16
Mai
Die Gehörlosen Schützenabteilung Bamberg wurde anlässlich seines 50-jährigen Bestehens mit der Durchführung der Meisterschaft beauftragt. Da aber der Verein nicht über die ausreichende Schießstand-Kapazität verfügt, fragte der Bezirksschützenmeister Alexander Hummel zirka zwei Monate vor dem geplanten Termin bei der der SG Coburg an, ob sich die durch die oberfränkischen Meisterschaften erprobten Coburger vorstellen könnten dieses Event auszurichten.
Die Schützengesellschaft sagte spontan zu. Bei einem Ortstermin mit dem Fachwart für Schießen des deutschen gehörlosen Sportverbandes Marco Baron und dem 2. Schützenmeister der SG wurden die Schießanlagen besichtigt, und für sehr gut geeignet bewertet. Der Coburger Oberbürgermeister übernahm ohne zu Zögern die Schirmherrschaft der Veranstaltung. Der 1. Schützenmeister Christian Ulrich und der 2. SM Reinhard Mohr machten sich unverzüglich daran die dreitägige Veranstaltung zu organisieren. Vom 14. bis 16. Mai war es dann soweit. Insgesamt 177 Starts mussten in die verschiedenen Rechner der 10, 25 sowie 50 und 100 Meter eigegeben werden.
Die vor zwei Jahren erst in Betrieb genommen elektronischen Schießstände erfüllten ihre Aufgaben mit Bravour. Es wurden insgesamt 13 neue Deutsche Rekorde und eine Einstellung erzielt. Bei seinem Schlusswort zum Ende der drei Tage dankte Marco Baron den Coburger Schützen für den perfekten Ablauf der Meisterschaft und überreichte einen Wimpel des DGSV an die Organisatoren. Diese wiederum sagte zu: „Wenn ihr wieder mal einen Ausrichter für die deutsche Meisterschaft bracht, wir sind bereit.“
Reinhard Mohr
19
Apr.
In einem Festakt in der neuen Residenz München verlieh der Innen- und
Sportminister Joachim Herrmann die Ehrenmedaille für besondere
Verdienste um den Sport in Bayern an den langjährigen Aktiven, Trainer
und Funktionär auf Vereins-, Gau- und Bezirksebene, Torsten
Spickmann von der SG Ebersdorf.
Der Weg Torsten Spickmanns begann als aktiver Sportler. Doch
schon früh zeigte sich, dass dessen Schießsportbegeisterung weit über
den eigenen sportlichen Erfolg hinausgeht. Bereits 1994 übernahm er
nach erfolgreichem Erwerb der C-Trainer-Lizenz (DOSB) das Traineramt
im Heimatverein SG Ebersdorf. Auch im Schützenbezirk Oberfranken
brachte er seine Expertise als Kadertrainer im Bereich Pistole ein.
Nach Ablegen der Prüfung zum C-Trainer brachte er sein Wissen nicht
nur in seinem Verein, sondern auch als Kadertrainer im Bereich Pistole
auf Bezirksebene ein. Zahlreiche Titel und Medaillen seiner
Schützlinge belohnten seine Arbeit. Besonderes Augenmerk galt stets
der Jugendarbeit. Spickmann setzte sich mit großem Engagement für die
Nachwuchsgewinnung und -förderung ein.
Seit 2012 steht Spickmann an der Spitze seines Vereines als 1.
Schützenmeister und übt auch dieses Amt mit großer Hingabe und
Engagement aus. In der Zeit seines Wirkens im Verein wandelte sich
dieser zu einem modernen und zukunftsorientierten Verein, der zu einem
Aushängeschild Oberfrankens wurde. Dank ihm findet sich die SG
Ebersdorf durch den sportlichen Aufstieg in der 2. Bundesliga
Luftpistole und ist überregional bekannt.
Zu guter Letzt darf seine Mitarbeit auf Bezirksebene nicht
unerwähnt bleiben. Neben seiner langjähriger Kadertrainertätigkeit
unterstützt er die Sportleitung des Bezirks als stellvertretender
Bezirkssportleiter. Er übernahm die Schulung der Kampfrichter der
oberfränkischen Meisterschaften, die Rundenwettkampfleitung, und
fungiert als Weiterbildungsreferent.
Durch die Verleihung der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern würdigt die Bayerische Staatsregierung das aktive ehrenamtliche Schaffen der Preisträger im Sport. Der Freistaat verspricht sich dadurch Impulse für die Nachwuchsgewinnung im Breiten- und Spitzensport.
14
Apr.
Zu den Aufstiegskämpfen in die Luftgewehr- und Luftpistolen-Bayernligen waren vier oberfränkische Vereine am Wochenende im Landesleistungszentrum des Oberpfälzer Schützenbundes in Pfreimd am Start und wurden von den vielen mitgereisten Fans kräftig unterstützt.
Mit dem Luftgewehr gab es leider nur einen Aufstiegsplatz, und den holte sich die Mannschaft aus Mähring mit überragendem Vorsprung und Ergebnissen auf Bundesliga-Niveau. Jedoch konnte der oberfränkische Vertreter SV Tell Löhlitz, die in der laufenden Wettkampfrunde gezeigten Ergebnisse wiederholen und konnte sich den zweiten Tabellenplatz im Aufstiegskampf sichern. Der zweite Vertreter aus Oberfranken, die Priv. SG Ludwigstadt, belegte den sechsten Platz. Somit sind beide oberfränkischen Vertreter nächstes Jahr weiterhin in der Oberfrankenliga am Start.
Mit der Luftpistole waren ebenfalls zwei Vertreter aus Oberfranken am Start, nämlich die Mannschaft der Priv. SG Ludwigstadt und die Mannschaft der SG Münchberg. Mit nur 11 Ringen Rückstand verpasste die Mannschaft aus Ludwigstadt den Sprung in die Bayernliga denkbar knapp und musste sich mit einem starken dritten Platz zufriedengeben. Die SG Münchberg erreichte einen starken fünften Platz. So müssen auch hier beide Vereine nächstes Jahr ihr Glück in der Oberfrankenliga wieder unter Beweis stellen und vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit dem Aufstieg.
Peter Baldauf
27
Mär.
Wenn der Knall der Böller über die fränkischen Hügel hallt – dann ist es wieder soweit.
Die Böllerschützen Oberfrankens kommen zusammen. Nicht nur um zu
schießen. Sondern um zu beten. Um zu gedenken. Um Gemeinschaft zu
erleben – so wie es Tradition ist und Tradition bleibt.
Zum
zweiten Mal laden wir herzlich ein zum feierlichen
Gottesdienst der Oberfränkischen Böllerschützen an einem
der schönsten Wallfahrtsorte Frankens – dem Kreuzberg bei Hallerndorf,
wo seit 1463 das Heilige Kreuz verehrt wird.
Zelebrant ist Pfarrer Matthias Steffel – Kurat und Geistlicher Beirat der Oberfränkischen Böllerschützengesellschaften im BSSB.
Der Gottesdienst verbindet Feierlichkeit und Brauchtum: Ein würdiges Totengedenken für alle verstorbenen Schützenkameradinnen und -kameraden, ein feierlicher Böllersalut auf der Festwiese vor der Wallfahrtskirche – und danach gemütliches Beisammensein auf einem der Kreuzbergkeller, wo fränkische Gastlichkeit und gute Gesellschaft warten.
Kommt mit euren Gruppen, euren Familien, euren Vereinen.
Bringt
eure Fahnen mit. Bringt eure Böller mit. Und bringt das, was dieses
Brauchtum seit Jahrhunderten trägt:
Stolz auf die Tradition.
Freude an der Gemeinschaft.
Dankbarkeit für das Leben.
Der Kreuzberg erwartet euch.
Auf Wunsch können die Hand- und Schaftböller im Gottesdienst auch gesegnet werden!
22
Mär.
Am 21.03.2026 fand der Shooty-Cup auf Bezirksebene beim SV Bavaria Langensendelbach statt. Dieses Jahr qualifizierten sich 25 von 31 gemeldeten Mannschaften zum Bezirksentscheid. In 20 Schussserien stellten die Schüler ihr Können unter Beweis. In der Mannschaftswertung Luftgewehr belegte FSV-Schnabelwaid 1 den ersten Platz. Der zweite Platz ging an FSV-Schnabelwaid 2 gefolgt von der SG Kronach 1. In der Luftpistolen Wertung ging der erste Platz an die SG Kronach. Der zweite Platz ging an Bad Berneck gefolgt von Kronach 2. Die Siegerehrung fand im Anschluss im Rahmen des Bezirksjugendtages statt.
Die Ergebnisse finden sich in der entsprechenden Ergebnisliste.
Die Bezirksjugendleitung bedankt sich bei allen Teilnehmern sowie bei den Jugendleitern denn ohne diesen wäre die Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich gewesen.
Ein Besonderer Dank geht nochmals an das Team von Bavaria Langensendelbach, zum einen für die Bereitstellung des Schützenhauses sowie für die hervorragende Verpflegung während des Wettkampfes.

Es ergeht herzliche Einladung an die oberfränkische Schützenfamilie- bitte meldet euch an!
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