jahr bärenstarke 11 Teilnehmer. Da zwei leider kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen sind waren es dann 9 Teilnehmer die am 01.02.2026 in München auf unserer Olympiaschießanlage an den Start gegangen sind.
Und mit Lotte und Emmi Grünwald (beide FSV Schnabelwaid/Gau Süd) konnten sich sogar gleich zwei Schützeninnen einen begehrten Platz im Bayernkader sichern. Darüber hinaus gewann Lotte Grünwald die Sichtung mit hervorragenden 589 Ringen (293/296 Ringe). Die 296 Ringe in Ihrem zweiten Durchgang waren zugleich das Tagesbestergebnis. Die 11-jährige Emmi Grünwald ist die jüngste im kommenden BSSB-Kader. Die meisten Schüler sind 2 Jahre älter. Mit 578 Ringen (288/290 Ringe) kämpfte sie sich auf Platz 8 vor und in den begehrten Bayernkader.
Unsere Teilnehmer in der Übersicht:
Die Betreuung erfolgte durch die Bezirkstrainer Bastian Wagner und Tobias Inzelsberger.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Oberfränkischen Teilnehmer und weiterhin "Gut Schuss"!
Tobias Inzelsberger
Assistenztrainer Gewehr
19
Jan.
Der Ski Club Neustadt ist mit einer beeindruckenden Leistung in die Bezirksliga Oberfranken gestartet und kehrte vom ersten Wettkampftag in Bayreuth als Tabellenführer zurück. Nach dem Aufstieg in die Liga bestätigte das Team eindrucksvoll seine Konkurrenzfähigkeit und sammelte fünf Siege aus sieben Begegnungen.
Früher Rückenwind durch zwei Auftaktsiege
Zum Auftakt traf der SC Neustadt auf die SG 1964 Hummeltal und setzte mit einem 203:199-Erfolg das erste Ausrufezeichen. Für Neustadt standen dabei Carsten Krüger, Hannes Büchner und Jan Heckert an der Linie. Im zweiten Match gegen den FSV Bad Staffelstein legte das Trio nach und gewann deutlich mit 205:171 Ringen, womit der perfekte Start mit zwei Siegen gelang.
Knappe Niederlage vor der Pause
Im dritten Duell des Tages musste sich der SC Neustadt der SG 1608 Höchstadt mit 198:202 Ringen geschlagen geben. Nach den zwei Auftakt-Siegen fiel die Niederlage mit lediglich vier Ringen Differenz denkbar knapp aus und sorgte für zusätzliche Motivation für die zweite Wettkampf Hälfte.
Rekordringzahl nach der Pause
Nach der wohlverdienten Pause standen die letzten vier Matches auf dem Programm, in denen Neustadt noch einmal deutlich zulegte. Im vierten Match gegen die ZSG Goldkronach gelang mit 210:169 Ringen die höchste Tages-Ringzahl der Neustadter, diesmal mit Martin Eschrich, Hannes Büchner und Jan Heckert in der Mannschaft.
Drama in den Schluss Begegnungen
Das fünfte Match ging unglücklich mit nur einem Ring Unterschied 198:199 gegen die SG 1862 Thurnau verloren. Der SC Neustadt bewies jedoch Moral und holte sich im sechsten Duell gegen BS Wirsberg mit 200:197 Ringen den nächsten Sieg, diesmal wieder mit Krüger, Büchner und Heckert. Zum Abschluss folgte ein klarer 209:193-Erfolg gegen TS Marktredwitz, mit dem die Neustadter ihre starke Tagesleistung krönten.
Spitzenreiter nach Ringzahl
Am Ende des ersten Wettkampftages lagen gleich vier Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze, sodass die Gesamt-Ringzahl über die Platzierung entscheiden musste. Mit starken 1423 Gesamt-Ringen sicherte sich der Ski Club Neustadt hauchdünn den ersten Tabellenplatz vor Thurnau und Hummeltal und geht damit als Favorit in den zweiten und letzten Ligawettkampf.
(Copyright by Carsten Krüger/Wolfgang Fischer)

Es ergeht herzliche Einladung an die oberfränkische Schützenfamilie!
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