16
Jun.
Einen hervorragenden Start in die Bayerischen Meisterschaften 2026 feierte der erst kürzlich gegründete Leistungsverein Sportschützen Oberfranken. Mit seiner Pistolenabteilung dominierte der Verein die Disziplinen Luftpistole Standard und Mehrkampf im Schüler und Jugendbereich. Insgesamt konnten unsere Schützinnen und Schützen 11 Medaillen ( 3 x Gold, 4 x Silber und 4 x Bronze) gewinnen und machte unseren Nachwuchs der Sportschützen Oberfranken damit zu einen der erfolgreichsten Vereine des ersten Meisterschaftswochenendes.
Unsere Schülerinnen, Schüler und Jugendlichen haben in den vergangenen Wochen intensiv trainiert und wurden für ihren Einsatz am vergangenen dafür Sonntag belohnt. Auch wenn nicht alle unserer jungen Schützinnen und Schützen einen Medaillenrang erreichen konnten, haben viele von ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit das Limit für die Deutschen Meisterschaften erfüllt.
Ein ganz herzlicher Dank gilt auch den Eltern, die ihre Kinder regelmäßig zu den Trainings und Meisterschaften begleiten und uns dabei tatkräftig unterstützen. Nur durch dieses gemeinsame Engagement ist es möglich, den hohen organisatorischen und zeitlichen Aufwand zu bewältigen und unseren Nachwuchsschützinnen und -schützen die Chance zu geben, solche großartigen Erfolge zu feiern.
Auch ein großer Dank an die Vereine die Ihren jungen Sportlern die Möglichkeit geben, zusätzlich zur tollen Arbeit im Verein, im Leistungsverein zu starten und gebündelt im Team noch größere Erfolge zu feiern.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren hervorragenden Leistungen und freuen uns auf die kommenden Wettkämpfe.
Peter Baldauf
Bezirkstrainer Pistole
17
Mai
Ziel der Veranstaltung war es, die Kommunikation zwischen
Stadtpolitik, Behörden und den Bamberger Schützenvereinen weiter zu
stärken. Immerhin befinden sich im städtischen Bereich
neun
schießsporttreibende Vereine. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung bei
der Armbrustschützengilde „Hofer“ Bamberg-Gaustadt 1897 e.V.
Nach einer kurzen Besichtigung der Schießsportanlage und des Schützenhauses in Gaustadt gab es eine Einführung in den Schießsport. Letztlich durften alle selbst einmal das Schießen mit einem Luftgewehr und auch mit einem Lichtpunktgewehr ausprobieren.Trotz fehlender Schießerfahrung bewiesen die Ratsmitglieder ein ruhiges Händchen. Den dritten Platz sicherte sich Olaf Seifert (SPD) mit einem 471-Teiler. Platz zwei belegte der neue Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier (SPD) mit einem starken 262,6-Teiler. Als Siegerin des Ratsherrenschießens 2026 ging Leonie Pfadenhauer (Grünes Bamberg) mit einem hervorragenden 240,8-Teiler hervor.
Gestiftet wurde eigens für diesen Anlass eine kunstvolle Ehrenscheibe von 2. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg) , der selbst vor 30 Jahren in seiner Heimat schon Kinder-Armbrust-König gewesen ist. Die Scheibe zeigt das berühmte alte Bamberger Rathaus und symbolisiert die enge Verbindung von Tradition, Stadtgeschichte und Schützenwesen.
Sowohl die Vertreter der Stadt als auch die Schützen zeigten sich erfreut über die gelungene Auftaktveranstaltung und blicken nun mit Vorfreude auf den 75. Landesschützentag, der vom 5. bis 7. Juni 2026 im Weltkulturerbe Bamberg stattfindet.
Der anwesende Präsident des Schützenbezirk Oberfranken im BSSB,
Alexander Hummel, hat bereits heute die Bamberger Stadtpolitiker dazu
eingeladen und das umfangreiche Programm vorgestellt.
Das
Festprogramm verspricht ein Wochenende ganz im Zeichen der bayerischen
Schützentradition: Bereits am Freitagnachmittag eröffnet um 16Uhr ein
großes Böllerschießen im Rosengarten die Feierlichkeiten. Es folgen
der Bürgermeisterempfang in der Neuen Residenz sowie ein
Kameradschaftsabend in der Klosterbräu Bamberg. Am Samstag steht die
Delegiertenversammlung in der Konzerthalle Bamberg im Mittelpunkt,
bevor am Abend das große Festbankett stattfindet. Den feierlichen
Abschluss bildet am Sonntag ein Gottesdienst im Bamberger Dom. Um 11
Uhr setzt sich anschließend ein großer Festzug vom Dom durch die
Sandstraße über das alte Rathaus in Richtung Maxplatz in Bewegung,
hier findet die Preisverteilung und die Schlusskundgebung statt.
Mit dem gelungenen Ratsherrenschießen ist der erste Schritt getan – nun freuen sich Schützen und Stadtpolitik gleichermaßen auf ein traditionsreiches Festwochenende im Juni.
16
Mai
Die Gehörlosen Schützenabteilung Bamberg wurde anlässlich seines 50-jährigen Bestehens mit der Durchführung der Meisterschaft beauftragt. Da aber der Verein nicht über die ausreichende Schießstand-Kapazität verfügt, fragte der Bezirksschützenmeister Alexander Hummel zirka zwei Monate vor dem geplanten Termin bei der der SG Coburg an, ob sich die durch die oberfränkischen Meisterschaften erprobten Coburger vorstellen könnten dieses Event auszurichten.
Die Schützengesellschaft sagte spontan zu. Bei einem Ortstermin mit dem Fachwart für Schießen des deutschen gehörlosen Sportverbandes Marco Baron und dem 2. Schützenmeister der SG wurden die Schießanlagen besichtigt, und für sehr gut geeignet bewertet. Der Coburger Oberbürgermeister übernahm ohne zu Zögern die Schirmherrschaft der Veranstaltung. Der 1. Schützenmeister Christian Ulrich und der 2. SM Reinhard Mohr machten sich unverzüglich daran die dreitägige Veranstaltung zu organisieren. Vom 14. bis 16. Mai war es dann soweit. Insgesamt 177 Starts mussten in die verschiedenen Rechner der 10, 25 sowie 50 und 100 Meter eigegeben werden.
Die vor zwei Jahren erst in Betrieb genommen elektronischen Schießstände erfüllten ihre Aufgaben mit Bravour. Es wurden insgesamt 13 neue Deutsche Rekorde und eine Einstellung erzielt. Bei seinem Schlusswort zum Ende der drei Tage dankte Marco Baron den Coburger Schützen für den perfekten Ablauf der Meisterschaft und überreichte einen Wimpel des DGSV an die Organisatoren. Diese wiederum sagte zu: „Wenn ihr wieder mal einen Ausrichter für die deutsche Meisterschaft bracht, wir sind bereit.“
Reinhard Mohr
19
Apr.
In einem Festakt in der neuen Residenz München verlieh der Innen- und
Sportminister Joachim Herrmann die Ehrenmedaille für besondere
Verdienste um den Sport in Bayern an den langjährigen Aktiven, Trainer
und Funktionär auf Vereins-, Gau- und Bezirksebene, Torsten
Spickmann von der SG Ebersdorf.
Der Weg Torsten Spickmanns begann als aktiver Sportler. Doch
schon früh zeigte sich, dass dessen Schießsportbegeisterung weit über
den eigenen sportlichen Erfolg hinausgeht. Bereits 1994 übernahm er
nach erfolgreichem Erwerb der C-Trainer-Lizenz (DOSB) das Traineramt
im Heimatverein SG Ebersdorf. Auch im Schützenbezirk Oberfranken
brachte er seine Expertise als Kadertrainer im Bereich Pistole ein.
Nach Ablegen der Prüfung zum C-Trainer brachte er sein Wissen nicht
nur in seinem Verein, sondern auch als Kadertrainer im Bereich Pistole
auf Bezirksebene ein. Zahlreiche Titel und Medaillen seiner
Schützlinge belohnten seine Arbeit. Besonderes Augenmerk galt stets
der Jugendarbeit. Spickmann setzte sich mit großem Engagement für die
Nachwuchsgewinnung und -förderung ein.
Seit 2012 steht Spickmann an der Spitze seines Vereines als 1.
Schützenmeister und übt auch dieses Amt mit großer Hingabe und
Engagement aus. In der Zeit seines Wirkens im Verein wandelte sich
dieser zu einem modernen und zukunftsorientierten Verein, der zu einem
Aushängeschild Oberfrankens wurde. Dank ihm findet sich die SG
Ebersdorf durch den sportlichen Aufstieg in der 2. Bundesliga
Luftpistole und ist überregional bekannt.
Zu guter Letzt darf seine Mitarbeit auf Bezirksebene nicht
unerwähnt bleiben. Neben seiner langjähriger Kadertrainertätigkeit
unterstützt er die Sportleitung des Bezirks als stellvertretender
Bezirkssportleiter. Er übernahm die Schulung der Kampfrichter der
oberfränkischen Meisterschaften, die Rundenwettkampfleitung, und
fungiert als Weiterbildungsreferent.
Durch die Verleihung der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern würdigt die Bayerische Staatsregierung das aktive ehrenamtliche Schaffen der Preisträger im Sport. Der Freistaat verspricht sich dadurch Impulse für die Nachwuchsgewinnung im Breiten- und Spitzensport.
14
Apr.
Zu den Aufstiegskämpfen in die Luftgewehr- und Luftpistolen-Bayernligen waren vier oberfränkische Vereine am Wochenende im Landesleistungszentrum des Oberpfälzer Schützenbundes in Pfreimd am Start und wurden von den vielen mitgereisten Fans kräftig unterstützt.
Mit dem Luftgewehr gab es leider nur einen Aufstiegsplatz, und den holte sich die Mannschaft aus Mähring mit überragendem Vorsprung und Ergebnissen auf Bundesliga-Niveau. Jedoch konnte der oberfränkische Vertreter SV Tell Löhlitz, die in der laufenden Wettkampfrunde gezeigten Ergebnisse wiederholen und konnte sich den zweiten Tabellenplatz im Aufstiegskampf sichern. Der zweite Vertreter aus Oberfranken, die Priv. SG Ludwigstadt, belegte den sechsten Platz. Somit sind beide oberfränkischen Vertreter nächstes Jahr weiterhin in der Oberfrankenliga am Start.
Mit der Luftpistole waren ebenfalls zwei Vertreter aus Oberfranken am Start, nämlich die Mannschaft der Priv. SG Ludwigstadt und die Mannschaft der SG Münchberg. Mit nur 11 Ringen Rückstand verpasste die Mannschaft aus Ludwigstadt den Sprung in die Bayernliga denkbar knapp und musste sich mit einem starken dritten Platz zufriedengeben. Die SG Münchberg erreichte einen starken fünften Platz. So müssen auch hier beide Vereine nächstes Jahr ihr Glück in der Oberfrankenliga wieder unter Beweis stellen und vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit dem Aufstieg.
Peter Baldauf
27
Mär.
Wenn der Knall der Böller über die fränkischen Hügel hallt – dann ist es wieder soweit.
Die Böllerschützen Oberfrankens kommen zusammen. Nicht nur um zu
schießen. Sondern um zu beten. Um zu gedenken. Um Gemeinschaft zu
erleben – so wie es Tradition ist und Tradition bleibt.
Zum
zweiten Mal laden wir herzlich ein zum feierlichen
Gottesdienst der Oberfränkischen Böllerschützen an einem
der schönsten Wallfahrtsorte Frankens – dem Kreuzberg bei Hallerndorf,
wo seit 1463 das Heilige Kreuz verehrt wird.
Zelebrant ist Pfarrer Matthias Steffel – Kurat und Geistlicher Beirat der Oberfränkischen Böllerschützengesellschaften im BSSB.
Der Gottesdienst verbindet Feierlichkeit und Brauchtum: Ein würdiges Totengedenken für alle verstorbenen Schützenkameradinnen und -kameraden, ein feierlicher Böllersalut auf der Festwiese vor der Wallfahrtskirche – und danach gemütliches Beisammensein auf einem der Kreuzbergkeller, wo fränkische Gastlichkeit und gute Gesellschaft warten.
Kommt mit euren Gruppen, euren Familien, euren Vereinen.
Bringt
eure Fahnen mit. Bringt eure Böller mit. Und bringt das, was dieses
Brauchtum seit Jahrhunderten trägt:
Stolz auf die Tradition.
Freude an der Gemeinschaft.
Dankbarkeit für das Leben.
Der Kreuzberg erwartet euch.
Auf Wunsch können die Hand- und Schaftböller im Gottesdienst auch gesegnet werden!
22
Mär.
Am 21.03.2026 fand der Shooty-Cup auf Bezirksebene beim SV Bavaria Langensendelbach statt. Dieses Jahr qualifizierten sich 25 von 31 gemeldeten Mannschaften zum Bezirksentscheid. In 20 Schussserien stellten die Schüler ihr Können unter Beweis. In der Mannschaftswertung Luftgewehr belegte FSV-Schnabelwaid 1 den ersten Platz. Der zweite Platz ging an FSV-Schnabelwaid 2 gefolgt von der SG Kronach 1. In der Luftpistolen Wertung ging der erste Platz an die SG Kronach. Der zweite Platz ging an Bad Berneck gefolgt von Kronach 2. Die Siegerehrung fand im Anschluss im Rahmen des Bezirksjugendtages statt.
Die Ergebnisse finden sich in der entsprechenden Ergebnisliste.
Die Bezirksjugendleitung bedankt sich bei allen Teilnehmern sowie bei den Jugendleitern denn ohne diesen wäre die Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich gewesen.
Ein Besonderer Dank geht nochmals an das Team von Bavaria Langensendelbach, zum einen für die Bereitstellung des Schützenhauses sowie für die hervorragende Verpflegung während des Wettkampfes.
26
Feb.
Rehau/Neustadt.
Es gibt Sporttage, die bleiben. Nicht wegen der Ergebnisse,
sondern wegen der Geschichten, die sie erzählen. Der 21. Februar 2026
war für den SC Neustadt genauso ein Tag – ein Tag, an dem ein kleines,
ehrgeiziges Team über sich hinauswuchs und sich mit Herz, Nervenstärke
und unerschütterlichem Teamgeist den Meistertitel der Bezirksliga
Recurve Oberfranken sicherte. Und mehr noch: Den Aufstieg in die
Oberliga Nordwest.
Dabei begann die Reise vor zwei Jahren unscheinbar.
Fünf
Schützen, ein Verein, der wieder seine Ligakarriere nach 8 Jahren
startet,
ein Traum, der noch nicht ausgesprochen wurde. Heute ist
er Wirklichkeit.
Ein wackeliger Start – und der erste Beweis für echten Teamgeist
Der zweite und entscheidende Wettkampftag in Rehau begann für den SC Neustadt alles andere als souverän. Im Match gegen ZSG Goldkronach landete ein Pfeil ausgerechnet auf der „1“. Für einen Moment schien die Konzentration zu kippen. Doch dann zeigte sich, was dieses Team so besonders macht: Keiner ließ den anderen fallen. Die Neustädter fingen sich, blieben ruhig – und gewannen mit vier Ringen Vorsprung.
„Mehr Glück als Verstand“, sagte ein Schütze lachend nach dem Match. Aber es war mehr: Es war der erste Funke eines Feuers, das sich durch den ganzen Wettkampftag ziehen sollte.
Krügers Comeback – der Moment, der alle aufwachen ließ
Im zweiten Match gegen BS Wirsberg erwischte ausgerechnet Mannschaftsführer Carsten Krüger einen desaströsen Start: Eine 6, eine 7 – untypisch für ihn. Die Zuschauer hielten die Luft an, Krüger selbst schüttelte ungläubig den Kopf.
Doch er ist nicht Kapitän ohne Grund. Er sammelte sich, fand zurück in seinen Rhythmus und führte sein Team schließlich doch noch zu einem klaren Sieg. Ein Moment, an dem viele merkten: Heute wächst dieses Team über sich hinaus.
Der Rhythmus kommt – und Neustadt findet die Zone
Mit zunehmender Dauer wurden die Neustädter stärker. Gegen Marktredwitz fiel erstmals die 200er-Marke (205 Ringe), nach der Pause gegen Höchstadt steigerten sich die Schützen sogar auf konstante 50er-Passen. Der SC Neustadt wirkte plötzlich nicht mehr wie ein Aufsteiger – sondern wie ein Titelfavorit.
Drei Endspiele, ein Ziel – der Aufstieg
Dann kamen die drei schwersten Gegner. Drei Matches, die über eine ganze Saison entscheiden sollten.
Gegen Bad Staffelstein setzte Neustadt ein klares Zeichen und gewann mit 204:159 – eine Demonstration von Ruhe und Präzision.
Doch das, was folgte, war der Moment, in dem die Halle in Rehau
spürte:
Dieses Team ist bereit, Geschichte zu schreiben.
Die Explosion: 216 Ringe – das beste Ergebnis des Tages
Im Duell mit SG 1964 Hummeltal liefen die Neustädter zu absoluter
Höchstform auf:
216 Ringe – das beste Ergebnis und das Beste Team
Ergebnis des Tages.
Jeder Schuss saß. Jeder Pfeil traf. Jeder im
Publikum wusste: Jetzt ist alles möglich.
Das große Finale – ein Match, das eine ganze Saison trägt
SC Neustadt gegen SG Thurnau.
Erster gegen Zweiter.
Wer
gewinnt, steigt auf.
Die Halle war still, als Neustadt die erste Passe mit starken 54 Ringen eröffnete. Doch dann kam der leichte Einbruch – Thurnau zog gleich. Die Spannung in der Halle war greifbar.
Doch Hannes Büchner hielt das Team mit beeindruckender Konstanz im Rennen. Und Krüger? Der Kapitän setzte den entscheidenden Moment der Saison.
In der letzten Passe schoss er erst eine unerklärliche 4 – und alle hielten den Atem an. Doch dann sammelte er sich, atmete tief durch und setzte eine perfekte 10 als Schlusspunkt.
199 zu 189. Neustadt gewinnt. Neustadt steigt auf.
Ein Team, das zusammengewachsen ist
Mit 2843 Gesamtringen und 24:4 Punkten sicherte sich der SC Neustadt den Meistertitel der Bezirksliga Recurve Oberfranken. Doch was diesen sportlichen Erfolg besonders macht, ist nicht nur das Ergebnis – es ist die Art und Weise, wie er entstanden ist.
Nachdem letzten Pfeil sagte Krüger:
„Ich bin Mega stolz auf mein Team. Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen – aber wenn einer nicht trifft, treffen die anderen beiden. Wir gleichen uns jedes Mal aus.“
Es war ein Satz, der den Kern dieser Mannschaft trifft.
Ausblick: Die Oberliga wartet
Nun geht es weiter in die Oberliga Nordwest. Dort schießt man auf 40er Spots, dort warten neue Herausforderungen – und Chancen.
Doch nach diesem Wettkampftag in Rehau zweifelt niemand daran, dass
der SC Neustadt bereit ist.
Ein Team, das nicht nur
schießt.
Ein Team, das kämpft.
Ein Team, das zusammen
Geschichte schreibt.
Wir danken Martin Eschrich, Hannes Büchner, Jan Heckert, David Morand und Carsten Krüger für diese herausragende Saison 2025/26.
(Copyright by Carsten Krüger/Wolfgang Fischer)
03
Feb.
Einer der wichtigsten Termine für die Schüler im Jahr ist gleich zu beginn die Schülersichtung. Hier werden die neuen Schüler-Kaderschützen des BSSB für das Jahr 2026 ermittelt.
Oberfranken stellte dieses Jahr bärenstarke 11 Teilnehmer. Da zwei leider kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen sind waren es dann 9 Teilnehmer die am 01.02.2026 in München auf unserer Olympiaschießanlage an den Start gegangen sind.
Und mit Lotte und Emmi Grünwald (beide FSV Schnabelwaid/Gau Süd) konnten sich sogar gleich zwei Schützeninnen einen begehrten Platz im Bayernkader sichern. Darüber hinaus gewann Lotte Grünwald die Sichtung mit hervorragenden 589 Ringen (293/296 Ringe). Die 296 Ringe in Ihrem zweiten Durchgang waren zugleich das Tagesbestergebnis. Die 11-jährige Emmi Grünwald ist die jüngste im kommenden BSSB-Kader. Die meisten Schüler sind 2 Jahre älter. Mit 578 Ringen (288/290 Ringe) kämpfte sie sich auf Platz 8 vor und in den begehrten Bayernkader.
Unsere Teilnehmer in der Übersicht:
Die Betreuung erfolgte durch die Bezirkstrainer Bastian Wagner und Tobias Inzelsberger.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Oberfränkischen Teilnehmer und weiterhin "Gut Schuss"!
Tobias Inzelsberger
Assistenztrainer Gewehr
19
Jan.
Bayreuth. Der erste Wettkampftag der Bogenschützen für die Liga-Saison 2025/26 bot einiges an Spannung, aber auch schon einige Vorentscheidungen. Organisiert wurde der Wettkampftag in Bezirksliga und Bezirksklasse von den Aktiven der Bayreuther Turnerschaft BTS.
Bezirksliga: Punktgleichheit auf den ersten vier Plätzen, hier entschieden die Ringzahlen über die Platzierung
In der Bezirksliga streiten gleich fünf Teams um den Aufstieg in die Oberliga. Die ersten vier haben alle 10:4 Punkte auf dem Konto, aber auch der aktuell Fünfte hat mit 8:6 Punkten noch alle Chancen, am zweiten Wettkampftag aufzurücken. Ein anderes Team muss sich wohl schon jetzt mit dem Abstieg vertraut machen.
Geprägt war der Wettkampf in den sieben Matches im Modus Jeder-gegen-Jeden von ständigen Positionswechseln an der Spitze. Nach dem letzten Pfeil entschied dann nur die geschossene Ringzahl über den aktuellen Tabellenstand. Es führt der SC Neustadt (1423) vor der SG Thurnau (1394) und der SG Hummeltal (1388). Vierter ist der FSV Bad Staffelstein (1325). Mit 8:6 nur zwei Punkte dahinter lauert noch die SG Höchstadt (1378) auf ihre Chance auf einen Aufstiegsplatz. Auf den Plätzen Sechs und Sieben folgen mit je 4:10 Punkten die TS Marktredwitz (1369) und der BS Wirsberg (1338). Mit 0:14 Punkten und 1186 Ringen liegt der Tabellenachte, die ZSG Goldkronach, auf dem letzten Platz.
Bezirksklasse: Absteiger Bayreuth will gleich wieder zurück in die Bezirksliga
In der Bezirksklasse führen die TS Bayreuth und der SSV Rehau nach dem ersten von zwei Wettkampftagen die Tabelle punktgleich mit 12:2 an. Allerdings haben die Bayreuther schon 46 Ringe mehr auf dem Konto (1379:1333). Knapp dahinter rangiert der Auracher BC mit 10:4 Punkten, aber ebenfalls schon 1377 Ringen. Zwischen diesen drei Vereinen könnte es am zweiten Wettkampftag noch ein enges Rennen um den Aufstieg in die Bezirksliga geben, zumal der Bayreuther Mannschaftsführer Peter Wolff dann auf seinen besten Schützen Frank Neuner verzichten muss: Neuner wird in der höherklassigen Bayernliga starten.
Der FSV Pettstadt (8:6, 1293 Ringe), die SG Neudrossenfeld (6:8, 1209) und die SG Hollfeld (6:8, 1207) schwimmen im Mittelfeld auf den Rängen Vier bis Sechs, abgeschlagen sind die SpVgg Reuth (2:12, 1185) und der noch punktlose SV Frankonia Neuses (1073).
Der Zweite Wettkampftag für beide Ligen findet am 21.02.2026 in Rehau statt.
(Copyright by Jürgen Nakott/Wolfgang Fischer)
19
Jan.
Der Ski Club Neustadt ist mit einer beeindruckenden Leistung in die Bezirksliga Oberfranken gestartet und kehrte vom ersten Wettkampftag in Bayreuth als Tabellenführer zurück. Nach dem Aufstieg in die Liga bestätigte das Team eindrucksvoll seine Konkurrenzfähigkeit und sammelte fünf Siege aus sieben Begegnungen.
Früher Rückenwind durch zwei Auftaktsiege
Zum Auftakt traf der SC Neustadt auf die SG 1964 Hummeltal und setzte mit einem 203:199-Erfolg das erste Ausrufezeichen. Für Neustadt standen dabei Carsten Krüger, Hannes Büchner und Jan Heckert an der Linie. Im zweiten Match gegen den FSV Bad Staffelstein legte das Trio nach und gewann deutlich mit 205:171 Ringen, womit der perfekte Start mit zwei Siegen gelang.
Knappe Niederlage vor der Pause
Im dritten Duell des Tages musste sich der SC Neustadt der SG 1608 Höchstadt mit 198:202 Ringen geschlagen geben. Nach den zwei Auftakt-Siegen fiel die Niederlage mit lediglich vier Ringen Differenz denkbar knapp aus und sorgte für zusätzliche Motivation für die zweite Wettkampf Hälfte.
Rekordringzahl nach der Pause
Nach der wohlverdienten Pause standen die letzten vier Matches auf dem Programm, in denen Neustadt noch einmal deutlich zulegte. Im vierten Match gegen die ZSG Goldkronach gelang mit 210:169 Ringen die höchste Tages-Ringzahl der Neustadter, diesmal mit Martin Eschrich, Hannes Büchner und Jan Heckert in der Mannschaft.
Drama in den Schluss Begegnungen
Das fünfte Match ging unglücklich mit nur einem Ring Unterschied 198:199 gegen die SG 1862 Thurnau verloren. Der SC Neustadt bewies jedoch Moral und holte sich im sechsten Duell gegen BS Wirsberg mit 200:197 Ringen den nächsten Sieg, diesmal wieder mit Krüger, Büchner und Heckert. Zum Abschluss folgte ein klarer 209:193-Erfolg gegen TS Marktredwitz, mit dem die Neustadter ihre starke Tagesleistung krönten.
Spitzenreiter nach Ringzahl
Am Ende des ersten Wettkampftages lagen gleich vier Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze, sodass die Gesamt-Ringzahl über die Platzierung entscheiden musste. Mit starken 1423 Gesamt-Ringen sicherte sich der Ski Club Neustadt hauchdünn den ersten Tabellenplatz vor Thurnau und Hummeltal und geht damit als Favorit in den zweiten und letzten Ligawettkampf.
(Copyright by Carsten Krüger/Wolfgang Fischer)
13
Jan.
Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder,
wie bereits im vergangenen Jahr werden auch im Jahr 2026 die
oberfränkischen Meisterschaften im Sportschießen in den Monaten März,
April und Mai durchgeführt. Um eine solche Großveranstaltung
erfolgreich durchführen zu können, ist die Bezirkssportleitung auf die
Unterstützung zahlreicher qualifizierter Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter angewiesen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr durch eure Mitarbeit zum Gelingen der oberfränkischen Meisterschaften beitragen würdet.
Die Mitarbeit wird nach den üblichen Sätzen vergütet (Fahrtkosten, Tagegeld sowie ggf. Unterkunft). Ich bitte darum, nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften zu bilden. Zur besseren Planung bitte ich um eine zeitnahe und verbindliche Rückmeldung mithilfe des Formblatts bis spätestens 09.02.2025.
Bitte teilt mir auf der Rückantwort außerdem mit, welche Qualifikation ihr als Schießstandaufsicht erworben habt, und kreuzt dies entsprechend in der Abfrage an. Solltet ihr weitere Personen kennen, die gerne bei der Bezirksmeisterschaft 2026 mithelfen möchten, leitet diese E-Mail bitte entsprechend weiter.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Thomas Bader
1. Bezirkssportleiter
12
Jan.
Zum zweiten Mal begrüßte Michel Braun, 1. Vorstand der Schützengesellschaft 1818/1899ev, und sein Team am 10.1.2026 die Schützen zur Bezirksmeisterschaft im Blasrohrschießen.
Mit einer Meldezahl von 55 Schützen hat sich die Zahl derer, die diese junge Disziplin schießen , im Vergleich zum letzten Jahr fast verdoppelt. Mit 28 Startern aus dem Gau Oberfranken West konnten diese sich die Meistbeteiligung sichern. Bemerkenswert war die gute Altersdurchmischung bei den Startern. Allein bei den unter 18jährigen waren bis zur Jugendklasse 15 Starter gemeldet. Dies ist ein Anteil von 27% am Starterfeld. Die jüngsten Starter in der Schülerklasse III waren 8 Jahre alt und der Älteste Schütze im Feld war 73 Jahre. Darin bestätigte sich, dass das Blasrohrschießen eine Sportart für Jung und Alt ist.
In jedem Durchgang war zunächst die Aufregung groß und gerade die „Neuen“ in dieser Sportart kämpften mit ihrer Nervosität. Jeder gab sein Bestes bei der Jagd ums Gold. Je länger der Wettkampf dauerte, desto ruhiger wurde es und so konnte im jeweiligen 2. Durchgangsteil auch die Freude am Sport dominieren. Dies zeigte sich auch in den durchweg guten Ergebnissen in den einzelnen Klassen.
Die Auswertung der Ergebnisse nach jeder Passe ( jeweils 6 Pfeile) ging für alle leicht von der Hand, denn der Wertebogen war wie im letzten Jahr schon gut vorbereitet. Nach einer kurzen Pause nach den ersten 30 Pfeilen, folgte der 2 Teil mit weiteren 30 Pfeilen. Beim Zusammenzählen der Passen erhielten die Jüngsten noch die ein oder andere Unterstützung, aber letztendlich waren sie beim Kopfrechnen oft schneller, als andere mit dem Taschenrechner.
Im Anschluss räumten die Teilnehmer die Schießbahn für die nächste Gruppe und trafen sich noch zu dem ein oder anderen Gespräch im Gastraum des Schützenvereins. Die Versorgung mit Speis und Trank, das Diskutieren des Wettkampfs und der eigenen Leistungen rundeten die erfolgreiche Bezirksmeisterschaft 2026 ab.
Beste Gesamtleistung mit 590 Ringen (von 600 möglichen) schoss
Michael Braun vom SG Schwarzenbach in der Herrenklasse II. Beste
U18-Schützin war Linda Pittroff, ebenfalls vom SG Schwarzenbach, mit
584 Ringen in der Jugendklasse.
Nun warten die Teilnehmer auf die
Limits der Bayerischen Meisterschaft, die schon am 14./15.02.2026 in
München-Hochbrück stattfinden wird.
Allen Schützen weiterhin "Gut Schuss" und "Alles ins Gold!
Martina Göen
Blasrohr-Referentin Gau OFW
11
Jan.
Liebe Bogenschützinnen und -schützen,
werte Schützenfamilie,
auch die Bogenschützen werden anlässlich des 75. Geburtstags des Schützenbezirks Oberfranken ein Preisschießen durchführen!
Neben den Bogenschützen können alle im Bezirk Oberfranken gemeldeten Mitglieder an dem Jubiläumsschießen mit attraktiven Preisen daran teilnehmen. Die Erlöse aus dem Schießen werden vollständig ausgeschüttet. Sofern einzelne Klassen höhere Starterzahlen als erwartet erreichen, werden die Mehreinnahmen innerhalb der Klasse ausgeschüttet.
Das Jubiläumsschießen wird in allen Bogenvereine/ -abteilungen der vier Gaue unter Leitung der Gaubogenreferenten abgewickelt. Die Ausschreibung wurde bereits an alle Bogenvereine des Bezirks versendet und ist außerdem auf der Bezirksseite veröffentlicht.
Der Zeitraum der Durchführung des Jubiläumsschießens ist bis zum Samstag, den 14.Februar 2026 in Abstimmung mit den Vereinen und Anmeldung bei den Gaubogenreferenten zur Trefferaufnahme möglich. In Abstimmung mit dem jeweiligen Verantwortlichen im Verein können die Schießtermine auch gemeinsam durchgeführt werden. Auflagen werden vom Bezirksreferenten über die Gaureferenten zur Verfügung gestellt.
Bitte hängt die Unterlagen in euren Schützenhäusern bzw. Schießstätten aus und betreibt kräftig Werbung dafür. Schon jetzt geht ein großes und herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Vereine, Schützinnen und Schützen, sowie den Gaubogenreferenten. Bei Fragen steht Ihnen Bezirksbogenreferent Thomas Hoffmann zur Verfügung.
Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme und wünschen ALLE INS GOLD.
Thomas Hoffmann Thomas Bader
Alexander Hummel
Bezirksbogenreferent 1.Bezirksportleiter 1. Bezirksschützenmeister
30
Dez.
Aufgrund der Nachfrage wurden zusätzliche Schießorte und Schießtermine
vereinbart. Wir freuen uns auf die Teilnahme möglichst vieler
Schützinnen und Schützen aus ganz Oberfranken!
Der Schützenbezirk Oberfranken im Bayerischen Sportschützenbund
(BSSB) wurde am 6. Mai 1951 gegründet.
Anlässlich dieses besonderen Jubiläums veranstalten wir ein Jubiläumsschießen mit attraktiven Preisen für alle Schützinnen und Schützen unseres Bezirks. Die Erlöse aus dem Schießen werden vollständig ausgeschüttet. Sofern einzelne Klassen höhere Starterzahlen als erwartet erzielen, werden die Mehreinnahmen innerhab der Klasse ausgeschüttet.
Vor allem aber für unseren Schützennachwuchs soll
sich die Teilnahme besonders lohnen:
Daher erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am
Lichtpunktschießen im Rahmen der Siegerehrung ein
Erinnerungsgeschenk. Darüber hinaus wird unter allen
Lichtpunktschützen, die am Jubiläumsschießen teilgenommen haben, und
die bei der Siegerehrung am Sonntag, den 7. Juni
2026, persönlich anwesend sind, mindestens ein
Vereins-Lichtpunktgewehr verlost.
Das Jubiläumsschießen wird in allen vier Gauen des
Bezirks an insgesamt neun
Schießorten durchgeführt.
Das Schießprogramm wurde bereits an alle Vereine des
Bezirks versendet und ist außerdem auf den Gau- und der Bezirksseite abrufbar. In
Abstimmung mit den jeweils verantwortlichen Vereinen können die
festgelegten Schießtermine ergänzt werden. Derzeit sind folgende
Termine fest vereinbart:
Ein herzliches Dankeschön geht an alle ausrichtenden Vereine. Zeitraum des Jubiläumsschießens ist vom 31. Oktober 2025 bis 31. Januar 2026.
Auch der Bogenbereich bietet ein attraktives Preisschießen an. Alle Detail finden sich im entsprechenden News-Beitrag im Bogenbereich.
Wir bitten alle Vereine, das Programm in ihren Schützenhäusern auszuhängen, und kräftig Werbung für dieses besondere Ereignis zu machen!
Thomas Bader
Schießleiter & 1. Bezirkssportleiter
24
Dez.
Liebe oberfränkische Schützenfamilie,
wieder liegt ein Schützenjahr voller Herausforderungen und
Veränderungen hinter und ein Weihnachtsfest samt des Jahreswechsels
vor uns.
Die Häuser bunt geschmückt, die Kühlschränke dank hektischer
Einkaufstouren prall gefüllt und zahlreiche Geschenke unter dem
festlichen Weihnachtsbaum drapiert. Endlich haben wir Zeit für das,
was das Weihnachtsfest so besonders macht: die Ruhe und Vorfreude auf
Tage der Entspannung im Kreise der Familie. Wir schauen zurück auf ein
Jahr voller Aufgaben denen wir uns stellen mussten, auf manche
Enttäuschung und traurige Verluste, aber auch auf Erfolge, die wir
gemeinsam erringen konnten. Das abgeschlossene Projekt in Familie oder
Verein, eine neue inspirirende Begegnung oder das Wiederfinden alter
Freunde lassen uns auch positiv auf das abgelaufene Jahr zurückblicken.
Die bayerische Schützen- und Sportfamilie hat Vieles auf den Weg bringen können: Der Homepagebaukasten verhilft den Vereinen vor Ort unkompliziert zur neuen Internetpräsenz, die neue BSSB-App vereinfacht uns die tägliche Arbeit und das Projekt DSB Sportprogramm kommt in Fahrt. München hat ein klares Statement für OlympJA! gegeben und der Zustrom an Mitgliedern zeigt deutlich, wie attraktiv unser Sport auch heute noch ist.
Der Schützenbezirk Oberfranken bereitet sich auf den 75. Jubiläumsschützentag vom 05. bis 07. Juni vor und freut sich darauf, in knapp 170 Tagen Gäste aus Bayern und Deutschland in Bamberg begrüßen und ihnen unsere fränkische Heimat vorstellen zu dürfen. Die eigene Gründung im Jahr 1951 fest im Blick laden wir die Schützinnen und Schützen Oberfrankens ein, dieses besondere Ereignis auch mit der Teilnahme am ersten Jubiläumsschießen des Schützenbezirks Oberfranken zu feiern.
Möglich werden all diese Aktivitäten nur durch ein Team vieler Unterstützer, die selbst aktiv mithelfen oder gleichzeitig Verantwortung in der Organisation übernehmen. Daher möchte ich den Jahreswechsel nutzen, um "Danke" zu sagen:
Danke für ...
den stets konstruktiven Austausch innerhalb unserer
Verbandsgremien,
das gemeinsame Entwickeln von Lösungen für
die neuen Aufgaben,
das in den Vereinen durchgeführte
Jubiläumsschießen,
die Zusammenarbeit in der Planungsgruppe
zum Landesschützentag 2026 in Bamberg,
die Bereitschaft
hierbei Verantwortung für Teilbereiche zu übernehmen,
die
Unterstützung in der täglichen Verwaltungsarbeit,
die Arbeit
in den einzelnen Sparten & Referaten,
die zur Förderung
unseres Schützensportes investierte Zeit.
Für die anstehenden Weihnachtstage wünsche ich unserer Schützenfamilie samt ihren Familien im Namen des Schützenbezirks Oberfanken von Herzen eine gesegnete und besinnliche Weihnachtszeit voller ruhiger Stunden im Kreise besonderer Menschen sowie ein gutes, gesundes und vor allem glückliches Jahr 2026!
Mit oberfränkischen Schützengrüßen
Alexander Hummel
1. Bezirksschützenmeister
05
Dez.
Das diesjährige Finale des BezirksDamenMatches 2025 fand Anfang November bei der Königlich Privilegierten SG Neustadt bei Coburg (Gau Nord) statt. Zwanzig erfolgreiche Teams traten dort zum großen Finale an, nachdem sie sich in einem viermonatigen Fernwettkampf qualifiziert hatten.
Jedes Team – bestehend aus zwei Personen, davon mindestens eine Frau – musste drei Ergebnisse einsenden, die anschließend in eine Auswertematrix übertragen und in Punkte umgerechnet wurden. Dadurch entstand ein spannender Wettkampf, der sportliches Können und Teamgeist mit einer Portion Glück verband.
Die fünf besten Teams jeder Disziplin wurden von Bezirksdamenleiterin Kerstin Jacobsen zum Finalschießen eingeladen. Vertreten waren Mannschaften aus allen vier oberfränkischen Gauen, die in den Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr-Auflage, Luftpistole und Luftpistole-Auflage an den Start gingen. Dank der Übertragung in den Gastraum konnten auch die mitgereisten Begleiterinnen und Begleiter die Wettkämpfe hautnah verfolgen.
Die Wertung erfolgte nach dem bekannten DSB-Modus: Maximale Ringzahl minus geschossenes Ergebnis plus der beste Teiler aus jeder Serie. Dieses System sorgte für zusätzliche Spannung und überraschende Ergebnisse.
Nach der Auswertung und Punkteberechnung wurden die Siegerinnen und Sieger bei einer feierlichen Siegerehrung geehrt. Jedes Team erhielt eine Urkunde sowie einen Wertgutschein als Preis. Zum Abschluss entstand ein gemeinsames Gruppenfoto als Erinnerung an einen gelungenen Wettkampftag.
Ein besonderer Dank gilt dem Team der SG Neustadt, insbesondere Lutz Wachsmuth und Martin Brieger, für die Bereitstellung und Betreuung des elektronischen Schießstands. Für die Unterstützung bei der Auswertung bedanke ich mich herzlich bei meiner Stellvertreterin Sabine Rieß. Das gesamte Team der SG Neustadt hat uns herzlich empfangen und hervorragend bewirtet.
Insgesamt 78 schießsportbegeisterte Frauen und Männer nahmen am diesjährigen BezirksDamenMatch teil – fast alle nutzten die Chance, die notwendigen drei Ergebnisse für die Finalqualifikation einzureichen.
Auch im kommenden Jahr wird es wieder einen solchen Fernwettkampf geben, diesmal in einem leicht angepassten Modus. Ich freue mich schon jetzt darauf, wieder viele engagierte Schützinnen und Schützen – und auch zahlreiche Herren – am Schießstand begrüßen zu dürfen!
Kerstin Jacobsen
Bezirksdamenleiterin Oberfranken
Weitere Informationen:
12
Nov.
München/Pettstadt. Im feierlichen Rahmen des Schlosses Nymphenburg wurde Alexander Hummel, 1. Bezirksschützenmeister des Schützenbezirks Oberfranken, mit dem Protektorabzeichen in Gold ausgezeichnet. Die Ehrung wurde durch Seine Königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern persönlich vorgenommen.
Das Protektorabzeichen in Gold ist die höchste Auszeichnung, die der Bayerische Sportschützenbund jährlich verleiht. Sie wird an höchstens zwölf Persönlichkeiten vergeben – unter rund 540.000 aktiven Schützinnen und Schützen in Bayern. Mit dieser Ehrung werden herausragende Verdienste um den Schießsport, das Ehrenamt und die Pflege der Schützentradition gewürdigt.
In seiner Laudatio hob 1. Landesschützenmeister Christian Kühn die außergewöhnliche Laufbahn und das langjährige Engagement von Alexander Hummel hervor. Seit 1993 Mitglied im Freihand-Schützenverein Pettstadt, engagierte sich Hummel zunächst als Jugendsprecher und Schriftführer, bevor er 2004 den Vorsitz des Vereins übernahm. Seither wurden umfangreiche Bau- und Modernisierungsarbeiten an der vereinseigenen Schießanlage durchgeführt, eine Bogen- sowie Böllerabteilung gegründet und neben der Steigerung der Mitgliederzahl das Durchschnittsalter deutlich gesenkt. Dem zur Förderung von jungen Schießsporttalenten von ihm gegründeten Leistungssportvereins des Schützenbezirks Oberfranken steht er ebenso vor. Auf Gauebene war er von 2009 bis 2015 stellvertretender Gauschützenmeister im Schützengau Oberfranken-West, der zu den größten Schützengauen im BSSB zählt. Seit 2015 steht er als 1. Bezirksschützenmeister an der Spitze des Schützenbezirks Oberfranken mit seinen 32.000 Mitgliedern in knapp 300 Vereinen. Im kommenden Jahr richtet der Schützenbezirk Oberfranken im Weltkulturerbe Bambergs den 75. Bayerischen Landesschützentag des BSSB aus.
Christian Kühn würdigte Hummels Fähigkeit, „Tradition und Moderne erfolgreich zu verbinden“. Besonders betonte er dessen Einsatz für Aus- und Weiterbildung, die Digitalisierung im Verband und die enge Kooperation mit anderen Schützenbezirken – inzwischen auch über die Landesgrenzen hinaus bis nach Thüringen. Als Mitglied des Landesausschusses und des Landesbeirats des Bayerischen Sportschützenbundes prägt Alexander Hummel zudem die Arbeit auf Landesebene maßgeblich mit.
„Alexander Hummel kann als Sinnbild oberfränkischer Schützenkultur bezeichnet werden“, so Kühn. „Mit seinen 47 Jahren ist er nicht nur ein vergleichsweise junger Bezirksschützenmeister, sondern auch – im besten Sinne des Wortes – ein Vorzeigefranke mit Dynamik.“
Mit der Verleihung des Protektorabzeichens in Gold wird das langjährige, engagierte und zukunftsorientierte Wirken Alexander Hummels für den Schießsport in Bayern in besonderer Weise gewürdigt.
11
Nov.
Liebe Schützenfreunde,
die SG Ebersdorf lädt herzlichst zur
2.Bundesliga Luftpistole nach Ebersdorf ein.
Wir freuen uns auf jeden Zuschauer bei unseren Heimwettkämpfen am
Sonntag, den 16.11.2025, und Sonntag, den 30.11.2025.
Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist wie immer
bestens gesorgt!
Torsten Spickmann
Mannschaftsleiter
02
Nov.
Liebe Schützinnen und Schützen im Bezirk Oberfranken,
am Dienstag, den 18.11.2025, veranstaltet der Schützenbezirk Oberfranken einen Infoabend zum Leistungsverein Sportschützen Oberfranken e. V. in Verbindung mit einem Kurzwaffentraining für interessierte Schüler, Jugendliche und Junioren.
Auf der Schießanlage des Freihand SV Pettstadt (96175 Pettstadt, Fabrikstraße 30A) wird bei dieser Veranstaltung auch der Landestrainer Pistole, Thomas Karsch, anwesend sein und den Teilnehmern Tipps und Anregungen zur Leistungssteigerung geben.
Ziel ist es, den Vereinen im Bezirk Oberfranken die Möglichkeit zu geben, den Leistungsverein „Sportschützen Oberfranken“ näher kennen zu lernen und gleichzeitig wertvolle Tipps zu erhalten.
Beginn ist um 17:30 Uhr --- Ende ca. 20:00 Uhr
Geplant ist ein lockeres Training mit der Luftpistole, um das Leistungsbild der Teilnehmer/innen zu erkennen. Thomas Karsch wird versuchen, diese Erkenntnisse mit den Heimtrainern bzw. Betreuern zu besprechen. Es wird an diesem Abend auch die Möglichkeit geboten, mit der mehrschüssigen Luftpistole die Disziplinen Mehrkampf und Standard kennen zu lernen.
Funktionäre und Funktionsträger können sich gleichzeitig über die Ausrichtung des Vereins und die Möglichkeiten der Förderung durch den Leistungsverein des Schützenbezirks informieren.
Um besser planen zu können, bitten wir um vorherige Anmeldung per Webformular.
Wir hoffen und freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme!
Mit den besten Schützengrüßen
Team Sportschützen Oberfranken