30
Dez.
Aufgrund der Nachfrage wurden zusätzliche Schießorte und Schießtermine
vereinbart. Wir freuen uns auf die Teilnahme möglichst vieler
Schützinnen und Schützen aus ganz Oberfranken!
Der Schützenbezirk Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund
(BSSB) wurde am 6. Mai 1951 gegründet.
Anlässlich dieses besonderen Jubiläums veranstalten wir ein Jubiläumsschießen mit attraktiven Preisen für alle Schützinnen und Schützen unseres Bezirks. Die Erlöse aus dem Schießen werden vollständig ausgeschüttet. Sofern einzelne Klassen höhere Starterzahlen als erwartet erzielen, werden die Mehreinnahmen innerhab der Klasse ausgeschüttet.
Vor allem aber für unseren Schützennachwuchs soll
sich die Teilnahme besonders lohnen:
Daher erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am
Lichtpunktschießen im Rahmen der Siegerehrung ein
Erinnerungsgeschenk. Darüber hinaus wird unter allen
Lichtpunktschützen, die am Jubiläumsschießen teilgenommen haben, und
die bei der Siegerehrung am Sonntag, den 7. Juni
2026, persönlich anwesend sind, mindestens ein
Vereins-Lichtpunktgewehr verlost.
Das Jubiläumsschießen wird in allen vier Gauen des
Bezirks an insgesamt neun
Schießorten durchgeführt.
Das Schießprogramm wurde bereits an alle Vereine des
Bezirks versendet und ist außerdem auf den Gau- und der Bezirksseite abrufbar. In
Abstimmung mit den jeweils verantwortlichen Vereinen können die
festgelegten Schießtermine ergänzt werden. Derzeit sind folgende
Termine fest vereinbart:
Ein herzliches Dankeschön geht an alle ausrichtenden Vereine. Zeitraum des Jubiläumsschießens ist vom 31. Oktober 2025 bis 31. Januar 2026.
Auch der Bogenbereich bietet ein attraktives Preisschießen an. Alle Detail finden sich im entsprechenden News-Beitrag im Bogenbereich.
Wir bitten alle Vereine, das Programm in ihren Schützenhäusern auszuhängen, und kräftig Werbung für dieses besondere Ereignis zu machen!
Thomas Bader
Schießleiter & 1. Bezirkssportleiter
24
Dez.
Liebe oberfränkische Schützenfamilie,
wieder liegt ein Schützenjahr voller Herausforderungen und
Veränderungen hinter und ein Weihnachtsfest samt des Jahreswechsels
vor uns.
Die Häuser bunt geschmückt, die Kühlschränke dank hektischer
Einkaufstouren prall gefüllt und zahlreiche Geschenke unter dem
festlichen Weihnachtsbaum drapiert. Endlich haben wir Zeit für das,
was das Weihnachtsfest so besonders macht: die Ruhe und Vorfreude auf
Tage der Entspannung im Kreise der Familie. Wir schauen zurück auf ein
Jahr voller Aufgaben denen wir uns stellen mussten, auf manche
Enttäuschung und traurige Verluste, aber auch auf Erfolge, die wir
gemeinsam erringen konnten. Das abgeschlossene Projekt in Familie oder
Verein, eine neue inspirirende Begegnung oder das Wiederfinden alter
Freunde lassen uns auch positiv auf das abgelaufene Jahr zurückblicken.
Die bayerische Schützen- und Sportfamilie hat Vieles auf den Weg bringen können: Der Homepagebaukasten verhilft den Vereinen vor Ort unkompliziert zur neuen Internetpräsenz, die neue BSSB-App vereinfacht uns die tägliche Arbeit und das Projekt DSB Sportprogramm kommt in Fahrt. München hat ein klares Statement für OlympJA! gegeben und der Zustrom an Mitgliedern zeigt deutlich, wie attraktiv unser Sport auch heute noch ist.
Der Schützenbezirk Oberfranken bereitet sich auf den 75. Jubiläumsschützentag vom 05. bis 07. Juni vor und freut sich darauf, in knapp 170 Tagen Gäste aus Bayern und Deutschland in Bamberg begrüßen und ihnen unsere fränkische Heimat vorstellen zu dürfen. Die eigene Gründung im Jahr 1951 fest im Blick laden wir die Schützinnen und Schützen Oberfrankens ein, dieses besondere Ereignis auch mit der Teilnahme am ersten Jubiläumsschießen des Schützenbezirks Oberfranken zu feiern.
Möglich werden all diese Aktivitäten nur durch ein Team vieler Unterstützer, die selbst aktiv mithelfen oder gleichzeitig Verantwortung in der Organisation übernehmen. Daher möchte ich den Jahreswechsel nutzen, um "Danke" zu sagen:
Danke für ...
den stets konstruktiven Austausch innerhalb unserer
Verbandsgremien,
das gemeinsame Entwickeln von Lösungen für
die neuen Aufgaben,
das in den Vereinen durchgeführte
Jubiläumsschießen,
die Zusammenarbeit in der Planungsgruppe
zum Landesschützentag 2026 in Bamberg,
die Bereitschaft
hierbei Verantwortung für Teilbereiche zu übernehmen,
die
Unterstützung in der täglichen Verwaltungsarbeit,
die Arbeit
in den einzelnen Sparten & Referaten,
die zur Förderung
unseres Schützensportes investierte Zeit.
Für die anstehenden Weihnachtstage wünsche ich unserer Schützenfamilie samt ihren Familien im Namen des Schützenbezirks Oberfanken von Herzen eine gesegnete und besinnliche Weihnachtszeit voller ruhiger Stunden im Kreise besonderer Menschen sowie ein gutes, gesundes und vor allem glückliches Jahr 2026!
Mit oberfränkischen Schützengrüßen
Alexander Hummel
1. Bezirksschützenmeister
12
Nov.
München/Pettstadt. Im feierlichen Rahmen des Schlosses Nymphenburg wurde Alexander Hummel, 1. Bezirksschützenmeister des Schützenbezirks Oberfranken, mit dem Protektorabzeichen in Gold ausgezeichnet. Die Ehrung wurde durch Seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern persönlich vorgenommen.
Das Protektorabzeichen in Gold ist die höchste Auszeichnung, die der Bayerische Sportschützenbund jährlich verleiht. Sie wird an höchstens zwölf Persönlichkeiten vergeben – unter rund 540.000 aktiven Schützinnen und Schützen in Bayern. Mit dieser Ehrung werden herausragende Verdienste um den Schießsport, das Ehrenamt und die Pflege der Schützentradition gewürdigt.
In seiner Laudatio hob 1. Landesschützenmeister Christian Kühn die außergewöhnliche Laufbahn und das langjährige Engagement von Alexander Hummel hervor. Seit 1993 Mitglied im Freihand-Schützenverein Pettstadt, engagierte sich Hummel zunächst als Jugendsprecher und Schriftführer, bevor er 2004 den Vorsitz des Vereins übernahm. Seither wurden umfangreiche Bau- und Modernisierungsarbeiten an der vereinseigenen Schießanlage durchgeführt, eine Bogen- sowie Böllerabteilung gegründet und neben der Steigerung der Mitgliederzahl das Durchschnittsalter deutlich gesenkt. Dem zur Förderung von jungen Schießsporttalenten von ihm gegründeten Leistungssportvereins des Schützenbezirks Oberfranken steht er ebenso vor. Auf Gauebene war er von 2009 bis 2015 stellvertretender Gauschützenmeister im Schützengau Oberfranken-West, der zu den größten Schützengauen im BSSB zählt. Seit 2015 steht er als 1. Bezirksschützenmeister an der Spitze des Schützenbezirks Oberfranken mit seinen 32.000 Mitgliedern in knapp 300 Vereinen. Im kommenden Jahr richtet der Schützenbezirk Oberfranken im Weltkulturerbe Bambergs den 75. Bayerischen Landesschützentag des BSSB aus.
Christian Kühn würdigte Hummels Fähigkeit, „Tradition und Moderne erfolgreich zu verbinden“. Besonders betonte er dessen Einsatz für Aus- und Weiterbildung, die Digitalisierung im Verband und die enge Kooperation mit anderen Schützenbezirken – inzwischen auch über die Landesgrenzen hinaus bis nach Thüringen. Als Mitglied des Landesausschusses und des Landesbeirats des Bayerischen Sportschützenbundes prägt Alexander Hummel zudem die Arbeit auf Landesebene maßgeblich mit.
„Alexander Hummel kann als Sinnbild oberfränkischer Schützenkultur bezeichnet werden“, so Kühn. „Mit seinen 47 Jahren ist er nicht nur ein vergleichsweise junger Bezirksschützenmeister, sondern auch – im besten Sinne des Wortes – ein Vorzeigefranke mit Dynamik.“
Mit der Verleihung des Protektorabzeichens in Gold wird das langjährige, engagierte und zukunftsorientierte Wirken Alexander Hummels für den Schießsport in Bayern in besonderer Weise gewürdigt.
01
Sep.
Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, einen geeigneten Museumsstandort für ein Schützenmuseum zu finden und Exponate zu sammeln, um die Geschichte und vor allem die sportlichen Erfolge der fränkischen Schützinnen und Schützen nach 1945 zu dokumentieren.
Diese Idee wird von allen drei fränkischen Schützenbezirken getragen.
Dem Verein fehlt aktuell noch ein passendes Logo. Die einzige Vorgabe für das Logo ist, das es einen Bezug zu den drei fränkischen Schützenbezirken des BSSB (Mittelfranken, Oberfranken und Unterfranken) beinhalten soll. Lassen Sie ihrer Kreativität freien Lauf!
Eine Jury entscheidet über die Platzierung der eingereichten Vorschläge.
Ihren Logoentwurf senden Sie bitte an schuetzenmuseum@bssb-msb.de
Die Rechte am Entwurf sind an den Verein Fränkisches Schützenmuseum abzutreten. Die Entwürfe werden auf den Homepages der fränkischen Schützenbezirke veröffentlicht.
Wer mehr über den Förderverein Fränkisches Schützenmuseum erfahren möchte, kann sich gerne an den Vorstand wenden. Wer den Verein als Mitglied unterstützen möchte, findet den Aufnahmeantrag auf der Homepage des Mittelfränkischen Schützenbundes oder direkt hier auf dem Webportal.
09
Aug.
Die erste Gau-Böller-Messe des Schützengaus Oberfranken-West fand am
Sonntag, den 03.08.2025, in der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz auf dem
Kreuzberg bei Hallerndorf, Landkreis Forchheim statt. Unser
stv. Landesböllerrefernt Adolf Reusch hat diese ins
Leben gerufen und die Böllerschützen aus Trailsdorf haben für einen
reibungslosen Ablauf gesorgt.
Unser Schützenbruder Pfarrer
Matthias Steffel aus der örtlichen Pfarrgemeinde hat eine mitreißende
und interessante Messe sowie Predigt, abgestimmt auf das
Böllerschießen, gehalten. Die Kirchenmusikanten aus Pegnitz haben für
eine hervorragende musikalische Begleitung gesorgt.
Die
Böllerschützen der teilnehmenden Böllergruppen haben auf dem Vorplatz
der Kapelle ein eindrucksvolles Böllerschießen unter Leitung des
Gauböllerreferenten Kurt Singer
gezeigt.
Die Ehrengäste 1. Bürgermeister Gerhard
Bauer, ehem. stv. Landesschützenmeister und DSB-Ehrenmitglied
Hans-Peter Gäbelein, 1. Gauschützenmeister Christian Ley und 3.
Gauschützenmeister Manfred Kröner sowie alle Teilnehmer und Besucher
waren so begeistert von der Veranstaltung, dass beschlossen wurde,
zukünftig jährlich am ersten Sonntag im August eine Gau-Böller-Messe
mit Böllerschießen auf dem Kreuzberg abhalten.
Die
Veranstaltung klang auf den Bierkellern vor Ort aus.
Weiter Informationen:
15
Jun.
Liebe Sportfreunde,
jedem Bezirk wurde vor vielen Jahren ein bestimmter Bereich für das Zelten/Campen auf der Olympia-Schießanlage in Hochbrück zugeteilt. Die Aufteilung ist dem Lageplan in diesem Artikel zu entnehmen.
Den Platz dürfen nur Teilnehmer und Betreuer nutzen.
Die bereits seit vielen Jahren bekannte Richtlinien der Landessportleitung gelten unverändert nach wie vor:
Ich bitte alle Oberfranken sich an die beigefügte Einteilung zu halten.
Sollten mit den anderen Bezirken interne Abstimmungen zur Nutzung derer Areale getroffen sein, ist das natürlich in Ordnung.
Mit sportlichen Grüßen
Thomas Bader
1. Bezirkssportleiter
20
Mai
Der Präsident des Oberfränkischen Schützenbezirks, Alexander Hummel, konnte zum 72. Oberfränkischen Bezirksschützentag in Bad Rodach viele Ehrengäste aus Bundes- und Kommunalpolitik, aus dem Bayerischen Sportschützenbund, und viele Vereinsfunktionäre und aktive Sportler in Bad Rodach unter dem Motto „Die Schützentradition lebt“ begrüßen.
Begonnen hatte der Bezirksschützentag bereits am Samstag mit einer Premiere. Erstmals in der Geschichte des Schützenbezirks Oberfranken wurden die diesjährigen Bezirkskönige mit ihren Königshäusern nicht im Rahmen der Delegiertenversammlung, sondern als Höhepunkt eines vorgelagerten Bezirksschützenballs proklamiert, was dem festlichen Charakter dieser Veranstaltung besondere Bedeutung verlieh. Hummel betonte, dass er und sein Team auf eine dauerhafte Etablierung des Bezirksschützenballes hoffen. Musikalisch umrahmt von der Stimmungsband Horrido begeisterte das Konzept eines engagierten Veranstaltungsteams um 1. Vors. Hans-Ulrich Kratschmann die anwesenden Schützenschwestern und Schützenbrüder bis tief in die Nacht.
Den Anfang der Bezirksversammlung Oberfranken am Sonntag bildete eine ökumenische Andacht. Die Delegiertenversammlung begann nach der Andacht mit dem lautstarken Auftakt durch die Böllergruppe des Schützengaues Oberfranken Nord, die mit Böllerschüssen zur Aufstellung zum traditionellen Fahneneinmarsch in die Georg-Strobel-Halle aufforderte.
In der festlich geschmückten Halle schloss sich die Begrüßung durch den Präsidenten des Oberfränkischen Schützenbezirks, Alexander Hummel, sowie des 1. Bürgermeister der Stadt Bad Rodach, Tobias Ehrlicher, an. Der Landrat des Landkreises Coburg, Sebastian Straubel, betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Wirkens der zahlreichen Vereine und Verbände für das Zusammenleben und den Erhalt unserer Tradition. Der MdB Dr. Jonas Geissler schätzt die Heimatverbundenheit des Schützenwesens und die positiven Werte, die die Schützen vermitteln und bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement der Schützen.
Der Vertreter des Präsidiums des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB), Dieter Vierlbeck, überbrachte die Grüße des Landesschützenmeisteramtes. Aufgrund der Bedeutung des Ausgangs der Bundestagswahl bleibt abzuwarten, ob und welche weiteren Verschärfungen des Waffenrechts auf die Sportschützen zukommen werden. Vierlbeck berichtete weiter, dass der Deutsche Schützenbund den Antrag auf Ausrichtung der Weltmeisterschaften im Schießsport im Jahr 2030 auf der Olympia-Schießanlage in München gestellt hat.
In seinem Bericht wies Hummel auf die in Bad Rodach ansässige
Tradition des Schützenwesens in der Schützengesellschaft Rodach 1495
e.V., einem der ältesten Schützenvereine Oberfrankens,
hin.
Hummel bedankte sich beim Team der SG Rodach für die
gelungene Ausrichtung des ersten Bezirksschützenballs und bat
gleichzeitig die Anwesenden, ihm Feedback und ggf. Anregungen zukommen
zu lassen. Konstruktive Kritik ist immer Ansporn, sich weiter zu
entwickeln. Er ging in seiner Ansprache auf das Thema Finanzen ein,
was alle Vereine in ihrer Arbeit beeinflusst. Da die Bayer.
Staatsregierung auch in diesem Jahr die Verdoppelung der
Vereinspauschale beschlossen hat, zeigte sich Hummel dankbar, da die
Vereinspauschale eine wichtige Unterstützung für unsere Vereine
gewährt. Auch bei den Sportschützen schreitet die Digitalisierung
immer weiter fort, was durch den Bayer. Sportschützenbund forciert
angegangen wird. Dies hat aber auch Auswirkungen auf die
Verbandsabgaben, da die Kosten hierfür von allen Mitgliedern getragen
werden müssen.
Trotz einer positiven Entwicklung bei den
Mitgliederzahlen konnte das Niveau der Vor-Pandemiezeit noch nicht
ganz erreicht werden. Die sehr positiven Entwicklungen im
Nachwuchsbereich zeigen jedoch deutlich, dass die Vereine Oberfrankens
auf einem sehr guten Weg sind. Auf den Beschluss des letzten
Bezirksschützentags hin wurde der Leistungsverein (Sportschützen
Oberfranken) mit dem Fokus der Jugendförderung gegründet. Ziel ist die
Talentförderung und die Möglichkeit, in Nischen-Disziplinen
Startmöglichkeiten durch Mannschaftszusammenstellungen zu ermöglichen.
Dies wird bereits gut angenommen. Im Juni 2026 findet in Bamberg der
75. Landesschützentag unter dem Motto „Landesschützentag der Vereine“
statt. Mit einem möglichst breit aufgestellten Vorbereitungsteam und
mit Unterstützung der Vereine soll diese Mammut-Aufgabe bewältigt
werden. Das genaue Programm zum Landesschützentag wurde den
Delegierten ebenso vorgestellt und ist unter www.landesschuetzentag.de
bereits einsehbar.
Bezirksschatzmeister Ralf Bauer hob in seinem Bericht die solide Finanzlage des Schützenbezirks Oberfranken hervor. Die hohen Aufwände im Jugendbereich insbesondere für die Durchführung des Landesjugendtags in Bamberg hätten zwar erstmals seit vielen Jahren zu einem negativen Jahresergebnis geführt, die Investition in die Jugend- und Nachwuchsarbeit seien jedoch mit Sicherheit gut angelegt. Die Fachbereiche verwiesen auf die in Schriftform vorliegenden Berichte. Simone Hackenschmidt hob in ihrem Revisionsbereicht die einwandfreie Führung der Kasse hervor.
Das Präsidium des Schützenbezirkes Oberfranken im BSSB wurde durch die anwesenden Delegierten einstimmig entlastet.
Die Aufgaben des Schützenbezirks sind vielfältig. Dies gilt ebenso für den Bereich Sport. Auf Vorschlag des Bezirksschützenmeisteramtes wurde Christa Häußinger, ehemalige Gausportleiterin im Schützengau Oberfranken-Süd, einstimmig durch die Delegierten zur weiteren Stellvertretenden Bezirkssportleiterin berufen. Sie gehört nunmehr nicht nur kommisssarisch, sondern fest zum vier-köpfigen Team unter der Leitung Thomas Baders.
Nach einer wohlverdienten Pause schlossen sich die Ehrungen für verdiente Sporterinnen und Sportler sowie langjährige Verbandsfunktionäre an.
Ebenfalls einstimmig votierte der 72. Bezirksschützentag Bad Rodach
für die Vergabe des 73. Oberfränkischen Schützentags nach Münchberg,
der am Sonntag, den 26. April 2026, durch die SG Münchberg augerichtet
werden wird. Die Farben Oberfrankens am diesjährigen Umzug anlässlich
des Oktoberfestes in München werden durch Bavaria Effeltrich vertreten.
Abschließend dankte der Präsident des Schützenbezirks
Oberfranken herzlich für die Teilnahme am diesjährigen
Bezirksschützentag und wünschte allen Anwesenden eine gute Heimreise.
Reiner Kramer
Bezirksschriftführer
24
Dez.
Liebe oberfränkische Schützenfamilie,
die Vorbereitungen auf das Hochfest des Jahres sind nunmehr endlich fast abgeschlossen: Das traute Heim ist weihnachtlich geschmückt, der so dringend notwendige letzte Einkauf ist erstanden, die Plätzchen sind wohlgeformt gebacken, das traditionelle Weihnachtsmenü steht praktisch schon im Ofen und vor allem die gefühlt ach so wichtigen Geschenke sind allesamt verpackt. Nunmehr scheint für uns dem frohen Weihnachtsfest nichts mehr im Wege zu stehen.
Jedoch ist nicht allen diese Art von Weihnachtsstress vergönnt. Deshalb wollen wir in diesem Moment innehalten und unsere Gedanken an diejenigen richten, denen bedingt durch Krieg oder die jüngsten Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt kein glückliches Weihnachtsfest beschieden ist. Auch wir nehmen Anteil am Leid der Angehörigen der Opfer und Verletzten und drücken unser Mitgefühl aus.
Machen wir uns daher bewusst, was das wahre Glück und den echten Zauber von Weihnachten ausmacht: Nämlich die besinnliche Zeit, die wir hoffentlich gesund mit den Menschen verbringen können, die uns lieb und teuer sind. Seien wir dankbar, wenn uns Weihnachten verzaubern kann.
Mit dem Blick auf den anstehenden Jahreswechsel möchte auch ich den Moment nutzen und "Danke" sagen.
Danke für
Für die
sich nun anschließenden Feiertage wünsche ich stellvertretend für
den Schützenbezirk Oberfranken im BSSB unserer Schützenfamilie
samt ihren Familien
von Herzen eine
gesegnete und
friedvolle Weihnachtszeit
sowie ein
gutes, glückliches
und vor allem gesundes
Jahr 2025!
Herzliche Grüße
Alexander Hummel
1. Bezirksschützenmeister
13
Nov.
Herzog Franz von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach und Urenkel von König Ludwig III., verleiht heuer an zwölf bayerische Schützen das von ihm gestiftete Protektoratsabzeichen. Der einzige Oberfranke, der diese Auszeichnung für herausragende Verdienste um das Schützenwesen im Freistaat erhält, ist Markus Kranitzky aus Hof. Die Ehrung ist eine der höchsten, die der Bayerische Sportschützenbund (BSSB) vergibt, dessen Protektor – Schirmherr – Herzog Franz von Bayern ist. Markus Kranitzky konnte das Protektoratsabzeichen in Gold jetzt in Schloss Nymphenburg in München entgegen nehmen.
Markus Kranitzky ist Sportschütze aus Leidenschaft. 1984 trat er dem BSSB über seine Mitgliedschaft bei der Zimmerstutzengesellschaft Waldfreunde Hof bei. 1988 begann er mit dem Luftgewehrschießen - eine Leidenschaft, die ihn nicht mehr losließ.
Doch damit nicht genug: Markus Kranitzky ist es ein Anliegen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Schon 1996 setzte er sich bei den „Waldfreunden“ als Vereinsjugendleiter für den Nachwuchs ein. In diesem Amt wirkte er bis 2001. Im Jahr 2000 absolvierte er die Ausbildung im BSSB für den J-Schein und übernahm von 2001 bis 2006 die Funktion des Vereinsjugendleiters beim Schützenverein Edelweiß Hofeck Hof. Von 2007 bis 2011 war er Rundenwettkampfleiter im Schützengau Nord-Ost Hof/Wunsiedel, im gleichen Zeitraum stellvertretender Gausportleiter. Seit 2008 bildet er Aufsichtspersonen für Schützenstände aus, wirkt seit 2011 als Gausportleiter, übernahm von 2014 bis 2016 das Amt des Rundenwettkampfleiters im Schützenbezirk Oberfranken, ist seit 2014 Referent für Aus- und Weiterbildung im Schützengau Nord-Ost, seit 2016 stellvertretender Bezirkssportleiter im Schützenbezirk Oberfranken und legte schließlich im Oktober 2021 die Ausbildung zum C-Trainer (Basis) beim Bayerischen Sportschützenbund ab.
Alexander Hummel, Bezirksschützenmeister in Oberfranken, würdigt Markus Kranitzky als vorbildlichen Sportfunktionär, der sich weit über den Schützengau Hof/Wunsiedel hinaus Verdienste erworben habe. In seiner Eigenschaft als stellvertretender Bezirkssportleiter verantwortet er die gesamte terminliche Planung der oberfränkischen Schießsport-Bezirksmeisterschaft, bei der er zudem als Wettkampfleiter fungiert. Seine Expertise im Bereich der Digitalisierung leistet dem Bezirksschützenmeisteramt bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben im Bereich des Schützensports große Dienste. Ohne seine Mithilfe wäre die Umstellung der Abrechnungserstellung der Bezirksmeisterschaft in dieser Form nicht möglich. Bei der Erstellung des neuen Sportprogramms des BSSB wird er sicher wertvolle Hinweise geben können, so Hummel. Zudem gibt er seine Erfahrungen und Kenntnisse im Rahmen von Lehrgängen an den Nachwuchs weiter. „Markus Kranitzky ist ein großartiger Förderer des oberfränkischen Schützensports und ein Vorbild über unseren Verband hinaus“, betont Bezirksschützenmeister Alexander Hummel. Der Hofer habe sich mit seinem herausragenden Engagement die hohe Auszeichnung des Bayerischen Sportschützenbundes mehr als verdient.
28
Sep.
WUNSIEDEL. Großer Bahnhof auf dem Wunsiedler Katharinenberg: Zum zwölften Kleinen Böllertreffen der privilegierten Schützengesellschaft Wunsiedel begrüßte Vorsitzender Peter Pinzer als Ehrengäste den Landrat Peter Berek, den zweiten Bürgermeister von Wunsiedel,Manfred Söllner, den zweiten Gauschützenmeister Jürgen Marx, den zweiten Landesböllerreferenten Adolf Reusch und seine Referentenkollegen Hans-Georg Rebhan/Gau Nord und Wolfgang Nickl/Gau Süd. Gleichzeitig gab Pinzer seine Berufung als Bezirksreferent Böller in Oberfranken bekannt und verwies darauf, glücklicherweise in der eigenen Gesellschaft eine fast 250-jährige Böllertradition in der Privilegsstatuta von 1781 mit dem „Büchsenvisitator und Kanonier“ nachweisen zu können.
Insgesamt acht Böllergruppen aus ganz Oberfranken waren wieder dem Ruf nach Wunsiedel gefolgt, und Pinzer hieß im Einzelnen die Böllerer aus Lichtenberg, Marktredwitz, Brand, Neusorg, Warmensteinach, Neudrossenfeld, Marktzeuln, Creußen und als neunte Gruppe die eigenen Böllerer willkommen. Pinzer dankte seinem gesamten Böllerteam, seiner Tochter Vanessa und Brigitte Nickl, die wieder die Versorgung mit Speis, Trank und die Bedienung übernommen hatten.
Landrat Peter Berek zeigte sich erfreut über die lebendige Traditionspflege, begrüßte die Böllerabordnungen im Landkreis und in der Stadt Wunsiedel und beglückwünschte Pinzer zu seiner Berufung. Außerdem hob er die kurzen Kommunikationswege zwischen Vorstand und Landrat „wenn es mal notwendig ist, erreichen wir uns gegenseitig sehr schnell“ hervor. Er bedauert diesmal, nicht bis zu den Böllerformationen bleiben zu können und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf.
Als erster Ehrengast erhielt Berek die Erinnerungsnadel überreicht, die diesmal als Zeichen der Nachbarschaft zur Falknerei auf dem Katharinenberg einen Steinadler im Beutezugriff zeigt. Zweiter Gauschützenmeister Jürgen Marx las anstelle eines Grußwortes eine passende „Deas-Gschicht’n – Der Meisterschütz“ von Otto Schemm vor und wünschte ebenfalls einen guten Verlauf. Zweiter Landesböllerreferent Adolf Reusch freute sich, wieder einmal in Wunsiedel dabei zu sein. Er lobte die Arbeit der Referenten in den vier Gauen von Oberfranken und betonte, seine Nachfolge als Bezirksreferent jetzt in guten Händen zu wissen. Er wünschte den Böllerformationen einen unfallfreien Verlauf und gab mit einem Augenzwinkern zu, sich ebenfalls auf das Spanferkel im Anschluss zu freuen.
Nach einer kurzen Kommandantenbesprechung formierten sich gegen 15.30 Uhr 41 Böllerschützen zum Abmarsch in Richtung Böllerplatz Tiefenbacher Weg. Bürgermeister Manfred Söllner, der mittlerweile am Böllerplatz eingetroffen war, verfolgte gespannt den Anmarsch, die Aufstellung und unter dem Kommando von Peter Pinzer die anschließenden Formationen. Geschossen wurde ein Eröffnungssalut, eine langsame Reihe, eine schnelle Reihe, ein Doppelschlag, ein Reißverschluss und ein Abschluss-Salut. Die Synchronität aller Formationen, besonders aber des Abschluss-Salutes wurde von vielen Böllerschützen gelobt als „die besten Formationen, an denen sie 2024 teilgenommen haben“.
Nach der Rückkehr ins Schützenhaus, überreichte Pinzer den Böllergruppen die Erinnerungsnadeln und betonte, dass sie ihm mit ihrer gezeigten Disziplin eine besondere Freude zum Antritt seines neuen Amtes gemacht hätten.
Gegen Abend wurde von Werner Hüttel wieder ein Spanferkel mit Sauerkraut geliefert. In gemütlicher Runde und mit viel Lob für das Essen und die Veranstaltung fand das kleine Böllertreffen seinen Ausklang.
Redaktion Frankenpost,
28./29.09.2024