01

Dez.

Ehrung, Verband

Ehrenmedaille des Sports für Günther Knauer

G. Knauer (Mitte) ist mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern ausgezeichnet worden. Zu der hohen Ehrung gratulierten Innen- und Sportminister J. Herrmann (li.) sowie 1. LSM Wolfgang Kink.G. Knauer (Mitte) ist mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern ausgezeichnet worden. Zu der hohen Ehrung gratulierten Innen- und Sportminister J. Herrmann (li.) sowie 1. LSM Wolfgang Kink.

Günther Knauer, 1. Vorsitzender der Scharfschützengesellschaft (SSG) 1888 Weidhausen bei Coburg, ist mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern ausgezeichnet worden. Innen- und Sportminister Joachim Herrmann überreichte Knauer die hohe Ehrung bei einer Feierstunde in Schwabach.

Der Minister betonte in seiner Laudatio, dass sich Günther Knauer mit besonderem Engagement der Schießanlage der SSG Weidhausen widmet. Die Organisation von und die Mitarbeit bei Gau- und Bezirksmeisterschaften sind seit 40 Jahre zwei von Knauers Aufgaben. Organisationsfleiß zeichne ihn ebenso aus wie sein bereits 41 Jahre währender Einsatz als Rundenwettkampf-Obmann des Schützengaus Coburg/Kronach/Lichtenfels und als Vorsitzender der Scharfschützengesellschaft Weidhausen. Dieses Amt übt er seit 32 Jahren aus. Seine Gewissenhaftigkeit paare er mit einem großen Fachwissen im Sportschießen, würdigte Herrmann.

Der Minister betonte, ehrenamtlich Tätige wie Günther Knauer seien ein wichtiger Bestandteil des Sportwesens in Bayern. Nicht selten müssten für die Ausübung solcher Ämter die Familien zurückstecken. „Freiwilliges Engagement schließt oftmals den Verzicht auf eigene Freizeitaktivitäten mit der Familie mit ein. Der Dank, der den Geehrten als auch ihren Familien gilt, kann somit gar nicht groß genug sein“, bekräftigte Herrmann in seiner Festansprache.

Die Ehrenmedaille, die Günther Knauer erhielt, sei ein Zeichen der Anerkennung und des Danks für ehrenamtlichen Einsatz in den bayerischen Sport- und Schützenvereinen. Die Auszeichnung verdeutliche, wie vielfältig die Aufgaben von ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern  im Vereinsleben sind: im Vereinsvorstand, bei der Organisation des Vereinswesens und der Wettkämpfe, bei der Mitgliederbetreuung, beim Training sowie in der Jugendarbeit und Brauchtumspflege. Knauer gehöre zu den Persönlichkeiten in den bayerischen  in Sport- und Schützenvereinen, die sich in besonderer Weise Verdienste um den gemeinnützigen, verbandlich organisierten Sport erworben haben, betonte Innen- und Sportminister Herrmann.

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20

Nov.

Ehrung, Allgemein

Goldenes Protektoratsabzeichen für Schützen aus Oberfranken

M. Kranitzky (2. v. r.), 1. GSM Nord-Ost,  und A. Reusch (3. v. l.), Böllerreferent des BSSB Oberfranken, sind mit dem Protektoratsabzeichen in Gold durch Herzog Franz v. Bayern ausgezeichnet worden. Es gratuliert u. a. 1. BezSM A. Hummel (l.).M. Kranitzky (2. v. r.), 1. GSM Nord-Ost,  und A. Reusch (3. v. l.), Böllerreferent des BSSB Oberfranken, sind mit dem Protektoratsabzeichen in Gold durch Herzog Franz v. Bayern ausgezeichnet worden. Es gratuliert u. a. 1. BezSM A. Hummel (l.).

Monika Kranitzky, 1. Schützenmeisterin des Schützengaus Hof/Wunsiedel, und Adolf Reusch, Böllerreferent des Schützenbezirks Oberfranken, sind mit dem goldenen Protektoratsabzeichen geehrt worden. Das ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der Bayerische Sportschützenbund (BSSB) vergibt. Das Protektoratsabzeichen überreichte dessen Stifter, Herzog Franz von Bayern, Monika Kranitzky (Schwarzenbach an der Saale) und Adolf Reusch (Poxdorf) in einem Festakt in Schloss Nymphenburg in München.

„Monika Kranitzky verkörpert sämtliche Schützeneigenschaften in vorbildlicher Weise und führt den Schützengau Nord-Ost Hof-Wunsiedel seit dem Jahr 2011“, heißt es in der Laudatio. Der Gau habe sich seitdem trotz starker Herausforderungen, die der demografische Wandel in Ost-Oberfranken auch für das Schützenwesen bedeutet, in bemerkenswerter Weise entwickelt. Der Gauschützentag, den Monika Kranitzky verantwortet, „hat Vorbildcharakter für den ganzen Bezirk Oberfranken“. Gleiches gelte für ihre gesamte Arbeit.

Adolf Reusch hat sich als Böllerreferent im Schützenbezirk Oberfranken einen herausragenden Namen gemacht. Die Böllerschützen aus dem Norden Bayerns sind unter seiner Führung zu einer Truppe gewachsen, die im ganzen Freistaat als vorbildlich gilt: sowohl mit Blick auf das äußere Erscheinungsbild, als auch im Umgang mit Böllern und bei der Ausrichtung von Böllerschützentreffen. Adolf Reusch, der in Poxdorf bei Forchheim lebt, hat sein erstes Ehrenamt im Schützenwesen 1971 als Schriftführer des SV Schwabachtal-Schellenberg übernommen. 1978 wurde er zum 1. Schützenmeister des Vereins gewählt. An dessen Spitze stand er 32 Jahre. Seiner Traditionsliebe trug er 1999 Rechnung, als er die Position des Bezirksböllerreferenten des Schützenbezirks Oberfranken übernahm. Ein Jahr später wurde er zum stellvertretenden Landesböllerreferenten des Bayerischen Sportschützenbundes ernannt. Zusätzlich tut er seit 2015 als stellvertretender Bezirksschützenmeister in Oberfranken Dienst.

Im Namen des Schützenbzirks Oberfranken gratulieren wir herzlich zu dieser hohen Auszeichnung!

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22

Okt.

Böller, Ehrung

Böllerschützen Aushängeschild des BSSB Oberfranken

W. Prell, W. Braunschmidt, G. Utzmann, 1. BezSM A. Hummel, W. Nickl, A. Friedrich, stv. BezRef. HG. Rebhan, P. Kania sowie Bez- / stv. Landesböllerref. A. Reusch nach der Übergabe der Ehrungen (v. l. n. r.)W. Prell, W. Braunschmidt, G. Utzmann, 1. BezSM A. Hummel, W. Nickl, A. Friedrich, stv. BezRef. HG. Rebhan, P. Kania sowie Bez- / stv. Landesböllerref. A. Reusch nach der Übergabe der Ehrungen (v. l. n. r.)

Himmelkron – Die oberfränkischen Böllerschützen machen sich innerhalb des Schützenbezirks um die Pflege von Brauchtum und Tradition hoch verdient. Das sagte Oberfrankens Bezirksschützenmeister Alexander Hummel (Pettstadt) bei der Herbsttagung der Böllerschützen in der Frankenfarm in Himmelkron.

Hummel würdigte die kontinuierliche Arbeit der „Böllerer“. Sie würden unter der Leitung von Bezirks- und stellvertretendem Landesreferenten Adolf Reusch (Poxdorf) bei zahlreichen festlichen Anlässen an entscheidender Stelle mithelfen, den guten Ruf der oberfränkischen Schützen innerhalb des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB) sowie in der Öffentlichkeit zu festigen. Das unterstrich Rudolf Bock, 1. Schützenmeister des Schützengaus Süd Bayreuth-Kulmbach.

In seinem Rückblick beantwortete Adolf Reusch Fragen zur Überprüfung von Böllergeräten. Von Beschussämtern würden immer wieder Mängel festgestellt: ausgebrannte oder aufgebohrte Pistons, Kalibervergrößerungen oder überarbeitete Perkussionsschlosse. Alles dies sei nicht zulässig und gefährde den Schützen. Böller müssen alle fünf Jahre überprüft werden. Für Oberfranken ist das Beschussamt Mellrichstadt zuständig. Neueinsteigern empfahl Adolf Reusch die Präsentation von Reinhold Brand sowie die Lektüre der „Sicherheitsregeln für Böllerschützen“.

Adolf Reusch bat die Vereine, kleine Böllerschützentreffen auf regionaler und lokaler Ebene zu organisieren. Sie dienten nicht nur dazu, das Böllerwesen bekannter zu machen, sondern auch dem fachlichen Austausch und der Pflege der Kameradschaft.

Das oberfränkische Bezirksböllertreffen 2018 findet am Samstag, 23. Juni 2018, statt. Ausrichter ist die Schützengesellschaft „Die Alten Treuen“ Neudrossenfeld.

Stellvertretender Bezirksböllerreferent Hans-Georg Rebhan (Marktzeuln) wies darauf hin, dass beim Böllerschießen keinesfalls Farbpulver oder Mehl zugemischt werden dürfen, um bunte oder weiße Rauchwolken zu erzeugen. Rebhan: „Das ist verboten. Erlaubt ist ausschließlich Schwarzpulver.“ Der stellvertretende Bezirksreferent appellierte an die Schützinnen und Schützen, beim Böllern die Sicherheitsregeln unbedingt und kompromisslos zu beachten.

Gau-Böllerreferent Peter Pinzer (Marktredwitz) lobte die Disziplin der oberfränkischen Böllerschützen bei öffentlichen Auftritten. Sie würden sich überaus positiv von Böllergruppen aus anderen bayerischen Landesteilen abheben, so Pinzer.

Höhepunkt der Arbeitstagung war die Ehrung verdienter Böllerschützen. Mit dem Ehrenzeichen in Silber der oberfränkischen Böllerschützen wurden Werner Prell (Kirchehrenbach), Andreas Friedrich und Georg Utzmann (beide Sassanfahrt), Peter Kania (Buchwald Längenau) und Wolfgang Nickl (Warmensteinach) ausgezeichnet. Damit wurden ihre herausragenden Verdienste um und ihr Einsatz für das Böllerwesen in Oberfranken gewürdigt. Wolfgang Braunschmidt (Weitramsdorf) erhielt das Ehrenzeichen als Gönner und Förderer der oberfränkischen Böllerschützen.

 

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17

Jul.

Ehrung, Allgemein

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen

1. GSM Monika Kranitzky erhält aus den Händen des Hofer Oberbürgermeisters Harald Fichtner das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten1. GSM Monika Kranitzky erhält aus den Händen des Hofer Oberbürgermeisters Harald Fichtner das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten 1. GSM Monika Kranitzky umrahmt von Gratulanten1. GSM Monika Kranitzky umrahmt von Gratulanten Ehrenzeichen und UrkundeEhrenzeichen und Urkunde
In Würdigung und Anerkennung für ihre ehrenamtliche Arbeit um das Bayerische Schützenwesen wurde heute der 1. Gauschützenmeisterin Monika Kranitzky im Schützengau Oberfranken Nordost das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen. 
 
Überreicht wurde die Ehrung zu einer Feierstunde in den Ratsstuben des Hofer Rathauses durch den Oberbürgermeister der Stadt Hof Dr. Harald Fichtner.
 
Der Schützenbezirk Oberfranken gratuliert herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!
 
Alexander Hummel
1. Bezirksschützenmeister
 
 
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22

Apr.

Böller, Ehrung

Oberfränkische Böllerschützen tagen und ehren

1. BezSM Alexander Hummel (l.) und stv. Landesböllerreferent Adolf Reusch zeichnen Elfriede Lindenberger (2. v. l.) und Hilde Kraus (3. v. l.) mit dem BSSB Böllerzeichen in Silber und der Damenspange aus1. BezSM Alexander Hummel (l.) und stv. Landesböllerreferent Adolf Reusch zeichnen Elfriede Lindenberger (2. v. l.) und Hilde Kraus (3. v. l.) mit dem BSSB Böllerzeichen in Silber und der Damenspange aus Blick ins voll besetzte Blick ins voll besetzte

Hirschaid. Auf Einladung des stv. Landes- und Bezirksböllerreferenten Adolf Reusch sind die Vertreter der oberfränkischen Böllergruppen wieder zu ihrer traditionellen Frühjahrstagung im Brauerei-Gasthof Kraus zusammengekommen. Im vollbesetzten "Schützenhaus" der Traditionsgaststätte erfuhren die Anwesenden alle relevaten Neuigkeit rund um das Böllerschießen und nutzten den passenden Rahmen, sich bei zwei verdienten Persönlichkeiten für deren Unterstützung der Bezirksarbeit zu bedanken.

Im Beisein des 1. Bezirksschützenmeisters Alexander Hummel erhielt Elfriede LIndenberger, die 1. Vors. des SV St. Sebastian Thurn, das Böllerschützenehrenzeichen in Silber des BSSB. Bereits 1989 legte sie mit Erfolg die Böllerprüfung nach §27 SprengG und ist seither aktive Böllerschützin in der Schlossgarde. Seit 2005 wirkt sie in der Vorstandschaft mit und steht dem Verein seit 2009 vor.

Seit nunmehr fünf Jahren findet die Frühjahrstagung der oberfränkischen Böllerschützen im Brauerei-Gasthof Kraus statt. Hierfür stellt die Senior-Chefin, Hilde Kraus, ihr mit viel Herzblut gestaltetes "Schützenhaus", dessen bewegte Historie sie in einem kurzen Grußwort vorgestellt, kostenfrei zur Verfügung. Aus Dank und Annerkennung erhielt sie hierfür die Damenspange des BSSB nebst Dankesurkunde.

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26

Mrz.

Bezirksschützentag, Ehrung

Hohe Ehrungen beim Schützenbezirk Oberfranken

Erfolgreichste Sportler im vergangenen JahrErfolgreichste Sportler im vergangenen Jahr Auszeichnung verdienter FunktionäreAuszeichnung verdienter Funktionäre 2. Landesschützenmeister Jürgen Sostmeier erhält das Ehrengeschenk der oberfränkischen Böllerschützen2. Landesschützenmeister Jürgen Sostmeier erhält das Ehrengeschenk der oberfränkischen Böllerschützen

Als beste Luftgewehrschützen des Jahres 2016 ausgezeichnet wurden Joachim Ultsch von der Pokalvereinigung Frankenwald mit einem Gesamtergebnis von 1503 Ringen vor Christian Holland (Schützengesellschaft Einberg/1500 Ringe) und Sascha Greßmann (Pokalvereinigung Frankenwald/1500 Ringe). Bei den Frauen setzte sich Kristina Hagen von der LGS Bayreuth-Kulmbach mit 1526 Ringen an die Spitze vor Anja Kürzdörfer (LGS Bayreuth-Kulmbach/1518 Ringe) und Lina-Marie Harnisch (LGS Bayreuth-Kulmbach/1491 Ringe).

Die besten oberfränkischen Schützen mit Luft- und Sportpistole waren 2016 Helmut Stubenrauch von der Schützengesellschaft Coburg mit einem Gesamtergebnis von 942 Ringen vor Marcel Rehning (SSG Oberfranken-West/933 Ringe) und Torsten Spickmann (Schützengesellschaft Ebersdorf bei Coburg/921 Ringe). Bei den Damen setzte sich Alexandra Bitter vom Schützenverein Schwabachtal Hetzles mit insgesamt 906 Ringen durch vor Kerstin Schmidt (Schützengesellschaft Coburg/885 Ringe) und Franziska Bär (JVA Bayreuth/856 Ringe).

Hohe Auszeichnungen konnten langjährige Funktionäre für ihr ehrenamtliches Engagement und besondere Verdienste im Schützenbezirk Oberfranken, im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) und im Deutschen Schützenbund (DSB) entgegennehmen. Das DSB-Ehrenkreuz in Silber erhielten Manfred Günther (Hof), Joachim Hiller (Forchheim) und Ralf Bauer (Bayreuth), das DSB-Ehrenkreuz in Gold Wolfgang Nickl (Fichtelberg), die BSSB-Ehrennadel klein-rot Ulf Müller (Burgkunstadt) und Kerstin Schmidt (Redwitz an der Rodach), die große BSSB-Ehrennadel in Silber Klaus Jentsch (Rödental), Rainer Heinz (Ebermannstadt) und Christa Häußinger (Kulmbach), die DSB-Medaille am grünen Band Uwe Matzner (Coburg), die oberfränkische Bezirksnadel in Silber Fabian Wäschenfelder (Coburg), das BSSB-Ehrenzeichen groß-rot Wolfgang Heinze (Lautertal), Max Petzold (Münchberg), Harry Franken (Bayreuth), Rudolf Schiekel (Untersteinach), Bernhard Wagner (Forchheim), Georg Kupfer (Igelsdorf) und Renate Schramm (Lautertal).

Die oberfränkischen Böllerschützen verliehen 2. Landesschützenmeister Jürgen Sostmeier ihr Ehrengeschenk. Das ist die höchste Auszeichnung, die die Böllerschützen zu vergeben haben. Böllerreferent Adolf Reusch sagte, mit der Ehrung werde der herausragende Einsatz Sostmeiers für das Böllerwesen in Oberfranken gewürdigt.

Bezirksschützenmeister Alexander Hummel würdigte die Geehrten sowie die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler als Aushängeschilder des oberfränkischen Schützenwesen. Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit und mit ihren sportlichen Leistungen würden sie das positive Bild des Schützenwesens in der Öffentlichkeit prägen.

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02

Nov.

Ehrung, Verband

Freistaat Bayern würdigt Herbert Ruppert

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (links) zeichnete Herbert Ruppert vom Schützenverein  Freischütz Hausen bei Forchheim (Mitte) mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern und herausragendes Engagement im Ehrenamt ausBayerns Innenminister Joachim Herrmann (links) zeichnete Herbert Ruppert vom Schützenverein  Freischütz Hausen bei Forchheim (Mitte) mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern und herausragendes Engagement im Ehrenamt aus

Herbert Ruppert vom Schützenverein Freischütz Hausen (Landkreis Forchheim) ist mit der bayerischen Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport sowie herausragendes Engagement im Ehrenamt  ausgezeichnet worden. Die Ehrung nahm Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vor.

Der Minister würdigte Herbert Ruppert als engagierten Vereinsvorsitzenden, Luftgewehr-Rundenwettkampfleiter und Funktionär im Schützengau Bamberg/Forchheim. Er sei nicht nur selbst ein guter Schütze, sondern setze sich stets für andere Schießsportler ein. Im Rahmen der Sportordnung und gesetzlicher Vorgaben versuche er stets, „für seine Schützen das Optimum zu erreichen“, betonte Joachim Herrmann. Herbert Ruppert sei „äußerst zuverlässig“ und schlage immer wieder Verbesserungen vor, die dem Schützenwesen als Ganzes dienten.

Alexander Hummel, 1. Schützenmeister des Bezirksverbands Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund, würdigte Herbert Ruppert als herausragenden Funktionär und Sportler. Er sei ein Beispiel dafür, wie Schützenvereine und Verbände in Oberfranken vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder profitierten. Auch der 1. Schützenmeister des Schützengaus Bamberg/Forchheim, übermittelte Glückwünsche an den Geehrten.

Herbert Ruppert war von 1974 bis 1981 1. Schützenmeister des Schützenvereins Freischütz Haus, von 1981 bis 2007 dann dessen 1. Vorsitzender. Sein Einsatz und seine Verdienste wurden 2007 mit der Verleihung der Ehrenvorstandschaft gewürdigt.

Im Schützenbau Bamberg/Forchheim ist er seit 1991 Rundenwettkampfleiter für Luftgewehr von der D-Klasse bis zur Gauoberliga. Dabei steht er in der Verantwortung für mehr als 350 Mannschaften. Ruppert hat den Rundenwettkampf „Kleinkaliber-Schießen“ eingeführt und leitet diesen bis heute. Zudem ist er für die Organisation und Ausrichtung des Kreiskönigsballes Süd mit rund 350 Besucherinnen und Besuchern sowie für das Kreiskönigsschießen Süd verantwortlich, an dem sich alljährlich bis zu 850 Schützinnen und Schützen beteiligen. Bei den jährlichen Gaumeisterschaften ist er ein engagierter Mitarbeiter, und er wirkt intensiv in der Vorstandschaft des Schützengaus Bamberg/Forchheim mit.

Innenminister Joachim Herrmann betonte bei der Verleihung der Ehrenmedaille, die heuer 47 Persönlichkeiten aus Bayern erhielten, „Ehrenamt hat sehr viel mit Verzicht zu tun“. Meist seien es Feierabende, Abendstunden und Wochenenden, die man einbringe für Veranstaltungen und Fortbildungen, für Jugendtraining und Wettkämpfe, für Einsätze, Vorbereitungen, Planungen und Gespräche. Deshalb schloss der Minister in seinen Dank auch die Familien der Geehrten mit ein. Die Ehrenmedaille, mit der auch Herbert Ruppert ausgezeichnet wurde, sei ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes des Freistaats Bayern für die ehrenamtlich Tätigen.

Der Freistaat Bayern verleiht die hohe Auszeichnung auf Vorschlag auch des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB). Die Ehrenmedaille erhalten Persönlichkeiten, die sich „durch langjähriges ehrenamtliches Engagement in Sport- und Schützenvereinen in besonderer Weise Verdienste um den gemeinnützigen, verbandlich organisierten Sport erworben haben“.

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22

Okt.

Böller, Ehrung

Böllerschützen mit offensiver Öffentlichkeitsarbeit

Gauböllerreferent Peter Pinzer, Bezirksböllerreferent Adolf Reusch, Bezirksschützenmeister Alexander Hummel sowie die Gauböllerreferenten Hans-Georg Rebhan und Heinz Riedel stellten in Himmelkron das neue Banner der oberfränkischen Böllerschützen vor.Gauböllerreferent Peter Pinzer, Bezirksböllerreferent Adolf Reusch, Bezirksschützenmeister Alexander Hummel sowie die Gauböllerreferenten Hans-Georg Rebhan und Heinz Riedel stellten in Himmelkron das neue Banner der oberfränkischen Böllerschützen vor. Adolf Reusch, Böllerreferent des Bezirksverbands Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund, Rudolf Weih, der die Böllerehrennadel mit Silberkranz des BSSB-Bezirksverbands Oberfranken erhielt, und Bezirksschützenmeister Alexander Hummel (von links).Adolf Reusch, Böllerreferent des Bezirksverbands Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund, Rudolf Weih, der die Böllerehrennadel mit Silberkranz des BSSB-Bezirksverbands Oberfranken erhielt, und Bezirksschützenmeister Alexander Hummel (von links). Adolf Reusch, Böllerreferent des Bezirksverbands Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund, Werner Kulla, der die Böllerehrennadel mit Silberkranz des BSSB-Bezirksverbands Oberfranken erhielt, und Bezirksschützenmeister Alexander Hummel (von links).Adolf Reusch, Böllerreferent des Bezirksverbands Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund, Werner Kulla, der die Böllerehrennadel mit Silberkranz des BSSB-Bezirksverbands Oberfranken erhielt, und Bezirksschützenmeister Alexander Hummel (von links).

Himmelkron - Oberfrankens Böllerschützen gehören zu den Speerspitzen der Öffentlichkeitsarbeit im Bezirksverband Oberfranken des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB). Das sagte Bezirksschützenmeister Alexander Hummel am Freitag (21. Oktober 2016) bei der Arbeitssitzung der oberfränkischen Böllerschützen in Himmelkron. Der 3. Landesschützenmeister Hans-Peter Gäbelein bezeichnete die knapp 10.000 Böllerschützen, die im Freistaat in über 700 Gruppen organisiert sind, als eines der wichtigsten Standbeine des Bayerischen Sportschützenbundes. Sie stünden für gelebte Tradition und seien eine Visitenkarte des BSSB.

Um das nach außen zu dokumentieren, haben Oberfranken Bezirksböllerreferent Adolf Reusch (Poxdorf) sowie die Gauböllerreferenten Hans-Georg Rebhan (Marktzeuln), Peter Pinzer (Marktredwitz) und Heinz Riedel (Creussen) bei der Herbst-Arbeitssitzung in Himmelkron ein Banner vorgestellt. Das Motto, das die oberfränkischen Böllerschützen in die Öffentlichkeit tragen möchten, lautet: "Wir Böllerschützen: vier Gaue - eine Einheit.“ Grundlage ist, dass sich die Böllerschützen in den Schützengauen Hof/Wunsiedel, Bayreuth/Kulmbach, Bamberg/Forchheim und Coburg/Kronach/Lichtenfels als in sich fest gefügte Gemeinschaft verstehen.  

Adolf Reusch, der auch stellvertretender Landesböllerreferent des BSSB ist, betonte bei der Vorstellung des Banners, wie wichtig dieses gemeinsame Auftreten ist, um die Interessen der Böllerschützen in Politik und Gesellschaft durchsetzen zu können.  Rudi Bock, 1. Schützenmeister des Schützengaus Bayreuth/Kulmbach ergänzte, es bedürfe besonderer Anstrengungen, Nachwuchs für die „tolle Tradition“ des „faszinierenden Hobbys“ Böllerschießen zu finden. Umso begrüßenswerter sei der Gang der oberfränkischen Böllerschützen in die Öffentlichkeit: mit der Ausrichtung von Böllerschießen, mit einer neuen Informationsbroschüre, mit dem Banner und auf der Homepage des Schützenbezirks Oberfranken (www.bssb-ofr.de).

3. Landesschützenmeister Hans-Peter Gäbelein würdigte Adolf Reusch, der in Poxdorf zu Hause ist, als eine der herausragenden Persönlichkeiten der bayerischen Böllerschützen. Er belege mit seiner engagierten Arbeit, wie ein Funktionär im BSSB erfolgreich tätig sein könne. Adolf Reusch sei, so Gäbelein, „ein Vorbild für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Adolf Reusch konnte die Böllerehrennadel mit Silberkranz des BSSB-Bezirks Oberfranken ans Rudolf Weih und Werner Kulla übergeben. Weih ist Gründungsmitglied der Böllergruppe des SV Haidhof bei Bayreuth und seit 15 Jahren deren Kommandant. Kulla ist der dienstälteste Böllerschütze der SG Ebersdorf bei Coburg und innerhalb des Vereins ein engagierter Funktionär und Mitarbeiter. Kulla war am Aufbau der Ebersdorfer Böllergruppe maßgeblich beteiligt und sei eines ihrer Aushängeschilder.

Eine Dankurkunde und die Damenspange des BSSB wurde Sonja Stübinger verlieren. Die Geschäftsführerin der Frankenfarm GmbH in Himmelkron unterstütze die oberfränkischen Böllerschützen seit vielen Jahren, würdigte Adolf Reusch.

Im Mittelpunkt der Arbeitssitzung stand der Vortrag von Peter Pinzer und Hans Georg Rebhan über die Handhabung von Vorderlader-Kanonen und damit zusammenhängender Gefahren. Anlass waren zwei Unfälle in der Oberpfalz und in Oberbayern, bei denen Böllerschützen schwer verletzt wurden. Pinzer und Rebhan appellierten mit Nachdruck an die oberfränkischen Böllerschützen, die Sicherheitsregeln einzuhalten. Verstöße gegen Vorschriften würden von Aufsichten bei Böllerschießen konsequent geahndet.

Bei der Arbeitssitzung erinnerte Adolf Reusch an den heuer verstorbenen Rudolf Großmann, der Mitglieder der Scharfschützengesellschaft Lichtenfels war. Er war mit seinen 93 Jahren der älteste aktive Böllerschütze in Oberfranken. Das diesjährige Fränkische Böllerschützentreffen findet am 22. Juli in Höllrich in Unterfranken statt, gab Bezirksreferent Adolf Resuch zum Abschluss der Arbeitssitzung bekannt.

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09

Jun.

Verband, Ehrung

Auszeichnung für Stellv. Bezirkssportleiter Reinhard Kraus

Aus den Händes 1. Landesschützenmeisters BSSB Wolfgang Kink sowie des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes Heinz-Helmut Fischer erhält Reinhard Kraus das DSB-Ehrenkreuz Stufe 1 in Gold.Aus den Händes 1. Landesschützenmeisters BSSB Wolfgang Kink sowie des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes Heinz-Helmut Fischer erhält Reinhard Kraus das DSB-Ehrenkreuz Stufe 1 in Gold.

Im Rahmen des 66. Landesschützentags in Aschaffenburg wurde unser langjähriger Stellvertretender Bezirkssportleiter Reinhard Kraus für seine langjährige Arbeit in unserem oberfränkischen Schützenbezirk ausgezeichnet.

Aus den Händes 1. Landesschützenmeisters BSSB Wolfgang Kink sowie des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes Heinz-Helmut Fischer konnte Reinhard Kraus im Beisein von knapp 250 Delegierten das Ehrenkreuz Stufe 1 DSB in Gold in Empfang nehmen und sich des Applaus des Auditoriums erfreuen.

Das gesamte Bezirksschützenmeisteramt gratuliert herzlich!



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03

Apr.

Ehrung, Bezirksschützentag

Hohe Auszeichnung für Volker Gottfried

Oberfrankens BezSM Volker Gottfried (Bayreuth, links) erhält aus den Händen seines Nachfolgers, BezSM Alexander Hummel (Pettstadt), die Herzog-Ernst-Nadel.Oberfrankens BezSM Volker Gottfried (Bayreuth, links) erhält aus den Händen seines Nachfolgers, BezSM Alexander Hummel (Pettstadt), die Herzog-Ernst-Nadel.

Volker Gottfried, Ehrenschützenmeister des Bezirksverbands Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund (BSSB), ist mit der Herzog-Ernst-Nadel geehrt worden. Er ist der vierte Träger der Auszeichnung, die eine der höchsten ist, die der BSSB Oberfranken vergeben kann.

Mit der Verleihung anlässlich des Bezirksschützentags in Wachenroth am 3. April wurden die herausragenden Verdienste gewürdigt, die sich Volker Gottfried um das oberfränkische Schützenwesen erworben hat. Gottfried stand zehn Jahre an der Spitze von über 33.000 Schützinnen und Schützen in Oberfranken, die in mehr als 300 Vereinen zwischen Hof und Bamberg, zwischen Bayreuth und Coburg organisiert sind.

Bezirksschützenmeister Alexander Hummel (Pettstadt), der vor einem Jahr als Nachfolger von Volker Gottfried gewählt wurde, steckte ihm die Herzog-Ernst-Nadel an.

Volker Gottfried, der seit 56 Jahren Mitglied eines Bayreuther Schützenvereins ist, hat sein Amt stets mit Herzblut und Leidenschaft  ausgefüllt. Er hat das Schützenwesen in Oberfranken sowohl im sportlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich erfolgreich weiterentwickelt. Der BSSB-Bezirksverband ist heute eine der erfolgreichsten Talentschmieden für Schützinnen und Schützen in Bayern. Das belegen zahlreiche Deutsche, Europa- und Weltmeistertitel, die Sportlerinnen und Sportler aus den Leistungszentren des BSSB-Bezirksverbands in den vergangenen zehn Jahren nach Oberfranken geholt hat.

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JASSI Verlängerung

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