02
Jun.
Die vierte Bezirksmeisterschaft WA-720 im Sportjahr 2025, wurde ausgetragen am 01.06.25 auf dem perfekt vorbereiteten Bogenplatz beim ATSV Oberkotzau. Um den Oberfränkischen Meister 2025 in den jeweiligen Bogenklassen zu ermitteln, waren in zwei Gruppen insgesamt 136 Schützinnen und Schützen und 17 ZIS-Meldungen angetreten.
Die Wetterprognosen trafen leider zu. Die 1. Gruppe traf noch ein
leichter Regen-Schauer, doch im Laufe des Vormittages wurde das Wetter
immer besser, wie auch die Ergebnisse! Doch am späten Nachmittag der
Gruppe 2 erreichte den Bogenplatz eine Gewitterzelle mit Starkregen.
Der Wettkampf musste unterbrochen werden und nach-dem viele Durchnässt
waren wu-de letztendlich der Wettkampf der Gruppe 2 leider
abgebrochen.
Die Oberkotzauer-Bogenschützen verköstigten
hervorragend die Schützen mit viel selbstgemachten Kuchen und Kaffee,
aber auch mit viel Deftigen wie Debreziner und Schnitzel mit Pommes.
Herzlichen Dank für die perfekte Organisation, leider spielte das Wetter nicht so richtig mit!
Thomas Hoffmann
Referent Bogen
Weitere Infos:
02
Jun.
An diesem Samstag, den 24.05.2025, fand die offene Bezirksmeisterschaft 3D-Bogenschießen bei bestem Wetter auf dem Gelände der SG 1965 Neuensorg im Gau Nord statt.
Das Parcourgelände, nur für die Bezirksmeisterschaft, wurde zuvor präzise rund um das Vereinsgelände ausgepflockt, um die Herausforderungen für unsere Bogensportler/innen optimal und nach Regelwerk der WA zu gestalten. Jede der 24 Stationen forderte die Teilnehmer, vom Schüler bis Senioren. Die Ergebnisse können in der separaten Ergebnisliste nachgelesen werden.
Beim 3D-Bogenschießen wird, bei unterschiedlichen Entfernungen von 5 bis 45 m, in einem abwechslungsreichen Geländeparcours auf verschiedene Tierattrappen geschossen, wie z.B. Hirsche oder Wölfe, aber auch auf Krokodile, Lux, Truthahn oder Fantasietiere.
Diese Ziele bzw. Stationen müssen zu gleichen Teilen auf die 4 Tier-Gruppen aufgeteilt sein. Die Entfernungen für die Pflockfarben sind dann analog aufgebaut wie beim Feldbogenschießen.
Zusammenfassend war die Bezirksmeisterschaft Bogen 3D wieder eine gelungene Veranstaltung mit einem abwechslungsreichen Wald-Parcours, spannenden Wettbewerben und hoffentlich vielen Qualifikationen zur Bayerischen-Meisterschaften am 12.-u.13.07.2025.
Thomas Hoffmann
Referfent Bogen
Weitere Infos:
02
Jun.
Seit einigen Jahren richtet der BS Wirsberg die Feldbogenmeisterschaft im Bezirk Oberfranken sehr erfolgreich aus. Aber was heißt das eigentlich? Das Feldbogenschießen ist eine eigene Disziplin im Bogensport neben drei weiteren Meisterschaftslinien.
Viele stellen sich das Feld-Bogenschießen so vor – Der Schütze wandert mit Pfeil und Bo-gen über Feld, Wald und über Wiesen und schießt auf die eine oder andere Scheibe. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ich möchte meinen, dass gerade das Feldbo-genschießen zu den herausforderndsten Bogendisziplinen in unserer Sportart zählt.
Die Ziele (24 Stationen) stehen in Form eines Parcours an den
unterschiedlichsten Stellen im Gelände. Mal Gerade, mal Bergauf, mal
Bergab. Allein der Weg von einem Ziel zum anderen ist für den einen
oder anderen Schützen bereits eine Herausforderung. An einem
Turniertag werden von Schützen Strecken mehreren km zurückgelegt. Und
das nicht auf angelegten gepflasterten Wegen, sondern im Gelände über
Stock und Stein.
Hat ein Schütze sein Ziel erreicht, folgt die
nächste Herausforderung. Das Ziel steht nicht Vis a Vis, sondern
vielleicht auf einem Hügel oder einer Anhöhe. Ein Höhenunterschied
muss der Bogenschütze berücksichtigen und so gilt für viele Schützen
der Leitspruch:“ Berg hoch Berg runter – halte drunter!“ Und es heißt
nicht mehr, als dass der Schütze bei Bergauf oder -Bergabschüssen den
Zielpunkt nicht direkt auf dem Ziel, sondern darüber oder darunter platziert.
Es kommt erschwerend hinzu, dass jeweils 12 der 24 Ziele auf einer unbekannten bzw. bekannten Entfernung stehen und die somit die unbekannte Entfernung vom Schützen geschätzt werden muss. Technische Hilfsmittel sind verboten. Auf einer Distanz von 5m bis zu 60m kann das Ziel entfernt sein. Und das zu schätzen ist für jeden eine Herausforderung.
All diesen Herausforderungen haben sich die Bogenschützen vom Bezirk Oberfranken auch dieses Jahr wieder im Rahmen der Bezirksmeisterschaft Feld gestellt. Und dabei sehr gute Leistungen erzielt, die sicherlich zur weiterführenden Bayerischen Meisterschaft berechtigen werden!
Thomas Hoffmann
Referent Bogen
29
Mai
Am 25. Mai 2025 versammelten sich die Schützenbezirke Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern und der Oberpfälzer Schützenbund (OSB) in Speichersdorf zum zweiten Vergleichskampf in den Disziplinen Luftgewehr Auflage und Luftpistole Auflage. Austragungsort war die bundesligataugliche Schießanlage des Schützenvereins „Zur Linde Speichersdorf“, organisiert vom Bezirkspistolentrainer Oberfranken, Peter Baldauf aus Bad Berneck. Das Speichersdorfer Team um Vorsitzenden Thorsten Neugirg präsentierte sich als Gastgeber par excellence. Als Ehrengäste waren neben der Vizepräsidentin des Oberpfälzers Schützenbundes Herta Zeiler, auch Bezirksschützenmeister Alexander Hummel und Bürgermeister Christian Porsch vor Ort, die nicht mit Lob an Gastgeber, Ausrichter und Teilnehmer sparten. Ziel dieser Veranstaltung war es, Schützinnen und Schützen unter realen Wettkampfbedingungen auf die anstehenden Bayerischen Meisterschaften vorzubereiten und gleichzeitig den Austausch untereinander in der nordostbayerischen Sportschützenfamilie zu fördern. Der Vergleichskampf soll künftig jährlich im Wechsel von einem der vier Bezirke ausgerichtet werden.
In der Disziplin Luftgewehr Auflage (LG A) sicherte sich Josef Werner vom SV Waldthurn 1894 e.V. aus der Oberpfalz mit einer herausragenden Gesamtleistung von 639,2 Ringen (320,4 im ersten und 318,8 im zweiten Durchgang) den ersten Platz. Ihm folgte Harry Prell von SV Neunkirchen am Main aus Oberfranken mit insgesamt 637,6 Ringen (318,3 und 319,3). Den dritten Platz belegte Johann Kress von der SG Thumsenreuth (Oberpfalz) mit einem Gesamtergebnis von 635,7 Ringen (318,5 und 317,2). Die beste Teilerwertung in dieser Disziplin erreichte Ursula Schröppel aus der Oberpfalz mit einem sensationellen 1,0-Teiler, gefolgt von Werner Altkofer vom SV Haidhof (Oberfranken) mit 1,4 und Karl Heselberger (Oberpfalz) mit einem 2,0-Teiler.
Bei der Luftpistole Auflage (LP A) dominierte Valerius Rack von der
SG Bad Berneck 1868 e.V. aus Oberfranken mit einer Gesamtleistung von
625,7 Ringen (311,8 und 313,9). Auf dem zweiten Platz folgte Stefan
Koller von der SG 1908 Etzenricht (OSB) mit 610,6 Ringen (305,9 und
304,7), dicht gefolgt von Gerhard Köhler von der SG Bad Berneck
(Oberfranken) mit 610,5 Ringen (304,0 und 306,5). In der Teilerwertung
sicherte sich Werner Schwarz vom SV Tell Löhlitz (Oberfranken) den
ersten Platz mit einem 4,0-Teiler. Auf den weiteren Rängen folgten
Andrea Schroether (OSB) mit einem 11,1-Teiler und Peter Baldauf SG Bad
Berneck (Oberfranken) mit einem 15,2-Teiler.
Die
Mannschaftswertung in der Disziplin Luftpistole Auflage gewann in
überragender Manier mit 3054,6 Ringen die Mannschaft Oberfranken 1,
mit den Schützen Oskar Wank (SG Altstadt Bayreuth), Gerhard Köhler (SG
Bad Berneck), Marianne Maier (SV Tell Löhlitz) Valerius Rack (SG Bad
Berneck) und Hartmut Lauterbach (SG Bad Berneck). Auf den zweiten
Platz kam die Mannschaft von Oberpfälzer Schützenbund mit den Schützen
Peter Grünheit, Andrea Schröther, Peter Schwarz, Stefan Koller und
Fritz Seegerer, mit einem Mannschaftsergebnis von 2965,8 Ringen. Den
dritten Platz belegte die Mannschaft des Bezirks Oberpfalz mit den
Schützen Hubert Ola, Heinz Schütz, Richard Förster, Georg Becher und
Waltraud Hörl, sie erreichten 2956,8 Ringen
In der Disziplin Luftgewehrauflage waren die Sportschützen aus dem Bezirk Oberpfalz nicht zu schlagen. Hier siegte die Mannschaft Oberpfalz 2 mit 3167,8 Ringen und den Schützen Werner Josef, Kress Johann, Heindl Franz, Schröppel Ursula, Hesselberger Karl und Brunner Johann. Ihr Vorsprung betrug am Ende nur 0,5 Ringe. Den zweiten Platz belegte das Team Oberpfalz 1 mit Färber Walter, Heigl Georg, Iberle Thomas, Huber Michael und Beck Franz, die 3167,3 Ringe erzielten. Den dritten Platz belegte die Mannschaft Oberfranken 2 mit den Schützen Thomas Medick, Anne Prell, Harry Prell, Doris Nützel und Horst Tröger ( alle vom SV Neunkirchen am Main) mit 3156,7 Ringen.
Jede Mannschaft bestand aus fünf benannten Schützen. Die beiden besten Mannschaften in jeder Disziplin wurden für ihre Leistungen mit einem kleinen, selbstgebackenen Kuchen geehrt. Die Siegerinnen und Sieger der Einzelwertungen – sowohl in der Serien- als auch in der Teilerwertung – erhielten eine Erinnerungsgrafik mit den Logos der vier teilnehmenden Bezirke sowie ein Glas Speichersdorfer Bienenhonig. Die besten Teiler-Schützinnen und -Schützen der Luftgewehr- und Luftpistolendisziplin wurden zusätzlich mit einem liebevoll gestalteten Blumenkorb ausgezeichnet.
Peter Baldauf äußerte sich am Rande der Veranstaltung sehr zufrieden: „Der Vergleichskampf ist ein wertvoller Beitrag zur Förderung des Leistungssports und zur Zusammenarbeit der bayerischen Bezirke.“ Auch Sylvia Schürhoff, die 1. Schützenmeisterin der SG Bad Berneck, betonte die Bedeutung des persönlichen Kontakts und Austauschs der Sportschützen über die Bezirksgrenzen hinweg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich begeistert – sowohl vom hohen sportlichen Niveau als auch von der kameradschaftlichen Atmosphäre, die den Tag prägte. Der Vergleichskampf ist auf dem besten Weg, zu einer festen Größe im bayerischen Sportschützenkalender zu werden.
Wolfgang Hübner
Weitere Informatioen:
21
Mai
Bereits zum ersten Maiwochenende trafen sich die 10m und 30m Armbrust-Schützen zur Bezirksmeisterschaft 2025 in Bamberg-Gaustadt. Von den 14 qualifizierten Starts bei 10m sind 11 Schützen/innen angetreten, bei der 30m Armbrust standen 9 Schützen/innen von 11 Starts im Stand. Eine bestens vorbereitete Schießanlage stand zur Verfügung. Auch der Bleikern vom Pfeilfang war in top Qualität. Alle Pfeile von immerhin ca. 700 Schüssen die abgegeben wurden, blieben im Blei stecken.
Erfreulich ist, dass die Starts im 10m Bereich wieder leicht gestiegen sind und auch bei 30m nationale Scheibe die Starts stabil sind. Das beste Tagesergebnis schoss Christoph Maier vom Post SV Bamberg mit der 10m Armbrust, 95/96/92/95 ergaben 378 Ringe, er wurde damit Bezirksmeister bei den Herren I. Bei der Disziplin Armbrust 30m national wurden zweimal 112 Ringe bei 20 Schuss auf die 6er Ringscheibe geschossen. Melanie Moroskow von Hofer Bamberg erzielte in den Serien 55 und 57 Ringe und holte sich den Bezirksmeistertitel bei den Herren I. Markus Klier von den SB Krötenbruck lieferte zwei identische Serien von zweimal 56 Ringen ab, mit seinem Gesamtergebnis von 112 Ringen wurde er Bezirksmeister bei den Herren III.
21
Mai
Bad Rodach. Auch die verdienten Sportlerinnen und Sportler des Sportjahrs 2024 wurden im Rahmen des 72. Oberfränkischen Bezirksschützentag ausgezeichnet.
Die alljährlich ausgeschossene Wertung des Bestschützen Oberfrankens ging im Sportjahr 2024 an:
Für ihre herausragenden sportlichen Leistungen im Rahmen der Deutschen / internationalen Meisterschaften - Einzel - wurden geehrt:
Für ihre herausragenden sportlichen Leistungen im Rahmen der Deutschen / internationalen Meisterschaften - Einzel - wurden geehrt:
Höhepunkt der Sportlerehrung war zweifelsohne die Verleihung der Herzog-Ernst-Nadel für Sportler an den Ausnahmeschützen Helmut Stubenrauch. Die Laudatio der Auszeichnung, die letztmals 2014 vergeben, übernahm mit Arpad von Schalscha-Ehrenfeld ein langjähriger Weggefährte des Laureaten. Der Schützenbezirk Oberfranken würdigte auf diesem Weg die vielfältigen sportlichen Leistungen Stubenrauchs auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene.
21
Mai
Bad Rodach. Der Schützenbezirk Oberfranken nutzte den festlichen Rahmen des 72. Oberfränkischen Bezirksschützentag und zeichnete verdiente Ehrenamtsträger aus:
So erhielten Selina Schrüfer (SG Waischenfeld) und Sabine Rieß (SV Zur Linde Speichersdorf-Kirchenlaibach) das Ehrenzeichen des Schützenbezirks Oberfranken in Silber. Für ihren langjähirgen Einsatz im Rahmen des Bezirksmeisterschaft wurden Christine Mai (SV Creidlitz), Oskar Wank (Sportsch. JVA St. Georgen Bayreuth) mit dem Ehrenzeichen des Schützenbezirks Oberfranken - Sonderstufe in Bronze sowie Ehrenbezirkssportleiter Walter Horcher (Post SV Bamberg) und Hermann Haag (Eintracht Eggolsheim) in Silber ausgezeichnet.
Die Bezirksdamenleiterin Kerstin Jacobsen (Freihand SV Pettstadt) erhielt für ihr Engagement das Ehrenzeichen "klein-rot" des DSB. Mit dem Ehrenzeichen des BSSB "klein-rot" wurden darüber hinaus Bezirks-Assistenztrainer Tobias Inzelsberger (FSV Schnabelwaid-Schützen Preunersfeld) sowie Christian Ulrich (SG 1354 Coburg) ausgezeichnet.
Über die Auszeichnung mit dem BSSB Ehrenzeichen "groß-rot" konnten sich Sabine Herr (SSG Staffelstein), Karl-Heinz Müller (SG Unt. Tor 1890 e.V. Bayreuth), Birgit Winkler (SV Bavaria Selb 1893) sowie Sabrina Bär (Sportsch. JVA St. Georgen Bayreuth) freuen.
Das Ehrenkreuz des DSB ging in Bronze an Markus Zeis (Fränkische Sportschützen e.V.) sowie in Silber an Reinhard Mohr (SG 1354 Coburg) und Reinhard Oesterle (ASV Oberkotzau Abt. Bogenschützen).
Mit dem BSSB Ehrenzeichen in Silber (Sonderstufe) wurden Bezirksschatzmeister Ralf Bauer (SG Altstadt Bayreuth) sowie Stv. Bezirkssportleiter Markus Kranitzky (ZSG 1897 Andreas Hofer Hof) geehrt.
Die Medaille am grünen Band des DSV ging an 1. Gauschützenmeisterin Oberfranken-Nordost Monika Kranitzky (ZSG 1897 Andreas Hofer Hof) und 1. Gauschützenmeisterin Oberfranken-Nord Klaus Jentsch (SG 1926 Einberg).
Abschließend konnte die Bezirksverdammlung noch zwei ganz besondere Ehrungen vergeben:
Der Ausnahmeschütze Helmut Stubenrauch (SG 1354 Coburg) erhielt für seine herausragenden sportlichen Erfolge die höchste Auszeichnung des Schützenbezirks Oberfranken- die Herzog-Ernst-Nadel für Sportler. Diese Auszeichnung wurde zuletzt 2014 verfliehen.
Zudem würdigte der Schützenbezirk Oberfranken das über 54-jähirge Wirken des ehemaligen Ehren-Gauschützenmeisters Hans-Joachim Hiller (Frankonia Neuses) durch die Vergabe der Ehrenmitgliedschaft.
20
Mai
Der Präsident des Oberfränkischen Schützenbezirks, Alexander Hummel, konnte zum 72. Oberfränkischen Bezirksschützentag in Bad Rodach viele Ehrengäste aus Bundes- und Kommunalpolitik, aus dem Bayerischen Sportschützenbund, und viele Vereinsfunktionäre und aktive Sportler in Bad Rodach unter dem Motto „Die Schützentradition lebt“ begrüßen.
Begonnen hatte der Bezirksschützentag bereits am Samstag mit einer Premiere. Erstmals in der Geschichte des Schützenbezirks Oberfranken wurden die diesjährigen Bezirkskönige mit ihren Königshäusern nicht im Rahmen der Delegiertenversammlung, sondern als Höhepunkt eines vorgelagerten Bezirksschützenballs proklamiert, was dem festlichen Charakter dieser Veranstaltung besondere Bedeutung verlieh. Hummel betonte, dass er und sein Team auf eine dauerhafte Etablierung des Bezirksschützenballes hoffen. Musikalisch umrahmt von der Stimmungsband Horrido begeisterte das Konzept eines engagierten Veranstaltungsteams um 1. Vors. Hans-Ulrich Kratschmann die anwesenden Schützenschwestern und Schützenbrüder bis tief in die Nacht.
Den Anfang der Bezirksversammlung Oberfranken am Sonntag bildete eine ökumenische Andacht. Die Delegiertenversammlung begann nach der Andacht mit dem lautstarken Auftakt durch die Böllergruppe des Schützengaues Oberfranken Nord, die mit Böllerschüssen zur Aufstellung zum traditionellen Fahneneinmarsch in die Georg-Strobel-Halle aufforderte.
In der festlich geschmückten Halle schloss sich die Begrüßung durch den Präsidenten des Oberfränkischen Schützenbezirks, Alexander Hummel, sowie des 1. Bürgermeister der Stadt Bad Rodach, Tobias Ehrlicher, an. Der Landrat des Landkreises Coburg, Sebastian Straubel, betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Wirkens der zahlreichen Vereine und Verbände für das Zusammenleben und den Erhalt unserer Tradition. Der MdB Dr. Jonas Geissler schätzt die Heimatverbundenheit des Schützenwesens und die positiven Werte, die die Schützen vermitteln und bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement der Schützen.
Der Vertreter des Präsidiums des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB), Dieter Vierlbeck, überbrachte die Grüße des Landesschützenmeisteramtes. Aufgrund der Bedeutung des Ausgangs der Bundestagswahl bleibt abzuwarten, ob und welche weiteren Verschärfungen des Waffenrechts auf die Sportschützen zukommen werden. Vierlbeck berichtete weiter, dass der Deutsche Schützenbund den Antrag auf Ausrichtung der Weltmeisterschaften im Schießsport im Jahr 2030 auf der Olympia-Schießanlage in München gestellt hat.
In seinem Bericht wies Hummel auf die in Bad Rodach ansässige
Tradition des Schützenwesens in der Schützengesellschaft Rodach 1495
e.V., einem der ältesten Schützenvereine Oberfrankens,
hin.
Hummel bedankte sich beim Team der SG Rodach für die
gelungene Ausrichtung des ersten Bezirksschützenballs und bat
gleichzeitig die Anwesenden, ihm Feedback und ggf. Anregungen zukommen
zu lassen. Konstruktive Kritik ist immer Ansporn, sich weiter zu
entwickeln. Er ging in seiner Ansprache auf das Thema Finanzen ein,
was alle Vereine in ihrer Arbeit beeinflusst. Da die Bayer.
Staatsregierung auch in diesem Jahr die Verdoppelung der
Vereinspauschale beschlossen hat, zeigte sich Hummel dankbar, da die
Vereinspauschale eine wichtige Unterstützung für unsere Vereine
gewährt. Auch bei den Sportschützen schreitet die Digitalisierung
immer weiter fort, was durch den Bayer. Sportschützenbund forciert
angegangen wird. Dies hat aber auch Auswirkungen auf die
Verbandsabgaben, da die Kosten hierfür von allen Mitgliedern getragen
werden müssen.
Trotz einer positiven Entwicklung bei den
Mitgliederzahlen konnte das Niveau der Vor-Pandemiezeit noch nicht
ganz erreicht werden. Die sehr positiven Entwicklungen im
Nachwuchsbereich zeigen jedoch deutlich, dass die Vereine Oberfrankens
auf einem sehr guten Weg sind. Auf den Beschluss des letzten
Bezirksschützentags hin wurde der Leistungsverein (Sportschützen
Oberfranken) mit dem Fokus der Jugendförderung gegründet. Ziel ist die
Talentförderung und die Möglichkeit, in Nischen-Disziplinen
Startmöglichkeiten durch Mannschaftszusammenstellungen zu ermöglichen.
Dies wird bereits gut angenommen. Im Juni 2026 findet in Bamberg der
75. Landesschützentag unter dem Motto „Landesschützentag der Vereine“
statt. Mit einem möglichst breit aufgestellten Vorbereitungsteam und
mit Unterstützung der Vereine soll diese Mammut-Aufgabe bewältigt
werden. Das genaue Programm zum Landesschützentag wurde den
Delegierten ebenso vorgestellt und ist unter www.landesschuetzentag.de
bereits einsehbar.
Bezirksschatzmeister Ralf Bauer hob in seinem Bericht die solide Finanzlage des Schützenbezirks Oberfranken hervor. Die hohen Aufwände im Jugendbereich insbesondere für die Durchführung des Landesjugendtags in Bamberg hätten zwar erstmals seit vielen Jahren zu einem negativen Jahresergebnis geführt, die Investition in die Jugend- und Nachwuchsarbeit seien jedoch mit Sicherheit gut angelegt. Die Fachbereiche verwiesen auf die in Schriftform vorliegenden Berichte. Simone Hackenschmidt hob in ihrem Revisionsbereicht die einwandfreie Führung der Kasse hervor.
Das Präsidium des Schützenbezirkes Oberfranken im BSSB wurde durch die anwesenden Delegierten einstimmig entlastet.
Die Aufgaben des Schützenbezirks sind vielfältig. Dies gilt ebenso für den Bereich Sport. Auf Vorschlag des Bezirksschützenmeisteramtes wurde Christa Häußinger, ehemalige Gausportleiterin im Schützengau Oberfranken-Süd, einstimmig durch die Delegierten zur weiteren Stellvertretenden Bezirkssportleiterin berufen. Sie gehört nunmehr nicht nur kommisssarisch, sondern fest zum vier-köpfigen Team unter der Leitung Thomas Baders.
Nach einer wohlverdienten Pause schlossen sich die Ehrungen für verdiente Sporterinnen und Sportler sowie langjährige Verbandsfunktionäre an.
Ebenfalls einstimmig votierte der 72. Bezirksschützentag Bad Rodach
für die Vergabe des 73. Oberfränkischen Schützentags nach Münchberg,
der am Sonntag, den 26. April 2026, durch die SG Münchberg augerichtet
werden wird. Die Farben Oberfrankens am diesjährigen Umzug anlässlich
des Oktoberfestes in München werden durch Bavaria Effeltrich vertreten.
Abschließend dankte der Präsident des Schützenbezirks
Oberfranken herzlich für die Teilnahme am diesjährigen
Bezirksschützentag und wünschte allen Anwesenden eine gute Heimreise.
Reiner Kramer
Bezirksschriftführer
20
Mai
Hallo liebe Jungschützen,
liebe Trainer und Betreuer für die
Bayerische Meisterschaft Lichtpunkt,
herzlichen Glückwunsch zu Eurer Qualifikation zur ersten Bayerischen Meisterschaft Lichtschießen 2025. Von gesamt 810 Startern haben wir 60 Kinder aus Oberfranken am Start aus insgesamt 18 Vereinen des Bezirkes.
Ein hervorragendes Ergebnis dank Eurer engagierten Jugendarbeit!
Auf der Homepage dieser Veranstaltung sorgte ein Bild eines Auflageschützens unter dem Ordner Regeln für Diskussion bezgl. Handhaltung. Dieses wurde lt. Rücksprache mit der Landessportleitung aus den Regeln entfernt, da es nicht der Sportordnung/ Ausschreibung entspricht.
Die Handhaltung Stützhand auf dem Lauf ist gestattet.
Ein weiterer schwieriger Punkt der Ausschreibung ist der Passus Auf- und Anbauten, wie im Auflagebereich üblich mit Schiene usw. Hierauf bitte ich zu verzichten, um unnötige Diskussionen am Start zum Wohle der startenden Kinder zu vermeiden.
Sollte es speziell dazu Fragen geben, bitte direkt Kontakt mit mir aufnehmen!
Ich wünsche Euch eine gute Anfahrt, Euren Kids gut Schuss und freue mich Euch dort zu sehen!
Barbara Florschütz
Referentin Lichtschießen
17
Mai
Bad Rodach – Mit einem Novum startete der 72. Oberfränkische Bezirksschützentag in diesem Jahr. Bereits am Vortag des eigentlichen Bezirksschützentages wurde der 1. Oberfränkische Bezirksschützenball veranstaltet, der bei den Besuchern ein ungeteil ein positives Echo auslöste. Dies war zum einen ein Erfolg wegen der ausgezeichneten Bewirtung durch die engagierten Mitarbeiter der gastgebenden SG Rodach 1495 e.V. und zum anderen durch die hervorragende Organisation durch die Referentin für Schützentage, Sabine Rieß.
Somit wurde ein würdiger Rahmen für die Proklamation der diesjährigen Bezirkskönige geschaffen, um die Bedeutung der Schützenkönige an diesem Abend in den Vordergrund zu rücken. Zunächst wurden die bisherigen Hoheiten „entthronisiert“. Danach erfolgte die Inthronisation der neuen Majestäten durch Aushändigung der Devotionalien (Schützenketten).
Die Würde des Bezirksjugendkönigs 2025 errang Paul Blösch (Freischütz Hausen, 13,9 Teiler). 1. Ritterin wurde Mia Schatzler (SV Veilbronn-Siegritz, 16,9 Teiler) vor der 2. Ritterin Miriam Erl (SG 1853 Ebermannstadt, 27,81 Teiler).
Den Titel des Bezirksauflagekönig 2025 sicherte sich Peter Friedel (Andreas Hofer Sassanfahrt, 8,2 Teiler), der 1. Ritter Ralf Grebner (SG 1629 Rothenkirchen, 15,6 Teiler) und 2. Ritter Horst Ettig (SG Rodach 1495 e.V., 18,0 Teiler) hinter sich lassen konnte.
Die Schützenkönigswürde im Bezirk erkämpfte sich Oliver Schulz (SV Creidlitz, 5,78 Teiler) vor Dieter Schneider (SG 1965 Breitengüßbach, 47,1 Teiler) und Stefan Michalke (Freischütz 1926 Ebersdorf, 52,4 Teiler).
Das neue Königshaus wird den Schützenbezirk Oberfranken am traditionellen Trachten- und Schützenumzug anlässlich des Münchener Oktoberfestes vertreten.
Im Anschluss an die Königsproklamation wurden die neuen Majestäten gebührend gefeiert und das Tanzbein zu den Klängen des Horrido-Express aus der Oberpfalz (die es sich nicht nehmen ließen, die eine oder andere Pointe in Richtung Franken abzuschießen) kräftig geschwungen. Und nicht zu vergessen – die aufgestellte Fotobox fand deutlichen Anklang und sorgte so für viele Erinnerungsfotos an die beim Ball erlebten fröhlichen Stunden.
Alles in Allem war der 1. Bezirksschützenball ein voller Erfolg und es wäre wünschenswert, wenn sich der Bezirksschützenball beim Bezirksschützentag etablieren könnte.
05
Apr.
Das Lichtschießen bereitet den Sportschützennachwuchs optimal auf seine sportliche Laufbahn vor, da alle nötigen Techniken und Regeln bereits in sehr jungem Alter erworben werden. Es fördert die Konzentrationsfähigkeit, verbessert die Koordination, trainiert die Fähigkeit sich zu fokussieren und lehrt diszipliniert mit Erfolg und Niederlagen umzugehen.
Für alle Beteiligten war es eine Premiere. Für die Jüngsten der Schützenfamilie, Kids von 6 bis 12 Jahren bei denen es meist noch keine Wettkampferfahrung gibt und ebenso für alle Verantwortlichen der Organisation. Erstmalig wurde dieser Wettbewerb aus- und durchgeführt vom Bezirk zusammen mit den Gausportleitern und dem ausrichtenden Verein SV 1895 Grub am Forst.
Die Kids durften im Wettkampf ihre erworbenen Fähigkeiten testen und im fairen Miteinander ihre Bezirksmeister im Einzel und in der Mannschaft ermitteln. Genau wie in allen anderen Schießdisziplinen erhalten sie Bezirksurkunden und Anstecknadeln über ihre Heimatvereine. Zusätzlich können sie ihr Ticket für die Bayerische Meisterschaft am 31.5. und 1.6.2025 in Feucht erlangen und sich von dort eventuell weiter auf die Deutsche Meisterschaft nach Frankfurt qualifizieren.
115 Meldungen waren insgesamt eingegangen. 98 Starts gab es am Wochenende tatsächlich. Aus diesen traten 13 Mannschaften á 3 Schützen an. Das Starterfeld setzte sich zusammen aus den Schützengauen: Süd 16, Nord- Ost 3, West 32 und aus dem einheimischen Gau Nord 47. Die Kids mit den weitesten Anfahrten reisten gute 2h an, begleitet von Familie und Trainer.
Mit den anspruchsvollsten Disziplinen ging es am Samstagmorgen gleich los, Lichtpunktgewehr und Pistole Freihand. Gewertet wurde in 3 Altersklassen separat für Mädels und Jungs.11 bis 12Jahre Schülerklasse II, 9 bis 10 Jahre Schülerklasse III, und 8 Jahren und jünger Schülerklasse IV.
In der Schülerklasse II LiG m siegte Emil Horn von der Zim.St.SG Burgebrach souverän mit 177 Ringen vor Moritz Först aus der SG Kronach mit 155 Ringen und Benjamin Görl aus dem SV Nankendorf mit 135 Ringen.
Bei den Mädchen ging der erste Platz an Tessa Wildner aus der SG Funkendorf mit 164 Ringen vor Viola Wagner mit 158 Ringen aus Bav. 1911 Pinzberg. Und Emma Panzer vom Hub. Strullendorf auf Platz 3 mit 151 Ringen.
In der Schülerklasse III LiG m gewann Valentin Lorenz SV 1895 Grub a. F. mit 147 Ringen seinen ersten Meistertitel vor Adam Bellendorf ASG Hofer Bamberg mit 122 Ringen. Den 3 Pl. sicherte sich Lukas Jahn mit 67 Ringen aus der Priv. SG Ludwigsstadt.
Bei den Mädels dieser Klasse konnte sich die Jungschützin aus SV 1895 Grub am Forst, Ina Schneider, unangefochten mit 152 Ringen gegen Leni Müller Priv. SG Neustadt mit 92 Ringen durchsetzen.
In der Klasse Schüler II LiP ließ das allround Talent aus der SG Kronach Möritz Först mit 148 Ringen keine Zweifel an seinem Anspruch auf Pl. 1 aufkommen. Auf Platz 2 sein Vereinskollege Leo Degel mit 111 Ringen vor Sam Levi Fritsche mit 63 Ringen vom SV Brand1954 auf Platz 3.
Im Bereich Pistole Schüler III m siegte Till Engel aus der SG Kronach mit 129 Ringen vor Paul Schiller Zi. St. SG Burgebrach mit 117 Ringen.
Arianna McNeal, SV Brand1954 wurde Bezirksmeisterin dieser Altersklasse mit 127 Ringen.
Die gesamten Freihandschützen zeigten einen hervorragenden technischen Ausbildungsstand und es war eine Freude die hohe Motivation der kommenden Generation im Stand zu erleben.
Das 3-Stellungsschießen schloss den ersten Meistertag im Bereich Lichtpunkt ab.
Hier mussten jeweils 10 Wertungsschüsse im Knieend-Anschlag, Liegend-Anschlag und Stehend-Anschlag Freihand aufeinander folgend absolviert werden. Zwischen diesen Durchgängen müssen die Gewehreinstellungen, Kleidung und Zubehör angepasst werden. Dieser Herausforderung als Krone des Schießsportes absolvierten Emil Horn als bester mit 265 Ringen vor Moritz Först mit 252 Ringen und Jakob Morgenroth Zi. St. SG Burgebrach mit 211 Ringen. Für diese Drei ging damit ein sehr anstrengender Tag zu Ende, da sie ja bereits vorher Starts hatten.
Am Sonntag folgten die Auflagedisziplinen Lichtgewehr und Lichtpistole.
Die Klasse Schüler II Auflage Gewehr war fest in der Hand des Gau Nords mit den Jungs von den Grenzlandschützen Fürth am Berg Ben Schultheis 187 Ringe vor seinem Kollegen Phil Florath mit 175 Ringen und Johannes Methfessel Priv.SG Ludwigsstadt 171 Ringen.
Ebenso die Mädels Elena Bauer, Priv. SG Ludwigsstadt 157 Ringe, vor Lea Werner Kgl. priv. SSG Lichtenfels 144 Ringe.
Mit der Lichtpistole Auflage dieser Altersklasse erreichte Ján Stahlbaum Zi.St.SG Burgebrach 134 Ringe vor Liam Miersch Kgl. priv. SSG Lichtenfels mit 125 Ringen.
Für diese Altersklasse beginnt nun die sportliche Laufbahn mit dem Luftgewehr bzw. Luftpistole.
In der Kl. LiG Auflage Schüler III m spielte der Grüber Valentin Lorenz seine Heimkarte aus und siegte erneut mit 183,5 Ringen vor Julian Jungkunz, SG Kronach, mit 171,1 Ringen und Toni Tauber SG Funkendorf mit 163,2 Ringen.
Ina Schneider, ebenfalls SV 1895 Grub am Forst, bestätigte ihre Topform und hatte das tageshöchste Auflage Ergebnis mit 196,7 Ringen vor Sophia Maier ZSG Viktoria Buckenhofen mit 190,1 Ringen und Leni Müller mit 180,1 Ringe aus der Priv. SG Neustadt.
In der Schülerklasse IV heißt der jüngste Bezirksmeister 2025 Anton Mackert von ASG Hofer Bamberg. Er siegte mit 167,8 Ringen vor Milan Schürhoff SG Bad Berneck und Lucas Schneider SV Grub am Forst mit 153,3 Ringen. In dieser Schülerklasse IV, 8 Jahre und jünger, zeigte vor allem Clara Kodalle von der SG Kronach mit sagenhaften 181,8 Ringen wie hervorragend sie diese Aufgabe bewältigen kann. Gefolgt von Jana Elisa Hafer SG Funkendorf 173,4 Ringe und Tessa Mignano SG Bad Berneck 155,8 Ringen.
Die Mannschaftswertung besteht aus Ringwerten von 3 Kids eines Vereins in den entsprechenden Altersstufen.
Schülerklasse II Auflage mit folgender Platzierung (keine Teilnahme an Landesmeisterschaft):
3. ZSG Wiesenthau 1 mit 366 Ringen
(Jan Uttenreuther,
Emilian Dötzer, Luca Mösel)
Schülerklasse III Auflage (Quali. zur Landesmeisterschaft):
Schülerklasse III Freihand:
Danke an alle Kids, an die Eltern, das Umfeld in den Vereinen, die sich hier engagieren. Mögen viele Vereine Eurem Beispiel folgen und so tollen Nachwuchs dem Sport zuführen! Macht so weiter! Das war Spitze!
Ihr habt uns zwei unglaublich gute Sporttage beschert.
Barbara Florschütz
Referentin Lichtschießen
02
Apr.
Liebe Blasrohrschützen,
herzlichen Dank für die zahlreichen Meldungen zur Ausschreibung der offenen Bezirksmeisterschaft im Blasrohrschießen.
Da die Anmeldungen unsere Erwartungen weit übertroffen haben, haben wir uns dazu entschlossen, die Blasrohr-Bezirksmeisterschaft entgegen der Ausschreibung nicht wie geplant zusammen mit dem Bezirk Mittelfranken, sondern direkt in Oberfranken durchzuführen.
Dankenswerterweise hat sich die Schützengesellschaft Schwarzenbach a. d. Saale dazu bereit erklärt, die Meisterschaft am ursprünglich geplanten Termin (Sa, 17.05.2025) auszurichten.
Nähere Informationen erfolgen zeitnah!
Mit oberfränkischen Schützengrüßen
Thomas Bader
01
Mär.
Liebe oberfränkische Schützenfamilie,
gemeinsam mit den Vertretern der vier oberfränkischen Schützengaue hat das Bezirksschützenmeisteramt beschlossen, das Programm zum alljährlich stattfindenden Bezirksschützentag für das Jahr 2025 um ein neues Highlight zu ergänzen.
Erstmals werden wir den Bezirksschützentag bereits am Vorabend mit einem Bezirksschützenball für ganz Oberfranken einläuten. Gemeinsam mit unseren Schützenfreunden der SG Bad Rodach wollen wir
in den 72. Oberfränkischen Schützentag starten.
Für das leibliche Wohl ist dabei bestens gesorgt. Auch eine Schützenbar wartet auf feierfreudige Gäste.
Wir empfehlen allen Gästen neben den Karten auch gleich Wertbons für das angebotene Abendessen zu erwerben. Damit ist sichergestellt, dass das eigene Wunsch-Gericht auch in ausreichender Zahl vorhanden ist, und alle Gäste helfen dem ausrichtenden Verein bei der Planung des Abends.
Folgende (Haupt-)Gerichte stehen (bereits ab Einlass) zur Auswahl:
Musikalisch umrahmt von der Stimmungsband Horrido-Express werden wir nach alter Tradition das Schützenwesen feiern und dabei im festlichen Rahmen unsere neuen Bezirksmajestäten proklamieren.
Der Ticket- und Speisenvorverkauf zur Premiere läuft bereits - Kartenbestellungen von Vereinen oder Einzelpersonen nehmen wir ab sofort gerne per E-Mail unter bezirksschuetzentag@bssb-ofr.de entgegen. Die Karten werden nach Bezahlung der Rechnung direkt per Post verschickt.
Die Plätze sind begrenzt. Daher heißt es: schnell sein!
Für Übernachtungsgäste stehen in der Nähe der Gerold-Strobel-Halle folgende Unterkünfte zur Verfügung:
Damit alle Gäste den Abend unbeschwert genießen können, wird vom SV Bad Rodach nach dem Ball ein Fahrdienst zu den Unterkünften angeboten.
Wir freuen uns auf eine rauschende Ballnacht mit der oberfränkischen Schützenfamilie!
Sabine Rieß
Referentin Bezirksschützentage
21
Feb.
In den 7 Wettkampftagen hatten wir interessante und spannende Wettkämpfe. Es ging fair und meist ohne Beanstandung zu. Am letzten Wettkampftag hatten wir die Siegerehrung der Mannschaften und der Einzelschützen aus der laufenden Saison 2024/2025.
Tabelle nach 14 Wettkämpfen:
1. | SG 1868 Bad Berneck 1 |
2. | SG Münchberg 1 |
3. | SV Tell Löhlitz 1 |
4. | Priv.SG 1612 Ludwigsstadt 1 |
5. | Kgl.priv.SG Kulmbach 1 |
6. | SV Bav. Langensendelbach 1 |
7. | SV Creidlitz 1 |
8. | Freihand-SV Bad Staffelstein e.V. 1 |
Beste Einzelschützen waren:
Zum Schluss möchte ich dem Bezirksschützenmeisteramt, den Bezirkssportleitern, den beteiligten Vereinen, Mannschaftsführern sowie Schützinnen und Schützen für die gute Zusammenarbeit sowie für den fairen und freundschaftlichen Umgang bei den Wettkämpfen danken. Des Weiteren bedanke ich mich bei dem Freihandschützenverein 1910 Pettstadt, der Priv. SG v. 1533 Neustadt und der SG 1354 Coburg, dass sie ihre Schießstände für die Wettkämpfe zur Verfügung gestellt haben.
Ich wünsche allen Schützinnen und Schützen weiterhin viel Freude an unserem Schießsport und Grüße mit „Gut Schuss“.
Uwe Müller-Stedefeld
Oberfrankenligaleiter Luftpistole
10
Feb.
Unser Team aus Oberfranken konnte mit 9 Schülern an den Start gehen.
Obwohl sich unserer Bayernkaderschützin Julia Kohlmann (SG Kronach) bereits vorab für ein weiteres Jahr für den Schülerkader qualifiziert hatte, stellte sie auf den Olympia Schließanlage wieder ihr ganzes Können unter Beweis. Julia schaffte es in der Gesamtwertung auf Platz 2 (Platz 1 bei den Schülerinnen) und erzielte dabei Spitzenergebnisse von 295 und 290 Ringen. Herzlichen Glückwunsch für diese super Leistung.
Lotte Grünwald (Sportschützen Preunersfeld) schaffte es als zweitbeste oberfränkische Starterin auf Platz 17. Lotte schoss 289 bzw. 278 Ringe.
Knapp hinter ihr auf Platz 22 landete Lukas Hagen (Sportschützen Preunersfeld) mit 285 und 278 Ringen.
Allegra Rohde reihte sich auch Platz 24 mit 277 und 283 Ringen ein, Lotte Grünwald einen Platz dahinter mit 277 bzw. 283 Ringen (beide Sportschützen Preunersfeld).
Unsere weiteren drei Starterinnen von der SG Kronach Leonie Heim, Johanna Kodalle und Luana Förtsch schafften die Plätze 28., 38. Und 46. Leonie erzielte 274 und 280 Ringe, Johanna 271 bzw. 273 Ringe und Luana 262 und 247 Ringe.
Vanessa Schuster (Sportschützen Preunersfeld) landete in der Endabrechnung auf Platz 48 mit 249 und 238 Ringen.
Mit allen unseren Nachwuchsschützen können wir sehr zufrieden über die gebrachten Leistungen sein. Sie haben Oberfranken in einem sehr starken Telnehmerfeld wirklich super vertreten.
Der Dank des Trainerteams gilt vor allem auch den Trainern in den Vereinen und Gaustützpunkten, welche die Schüler hervorragend vorbereitet haben.
Sabrina Bär
Bezirks-Trainerin Gewehr
05
Feb.
Liebe Blasrohrfreunde,
um die Suche nach möglichen Turnieren zu erleichtern, haben wir
in der Folge - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - eine Liste aktuell
ausgeschriebener Blasrohr-Turniere zusammengestellt.
Weitere Informationen finden sich auf den Webseiten der Veranstalter.
15.02.2025 | (Scheibe) | 1.
Blasrohrturnier ASV 05, 67069 Edigheim |
15.02.
(bis
16.02.) | (Scheibe) | Offene
Bayerische Meisterschaft Blasrohr, 85748 Garching Hochbrück |
23.03.2025 | (Scheibe) | Weinhofer
Winter Blasrohrturnier, 90518 Altdorf/Weinhof |
03.05.2025 | (Scheibe) | 3.
Spirit of Dapfe Blasrohrturnier, 86660 Tapfheim |
03.05.2025 | (Scheibe | 1.
Blasrohr Scheiben Turnier, 88634 Herdwangen |
04.05.2025 | (Scheibe) | 2.
Blasrohr Mannschaftswettbewerb, 88634 Herdwangen |
24.05.2025 | (3D) | 1.
Offene Württembergische 3D Meisterschaft Blasrohr, 73072 Donzdorf |
29.05.2025 | (3D) | Verbandsoffene
DM im 3-D Blasrohrsport, 55767 Hattgenstein |
09.06.2025 | (Scheibe) | 3.
Jura Blasrohr Cup, 92331 Parsberg |
22.06.2025 | (3D) | 3.
Bogen und Blasrohrturnier Hubertus Stangenroth, 97705 Stangenroth |
28.06.2025 | (3D) | 3.
Berliner Blasrohr Open, Outdoor, 13597 Berlin/Spandau |
29.06.2025 | (Scheibe) | 3.
Berliner Blasrohr Open, Outdoor, 13597 Berlin/Spandau |
05.07.2025 | (Scheibe) | 4.
Auracher Blasrohr Open, 91589 Aurach |
20.07.2025 | (Scheibe) | 1.
Zeidler Blasrohrturnier, 90537 Feucht |
26.07.2025 | (Scheibe) | Blasrohr
Turnier Wendelstein, 90530 Wendelstein |
02.08.2025 | (Scheibe) | Blasrohrturnier
InterCup 2025, 92533 Wernberg-Köblitz |
28.09.2025 | (Scheibe) | 3.
Offene Blasrohrturnier, 65326 Aarbergen-Kettenbach |
03.10.2025 | (Scheibe) | Pustefix-Cup
Blasrohrturnier Loderbach, 92348 Berg |
31.10.2025
(bis
02.11.) | (Scheibe) | Deutsche
Meisterschaft DSB Blasrohr, 37574 Einbeck |
Ergänzungen sind auf Zuruf jederzeit möglich!
Thomas Bader
1. Bezirkssportleiter
17
Jan.
Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder,
wie im vergangenen Jahr, werden auch im Jahr 2025 die oberfränkischen Meisterschaften im Sportschießen im März/April/Mai durchgeführt. Um eine solche Großveranstaltung erfolgreich abwickeln zu können, benötigt die Bezirkssportleitung eine Vielzahl von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie zum Gelingen der Ofr. Meisterschaft beitragen würden.
Die Mitarbeit wird Ihnen nach den üblichen Sätzen (Fahrt-Tagegeld-ggf. Unterkunft) vergütet (bitte Fahrgemeinschaften bilden).
Um planen zu können, bitte ich um eine zeitnahe verbindliche Rückmeldung mittels Formblatts bis zum 09.02.2025!
Bitte teilt mir auf der Rückantwort mit, welche Qualifikation
Ihr als Schießstandaufsicht
erworben habt. Entsprechendes bitte in meiner Abfrage
ankreuzen. Solltet ihr noch Personen
kennen, die gerne an der Bezirksmeisterschaft 2025 mithelfen
wollen, dann leitet die E-Mail bitte an Sie alle weiter.
Thomas Bader
1. Bezirkssportleiter
24
Dez.
Liebe oberfränkische Schützenfamilie,
die Vorbereitungen auf das Hochfest des Jahres sind nunmehr endlich fast abgeschlossen: Das traute Heim ist weihnachtlich geschmückt, der so dringend notwendige letzte Einkauf ist erstanden, die Plätzchen sind wohlgeformt gebacken, das traditionelle Weihnachtsmenü steht praktisch schon im Ofen und vor allem die gefühlt ach so wichtigen Geschenke sind allesamt verpackt. Nunmehr scheint für uns dem frohen Weihnachtsfest nichts mehr im Wege zu stehen.
Jedoch ist nicht allen diese Art von Weihnachtsstress vergönnt. Deshalb wollen wir in diesem Moment innehalten und unsere Gedanken an diejenigen richten, denen bedingt durch Krieg oder die jüngsten Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt kein glückliches Weihnachtsfest beschieden ist. Auch wir nehmen Anteil am Leid der Angehörigen der Opfer und Verletzten und drücken unser Mitgefühl aus.
Machen wir uns daher bewusst, was das wahre Glück und den echten Zauber von Weihnachten ausmacht: Nämlich die besinnliche Zeit, die wir hoffentlich gesund mit den Menschen verbringen können, die uns lieb und teuer sind. Seien wir dankbar, wenn uns Weihnachten verzaubern kann.
Mit dem Blick auf den anstehenden Jahreswechsel möchte auch ich den Moment nutzen und "Danke" sagen.
Danke für
Für die
sich nun anschließenden Feiertage wünsche ich stellvertretend für
den Schützenbezirk Oberfranken im BSSB unserer Schützenfamilie
samt ihren Familien
von Herzen eine
gesegnete und
friedvolle Weihnachtszeit
sowie ein
gutes, glückliches
und vor allem gesundes
Jahr 2025!
Herzliche Grüße
Alexander Hummel
1. Bezirksschützenmeister
30
Nov.
Im Rahmen eines Festakts wurde dem Schützenverein Bavaria Langensendelbach 1921 e.V. die Sportplakette des Bundespräsidenten verliehen. Im würdigen Rahmen des Hubertusaals auf Schloss Nymphenburg in München überreichten Staatsminister Joachim Herrmann und 1. Landesschützenmeister Christian Kühn der Langensendelbacher Schützenamtsdelegation um Jan Schür (1. Vorstand), Michael Mürschberger (2. Vorstand), Hubert Derrfuß (Ehrenvorstand) und Marlies Belke (Damenleitung) die Sportplakette des Bundespräsidenten. Die Verleihung der Sportplakette des Bundespräsidenten stellt die höchste Vereinsehrung für einen Sportverein in Deutschland dar. Geehrt werden mit dieser Auszeichnung Sportvereine, die seit mindestens 100 Jahren bestehen, die durch ihr Vereinsleben in besonders hohem Maße die Entwicklung des Sports geprägt haben und die durch ihr soziales und kulturelles Engagement auf anerkennenswerte Weise in der Gesellschaft aktiv sind.
Neben dem Schützenverein Langensendelbach durften sich der
Schützenverein Diana-Allershausen (Oberbayern) und die
Schützengesellschaft St. Hubertus Pürkwang von 1923 (Niederbayern)
sowie 20 weitere Sport- und Turnvereine über die Auszeichnung freuen.
Der Schützenverein Bavaria Langensendelbach hat aktuell 356
Mitglieder, die den Schießsport in verschiedensten Disziplinen,
angefangen vom Blasrohr und Bogen über die klassischen Luftdisziplinen
bis zum Klein- und Großkaliberschießen betreiben. Im sportlichen
Vergleich treten in
dieser Saison zehn Mannschaften in
verschiedenen Leistungsklassen bis zur Oberfrankenliga, der
zweithöchsten bayerischen Liga, an.
Jan Schür
1. Schützenmeister / Vorstand
SV Bavaria Langensendelbach 1921 e.V.
13
Nov.
Herzog Franz von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach und Urenkel von König Ludwig III., verleiht heuer an zwölf bayerische Schützen das von ihm gestiftete Protektoratsabzeichen. Der einzige Oberfranke, der diese Auszeichnung für herausragende Verdienste um das Schützenwesen im Freistaat erhält, ist Markus Kranitzky aus Hof. Die Ehrung ist eine der höchsten, die der Bayerische Sportschützenbund (BSSB) vergibt, dessen Protektor – Schirmherr – Herzog Franz von Bayern ist. Markus Kranitzky konnte das Protektoratsabzeichen in Gold jetzt in Schloss Nymphenburg in München entgegen nehmen.
Markus Kranitzky ist Sportschütze aus Leidenschaft. 1984 trat er dem BSSB über seine Mitgliedschaft bei der Zimmerstutzengesellschaft Waldfreunde Hof bei. 1988 begann er mit dem Luftgewehrschießen - eine Leidenschaft, die ihn nicht mehr losließ.
Doch damit nicht genug: Markus Kranitzky ist es ein Anliegen, sich ehrenamtlich zu engagieren. Schon 1996 setzte er sich bei den „Waldfreunden“ als Vereinsjugendleiter für den Nachwuchs ein. In diesem Amt wirkte er bis 2001. Im Jahr 2000 absolvierte er die Ausbildung im BSSB für den J-Schein und übernahm von 2001 bis 2006 die Funktion des Vereinsjugendleiters beim Schützenverein Edelweiß Hofeck Hof. Von 2007 bis 2011 war er Rundenwettkampfleiter im Schützengau Nord-Ost Hof/Wunsiedel, im gleichen Zeitraum stellvertretender Gausportleiter. Seit 2008 bildet er Aufsichtspersonen für Schützenstände aus, wirkt seit 2011 als Gausportleiter, übernahm von 2014 bis 2016 das Amt des Rundenwettkampfleiters im Schützenbezirk Oberfranken, ist seit 2014 Referent für Aus- und Weiterbildung im Schützengau Nord-Ost, seit 2016 stellvertretender Bezirkssportleiter im Schützenbezirk Oberfranken und legte schließlich im Oktober 2021 die Ausbildung zum C-Trainer (Basis) beim Bayerischen Sportschützenbund ab.
Alexander Hummel, Bezirksschützenmeister in Oberfranken, würdigt Markus Kranitzky als vorbildlichen Sportfunktionär, der sich weit über den Schützengau Hof/Wunsiedel hinaus Verdienste erworben habe. In seiner Eigenschaft als stellvertretender Bezirkssportleiter verantwortet er die gesamte terminliche Planung der oberfränkischen Schießsport-Bezirksmeisterschaft, bei der er zudem als Wettkampfleiter fungiert. Seine Expertise im Bereich der Digitalisierung leistet dem Bezirksschützenmeisteramt bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben im Bereich des Schützensports große Dienste. Ohne seine Mithilfe wäre die Umstellung der Abrechnungserstellung der Bezirksmeisterschaft in dieser Form nicht möglich. Bei der Erstellung des neuen Sportprogramms des BSSB wird er sicher wertvolle Hinweise geben können, so Hummel. Zudem gibt er seine Erfahrungen und Kenntnisse im Rahmen von Lehrgängen an den Nachwuchs weiter. „Markus Kranitzky ist ein großartiger Förderer des oberfränkischen Schützensports und ein Vorbild über unseren Verband hinaus“, betont Bezirksschützenmeister Alexander Hummel. Der Hofer habe sich mit seinem herausragenden Engagement die hohe Auszeichnung des Bayerischen Sportschützenbundes mehr als verdient.
29
Sep.
Vorausgegangen war ein fünfmonatiger Fernwettkampf, bei dem jede Teilnehmerin mindestens fünf Ergebnisse einsenden musste, um sich für das Finale zu qualifizieren. Diese Ergebnisse wurden in eine Auswertematrix eingegeben und in Punkte umgerechnet. So entstand ein ganz spezieller Wettkampf, eine Mischung aus Leistungssport und Breitensport. Notwendig war eine gute Portion Können, aber wie immer auch eine Prise Glück.
Die fünf Besten jeder Disziplin wurden von der Bezirksdamenleiterin, Kerstin Jacobsen, zum Finalschießen eingeladen. Erfreulicherweise konnten sich 25 Damen aus allen vier oberfränkischen Gauen für den Einzug ins Finale qualifizieren. Sie gingen in den Disziplinen Luftgewehr, Luftgewehr-Auflage, Luftpistole und Luftpistole-Auflage an den Start.
Durch die Übertragung in den Gastraum konnten auch die zahlreich angereisten Begleitpersonen die Wettkämpfe verfolgen und waren somit ganz nah dabei. Nachdem alle Ringe eingegeben und alle Punkte errechnet waren, konnten bei der anschließenden Siegerehrung, die siegreichen Schützinnen geehrt werden. Jede Schützin erhielt je nach Platzierung einen Preis in Form eines Wertgutscheins für einen Thermenbesuch oder für die nächste Tankfüllung und eine Urkunde zur Erinnerung. Zum Abschluss wurde noch ein Gruppenfoto geschossen.
Mein Dank geht an das Team der SG Ebersdorf, insbesondere an Torsten Spickmann, für die Bereitstellung und Betreuung des elektronischen Schießstandes. Für die Unterstützung bei der Auswertung sage ich zusätzlich „Danke“ an Markus Güllner. Das Team der SG hat uns wunderbar aufgenommen und leidenschaftlich bewirtet.
Ebenso bedanke ich mich bei allen Damen, die am BezirksDamenMatch 2024 teilgenommen haben! Insgesamt 63 schießsportbegeisterte Frauen hatten sich für das diesjährige BezirksDamenMatch angemeldet und fast jede hat auch die Chance genutzt und die zur Finalqualifikation notwendigen fünf Ergebnisse eingereicht.
Auch Im nächsten Jahr wird es wieder einen solchen Fernwettkampf geben. Geplant ist dann ein Teamschießen. Ich freue mich darauf, dann auch wieder eine Vielzahl von Herren am Schießstand begrüßen zu dürfen.
Kerstin Jacobsen
Bezirksdamenleiterin Oberfranken
Die Ergebnisse im Einzelnen:
28
Sep.
WUNSIEDEL. Großer Bahnhof auf dem Wunsiedler Katharinenberg: Zum zwölften Kleinen Böllertreffen der privilegierten Schützengesellschaft Wunsiedel begrüßte Vorsitzender Peter Pinzer als Ehrengäste den Landrat Peter Berek, den zweiten Bürgermeister von Wunsiedel,Manfred Söllner, den zweiten Gauschützenmeister Jürgen Marx, den zweiten Landesböllerreferenten Adolf Reusch und seine Referentenkollegen Hans-Georg Rebhan/Gau Nord und Wolfgang Nickl/Gau Süd. Gleichzeitig gab Pinzer seine Berufung als Bezirksreferent Böller in Oberfranken bekannt und verwies darauf, glücklicherweise in der eigenen Gesellschaft eine fast 250-jährige Böllertradition in der Privilegsstatuta von 1781 mit dem „Büchsenvisitator und Kanonier“ nachweisen zu können.
Insgesamt acht Böllergruppen aus ganz Oberfranken waren wieder dem Ruf nach Wunsiedel gefolgt, und Pinzer hieß im Einzelnen die Böllerer aus Lichtenberg, Marktredwitz, Brand, Neusorg, Warmensteinach, Neudrossenfeld, Marktzeuln, Creußen und als neunte Gruppe die eigenen Böllerer willkommen. Pinzer dankte seinem gesamten Böllerteam, seiner Tochter Vanessa und Brigitte Nickl, die wieder die Versorgung mit Speis, Trank und die Bedienung übernommen hatten.
Landrat Peter Berek zeigte sich erfreut über die lebendige Traditionspflege, begrüßte die Böllerabordnungen im Landkreis und in der Stadt Wunsiedel und beglückwünschte Pinzer zu seiner Berufung. Außerdem hob er die kurzen Kommunikationswege zwischen Vorstand und Landrat „wenn es mal notwendig ist, erreichen wir uns gegenseitig sehr schnell“ hervor. Er bedauert diesmal, nicht bis zu den Böllerformationen bleiben zu können und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf.
Als erster Ehrengast erhielt Berek die Erinnerungsnadel überreicht, die diesmal als Zeichen der Nachbarschaft zur Falknerei auf dem Katharinenberg einen Steinadler im Beutezugriff zeigt. Zweiter Gauschützenmeister Jürgen Marx las anstelle eines Grußwortes eine passende „Deas-Gschicht’n – Der Meisterschütz“ von Otto Schemm vor und wünschte ebenfalls einen guten Verlauf. Zweiter Landesböllerreferent Adolf Reusch freute sich, wieder einmal in Wunsiedel dabei zu sein. Er lobte die Arbeit der Referenten in den vier Gauen von Oberfranken und betonte, seine Nachfolge als Bezirksreferent jetzt in guten Händen zu wissen. Er wünschte den Böllerformationen einen unfallfreien Verlauf und gab mit einem Augenzwinkern zu, sich ebenfalls auf das Spanferkel im Anschluss zu freuen.
Nach einer kurzen Kommandantenbesprechung formierten sich gegen 15.30 Uhr 41 Böllerschützen zum Abmarsch in Richtung Böllerplatz Tiefenbacher Weg. Bürgermeister Manfred Söllner, der mittlerweile am Böllerplatz eingetroffen war, verfolgte gespannt den Anmarsch, die Aufstellung und unter dem Kommando von Peter Pinzer die anschließenden Formationen. Geschossen wurde ein Eröffnungssalut, eine langsame Reihe, eine schnelle Reihe, ein Doppelschlag, ein Reißverschluss und ein Abschluss-Salut. Die Synchronität aller Formationen, besonders aber des Abschluss-Salutes wurde von vielen Böllerschützen gelobt als „die besten Formationen, an denen sie 2024 teilgenommen haben“.
Nach der Rückkehr ins Schützenhaus, überreichte Pinzer den Böllergruppen die Erinnerungsnadeln und betonte, dass sie ihm mit ihrer gezeigten Disziplin eine besondere Freude zum Antritt seines neuen Amtes gemacht hätten.
Gegen Abend wurde von Werner Hüttel wieder ein Spanferkel mit Sauerkraut geliefert. In gemütlicher Runde und mit viel Lob für das Essen und die Veranstaltung fand das kleine Böllertreffen seinen Ausklang.
Redaktion Frankenpost,
28./29.09.2024
27
Sep.
Pettstadt. Im Rahmen einer Besprechung der Gau-Böllerreferenten ernennt 1. Bezirksschützenmeister Alexander Hummel den derzeitigen Gau-Böllerreferenten und Gau-Schatzmeister des Schützengaus Oberfranken Nord-Ost, Peter Pinzer, zum Bezirks-Böllerreferent.
"Fachkompentenz, Engagement und Leidenschaft für das Böllerwesen- Attribute, die Peter Pinzer wie nur wenig andere auf sich vereinen, garantieren, dass das Böllerwesen Oberfrankens wieder eine starke Stimme in Oberfranken hat", so der Bezirksschützenmeister. Abschließend wünschte er sich für Peter Pinzer die gleiche Unterstützung seiner Arbeit wie dessen Vorgänger und sicherte zu, für das Böllerwesen stets ein offenes Ohr zu haben.
27
Sep.
Im Januar 2024 kam eine Anfrage von einer Damen- Outdoor-Sportgruppe aus Würzburg, Randersacker, welche bereits 2022 und 2023 im SPORTCAMP des BLSV in Bischofsgrün gastierte, an die Zimmerstutzen-Gesellschaft von 1899 Bischofsgrün, ob es möglich wäre ein Schießen oder evtl. einen Sommerbiathlon durchzuführen.
Dies konnte dann in Abstimmung mit Frau Yvonne Ramos Gálvez, der SG Randersacker, organisiert werden.
Es wurden 16 Damen gemeldet, welche in 3 Mannschaften eingeteilt wurden. Start und Ziel der 2 Laufrunden, á ca. 1,5 km, war am Schützenhaus. Nach jeder Runde wurden jeweils 5 Schuss mit dem Luftgewehr (Entfernung 10 m), auf dem Schießstand der ZSG Bischofsgrün geschossen.
Nach erfolgreichem Abschluss konnte dann die Siegerehrung mit der Übergabe der Urkunden, im SPORCAMP des BLSV, durch den 1. Vorsitzenden der ZSG Bischofsgrün, Karl Heinz Wolfram, und der Zeitnehmerin Lorena Wolfram, durchgeführt werden.
Karl Heinz Wolfram
23
Sep.
Die Damen im Bezirk Oberfranken sind motivierte Schützinnen, immer gut drauf und zielsicher. Sie schätzen neben dem sportlichen Wettstreit auch die Geselligkeit. Diese Erfahrung konnte die Bezirksdamenleiterin Kerstin Jacobsen schon häufig in den vergangenen Jahren bei allerlei Veranstaltungen machen. Warum also nicht auch wieder den Wanderpokal (gestiftet von der früheren Bezirksdamenleiterin Christine Schneider-Knapp) in einem Wettkampf ausschießen? Gesagt, getan! In Eigenregie und in Co-Verantwortung mit den oberfränkischen Gauen organisierte Kerstin Jacobsen die Neu-Austragung des Bezirksdamenpokals in Oberfranken.
Aus den Gauen Nord, Nord-Ost, Süd und West trafen sich am 22.09.2024 im Schützenhaus der Schützengesellschaft Münchberg 44 motivierte Schützinnen zum Wettkampf um den Bezirksdamenpokal. Die Teams zusammengestellt von den für die Damenarbeit Verantwortlichen in den vier oberfränkischen Gauen traten in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, Luftgewehr Auflage, Luftpistole Auflage und Sportpistole an.
Geschossen wurde je Disziplin ein Durchgang (40 bzw. 30 Schuss nach Rundenwettkampfordnung). Das Ringergebnis jeder Schützin wurde in ein Punktesystem umgewandelt und somit der Gausieger ermittelt. Jede Einzelschützin hatte zusätzlich noch die Chance auf einen attraktiven Preis in Form von Gutscheinen bspw. für einen Thermenbesuch.
Vor dem Wettkampf begrüßte die Bezirksdamenleiterin alle anwesenden Schützinnen und Gäste und wünschte "Gut Schuss". Jede Teilnehmerin erhielt ein kleines Geschenk zur Motivation bevor die Wettkämpfe begannen. Die Luftdruckdurchgänge leitete der stellvertretende Bezirkssportleiter Markus Kranitzky, den Sportpistolenwettkampf verantwortete der 1. Vorsitzende der SG Münchberg, Oliver Schmidt.
Nach einem spannenden Wettkampftag waren die Siegerinnen ermittelt. Der Höhepunkt der Siegerehrung, die Übergabe des Wanderpokals, wurde mit Spannung erwartet. Zunächst erhielten die Einzelsiegerinnen ihre Preise und freuten sich über ihre guten Platzierungen. Dann war es soweit: Den ersten Platz erreichte mit hervorragenden 81 Punkten der Gau Nord, vor Süd (67 Punkte), Nord-Ost (51 Punkte) und West (39 Punkte). Als Vertreterin des Gaus Nord nahm die stellvertretende Gausportleiterin, Sabine Herr, den in blau und gold schimmernden Pokal freudestrahlend entgegen. Die Platzierungen der Einzelsiegerinnen finden sich ebenfalls auf dem Webportal.
"Ich sage allen Teilnehmerinnen und Begleitpersonen herzlich Danke für Eure Teilnahme und den fairen Umgang miteinander auf dem Schießstand!"
Herzlich bedanke ich mich auch für die Unterstützung durch die SG Münchberg, die Personal für Aufsicht und Auswertung zur Verfügung stellten. Allen voran danke ich der 2. Vorsitzenden Sonja Schneider für die Bereitstellung der Schießstände und der Organisation drum herum, die diesen Nachmittag für alle Gäste zu einem schönen gemeinschaftlichen Erlebnis machte.
Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Herzlichen Dank sage ich auch dem motivierten und eingespielten Gespann in der Küche und hinter den Kulissen.
Im nächsten Jahr wird der Bezirksdamenpokal erneut ausgeschossen. Dann sind wir im Gau Süd zu Gast.
Kerstin Jacobsen
Bezirksdamenleiterin Oberfranken
22
Sep.
Die Sportschützen haben auf der Olympia-Anlage in Garching-Hochbrück
die bayerische Herbstmeisterschaft in der Wettkampfklasse Parasport
(Behindertenklasse) ausgetragen. Vom Schützenbezirk Oberfranken
waren
neun Schützen und zum ersten Mal seit Jahren wieder eine
Schützin erfolgreich am Start.
In der Klasse Federbock
Joseph Zemelka (Diana 1957 Neuhausen)
K.K.100m.
3. Sieger mit 282 Ringen
In der Klasse Federbock Hocker/Rollstuhl
Henri Herppig (SG 1926 Einberg)
Luftgewehr
2. Sieger mit 415,2 Ringen
Bernd Roßbach (SG 1926 Einberg)
Zimmerstutzen
3. Sieger mit 268 Ringen
In der Klasse Schlinge Hocker/Rollstuhl
Sebastian Schmidt (FSV Schabelwaid)
Luftgewehr
1. Sieger mit 405,9 Ringen
Karl Scharf (Diana 1957 Neuhausen)
Luftgewehr
2. Sieger mit 392,7 Ringen
Zimmerstutzen
2. Sieger mit 262 Ringen
K.K.100m. 2.
Sieger mit 274 Ringen
Noch am Start bei der Herbstmeisterschaft
waren:
Eveline Rau (SV Meeder)
Uwe Mai (Kgl. priv.
SG Stadtsteinach)
Werner Feuerlein (SV Walsdorf)
Marcel
Macholt (Freischütz 1926 Ebersdorf)
Reinhard Kraus (Kgl. priv. SG Stadtsteinach)
Wir gratulieren allen Startern zu ihren Platzierungen.
Karl Scharf
Referent Parasport
18
Sep.
Sebastian Schmidt vom FSV Schnabelwaid war erneut erfolgreich bei den Deutschen Meisterschaften. In diesem Jahr gelang Ihm der Sieg in der Disziplin LG SH2/AB2. Mit 422,7 Ringen und einem sehr großen Vorsprung von 5,1 Ringen zu Platz 2 holte er deutlich den Deutschen Meistertitel.
Erneut feiern konnte Sebastian dann auch noch am letzten Freitag. Bei den Bayerischen Herbstmeisterschaften konnte er seinen Titel mit LG Para Schlinge verteidigen. Auch hier hatte er einen großen Vorsprung von 13,2 Ringen vor seinem oberfränkischen Schützenkollegen Karl Scharf.
15
Sep.
Erfolg bei der 30. Weltmeisterschaft der Nationalmannschaft der Vorderlader Schützen in Valeggio sul Mincio, Verona, Italien
SG Scheuerfeld / Stockheim – Olaf Meißner, der bei der Schützengilde Scheuerfeld das Vorderladerschießen seit knapp 20 Jahren mit Passion betreibt und in Stockheim beheimatet ist, schoss im Frühjahr bei der Qualifikation für die Nationalmannschaft Vorderlader mit und qualifizierte sich.
Die 18 Punktbesten bilden für ein Jahr die Nationalmannschaft. Für Meißner erfüllte sich mit Platz 14 der Traum zur Teilnahme an der diesjährigen Weltmeisterschaft. Aufgrund seiner Platzierungen erhielt er 9 Einzelstarts und war für 4 Mannschaften gesetzt (die Mannschaft bilden jeweils die deutschlandweit drei Besten jeder Disziplin).
Tropische Temperaturen
Nach intensiven Monaten der Vorbereitung machte sich der Bus mit dem Team Deutschland in der Nacht vom 23./24.08.2024 auf den Weg nach Italien. An den folgenden beiden Trainingstagen bestand die Möglichkeit, sich auf die Anlage einzustellen und mit der extremen Hitze anzufreunden. Es herrschten Temperaturen nahe der 40°C und hohe Luftfeuchtigkeit. Die Schießstätte an sich ist nicht mit deutschen Standards zu vergleichen. Bei Wind oder Sonne bekommt der Schütze diese direkt auf den Körper, da die Stände vergleichsweise viel offener sind. Aufgrund fehlender Möglichkeiten zur Einlagerung des Equipments mussten die Teilnehmer jeden Tag den Bus aufs Neue Be- und Entladen.
An der WM nahmen ca. 500 Athleten aus 23 Nationen teil.
Der für Meißner erste internationale Start fand am Dienstag den 27. August in der Disziplin Vetterli (Perkussionsgewehr 50m stehend) statt. Bei extrem starkem und drehendem Wind erreichte er einen hervorragenden 11. Platz (95 Ringe) von 74 Teilnehmern. Am Nachmittag errang die Nationalmannschaft mit dem Steinschlossgewehr auf 100 m liegend der Vizemeistertitel und somit die erste Medaille für Meißner. In der Einzelwertung reichte es für Platz 13.
Am zweiten Tag stand die Disziplin Miquelet (Muskete 50 m stehend) auf dem Programm. Meißner schoss als letzter der 3 Mannschaftsschützen und legte sich mit seinen 90 Ringen genau zwischen die Ergebnisse seiner Mannschaftskollegen. Mit 270 Ringen krönte sich die Mannschaft zum Weltmeister, was gleichzeitig den bisher größten Erfolg für Meißner darstellte. In der Einzelwertung errang er einen hervorragenden Platz 6 von 40 Teilnehmern. Die nachgereiste Frau mit Kindern und Hund unterstützten Meißner seelisch und moralisch am Schießstand nach allen Kräften und feierten bei der Siegerehrung im Zelt den frisch gebackenen Mannschaftsweltmeister.
Die zwei bereits absolvierten Wettkampftagen zehrten an der physischen Verfassung aller Teilnehmer. Bereits gegen 8 Uhr war die Nationalmannschaft jeden Tag auf der Anlage, bis zur Abfahrt zum Hotel nach der Siegerehrung war es dann 21 Uhr. Tagsüber suchte das Team Zuflucht im Schatten unter den mitgebrachten Zelten, und kühlte sich mit feuchten Tüchern. Mitgereiste Fans versorgten sie mit Getränken.
Am dritten Wettkampftag erreichte Meißner in den Disziplinen Lamarmora (Dienstgewehr 50 m stehend) und Tanegashima (Luntenschloßgewehr 50 m stehend) Platzierungen im Mittelfeld.
Der vierte Wettkampftag startete für Meißner mit Minie (Dienstgewehr 100m liegend) bereits um 9 Uhr. Hier erreichte er einen guten 16. Platz (46 Starter). Es folgte die Disziplin Hizadai (Luntenschloßgewehr 50m knieend).
Zum Tagesabschluss kam die Paradedisziplin Pennsylvania (Steinschlossgewehr 50m stehend) von Olaf Meißner. Wegen einer Standsperrung wurde die Startzeit jedoch verschoben und er musste zusammen mit seiner Mannschaftskollegin nach dem letzten Durchgang um 16 Uhr schießen. Nach einem intensiven Wettkampf, bei teilweise direkter Sonneneinstrahlung auf den Schützen und in den Diopter, errang Meißner seinen größten Einzelerfolg mit Platz 5 (96 Ringe) und sicherte seiner Mannschaft die Silbermedaille mit einem Ring hinter Frankreich. In der Kombinationswertung Grand Prix de Versailles (aus dem Mannschaftsergebnissen Muskete und Dienstgewehr liegend) errang er mit dem deutschen Team souverän eine weitere Goldmedaille mit fast 40 Ringen Vorsprung.
Bei den Rahmenwettbewerben am fünften und letzten Wettkampftag startete Meißner in der Disziplin Zouave. Hier wird in traditioneller Kleidung mit dem Dienstgewehr stehend freihändig auf 100m geschossen. Die Benutzung einer Schießjacke ist nicht zugelassen. Mit Platz 19 von 46 beendete er die Weltmeisterschaft.
Bei seinem ersten internationalen Einsatz hat er eindrucksvoll bewiesen, dass das in ihn gesetzte Vertrauen voll gerechtfertigt war.
Auf die Frage seiner Erwartungen und einem Fazit antwortet Olaf Meißner: „Wenn man den härtesten Qualifikationsmodus weltweit bewältigt und Teil der Nationalmannschaft wird, möchte man auch das letzte Stückchen des Weges gehen und etwas von der WM mitnehmen. Eine Einzelurkunde (Top 6 Platzierung) oder eine Mannschaftsmedaille wären toll, dachte ich im Vorfeld. Dass es am Ende 2x Gold und 2x Silber mit der Mannschaft und auch noch 2 Top 6 Platzierungen geworden sind, hätte ich mir nicht träumen lassen. Ich bedanke mich bei meiner Familie, die mich die Wochen vor der WM ertragen mussten, meinen Mannschaftskollegen für die Top-Ergebnisse, meinem Verein für die Trainingsmöglichkeiten und allen, die Anteil an meinem Erfolg hatten.“
Olaf Meißner ist nun für 2 Jahre Doppel-Mannschafts-Weltmeister. Im nächsten Jahr wird es eine Europameisterschaft der Vorderlader Schützen in Portugal geben, doch vorher gilt es für ihn, sich erst wieder aufs Neue für die Nationalmannschaft zu qualifizieren. Das ist das nächste Ziel für Meißner.
Mit Pulver und Blei
Olaf Meißner (Referenten Vorderlader Schützengau Oberfranken Nord)
09
Sep.
Seit 50 Jahren tragen die Sportschützen ihre deutsche Meisterschaft
auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück aus.Vom
Schützenbezirk Oberfranken hatten sich zehn Parasportler für DM
qualifiziert. Deutscher
Meister wurde Sebastian Schmidt
(TSV Schnabelwaid), den Vizemeistertitel sicherte sich
Karl Scharf (Diana Neuhausen). Herppig
Henri (SG Einberg) verfehlte den Bronzerang um 0,1 Ringe. Es
wurden auch mehrere gute Platzierungen erreicht.
In der Klasse Parasport SH2/AB2 m/w mit Hilfsmittel
Sebastian Schmidt (TSV Schnabelwaid)
Luftgewehr
1. Sieger mit 422,7 Ringen
LG Liegend 7.Platz
mit 415,2 Ringen
Scharf Karl (Diana 1957 Neuhausen)
Zimmerstutzen
2. Sieger mit 281 Ringen
K.K. Liegend 6. Platz
mit 603,9 Ringen
K.K. 100m. 7. Platz mit 292 Ringen
Herppig Henri (SG 1926 Einberg)
Luftgewehr
4. Platz mit 417.4 Ringen
Volker Künzel (Schützenbrüder
Krötenbruck)
Luftgewehr 7. Platz mit 414.Ringen
Weitere Parasportler waren bei DM am Start:
Roßbach Bernd (SG 1926 Einberg)
Peterei Andre (SG 1998 Hohenberg)
Machold Marcel (Freischütz Ebersdorf)
Kraus Reinhard (Kgl.priv. SG Stadtsteinach)
Steinhard Henri (Hubertus Stegaurach)
Feuerlein Werner (SV Hubertus Walsdorf)
Wir gratulieren allen Startern zu ihren Erfolgen.
Karl Scharf
Referent Parasport
27
Aug.
Auch in diesem Jahr waren wieder Schützinnen und Schützen vom Bezirk Oberfranken bei den deutschen Meisterschaften der Vorderladerschützen in Hannover vertreten. Nach dem Debüt im letzten Jahr auf der Anlage des Landesleistungszentrums des Niedersächsischen Sportschützenbundes war den Schützen die Anlage besser vertraut. Bei extremer Hitze wurden an den 3 Wettkampftagen von Freitag bis Sonntag in 10 verschiedenen Disziplinen die Deutschen Meister gesucht.
Am ersten Wettkampftag wurde mit dem Perkussionsfreigewehr, der Muskete, dem Perkussionsdienstgewehr 50m stehend und dem Perkussionsrevolver geschossen. Anders wie im letzten Jahr – damals konnten am 1. Wettkampftag keine vorderen Platzierungen erzielt werden - errang Helmut Stubenrauch von der SG Coburg mit 136 Ringen den 4. Platz mit dem Perkussionsrevolver in der Klasse Herren IV.
Am Samstag kürte sich Arpad von
Schalscha-Ehrenfeld von der SG Coburg mit der Perkussionspistole zum
deutschen Meister in der Klasse Herren IV. Seine 138 Ringe (ringgleich
mit Platz 2, aber mit einer 10 mehr) waren dafür genug. Olaf Meißner
von der SG Scheuerfeld erreichte mit dem Perkussionsgewehr den 5.
Platz mit 143 Ringen in der Klasse Herren III.
Am letzten Wettkampftag wollte die Mannschaft der SG Coburg den deutschen Meister Titel mit der Steinschlosspistole aus dem Vorjahr verteidigen. Aufgrund eines technischen Defektes an der Anlage konnte der letzte Mannschaftsschütze erst im allerletzten Durchgang starten. Dementsprechend hoch war die Spannung, da die beiden anderen bereits vorgelegt hatten. Ringgleich, aber mit weniger 10ern musste sich die SG Coburg mit den Schützen Bernd Schneider (128 Ringe), Helmut Stubenrauch (137 Ringe) und Arpad v. Schalscha-Ehrenfeld (130 Ringe) leider geschlagen geben und wurde Vizemeister. Helmut Stubenrauch errang in der Einzelwertung Herren III auch noch den Vizemeister-Titel.
Weitere Saisonhöhepunkte sind die Weltmeisterschaft Ende August in Italien und der D-Cup im Oktober. Wir drücken allen Starterinnen und Startern die Daumen und gratulieren den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Deutschen Meisterschaft Vorderlader.
Mit Pulver und Blei, Bernd Schneider und Olaf Meßner (Referenten Vorderlader Schützengau Oberfranken Nord)
27
Aug.
Am Samstag veranstaltete der Schützenbezirk Oberfranken auf der Sportanlage der Schützengesellschaft Coburg 1354 e. V. im Weichengereuth das Oberfränkische Bezirksseniorenschießen unter der Schirmherrschaft von Hans-Herbert Hartan, dem 2. Bürgermeister der Stadt Coburg und Ehrenoberschützenmeister der SG. Reinhard Mohr, der Referent für Senioren, organisiert jährlich den mittlerweile etablierten Wettkampf.
Es wurde in den Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole Auflage angetreten, 30 Schuss. Eingeladen waren alle Auflageschützen aus ganz Oberfranken. Von Creidlitz über Bamberg bis Bayreuth, von überall kamen die Teilnehmer. Mohr: „Das Vergleichsschießen außerhalb der Meisterschaftssaison, die im Herbst wieder startet, ist eine hervorragende Chance auch in der Trainingszeit über die Sommermonate, seine Fähigkeiten im sportlichen Wettstreit mit anderen zu messen und den persönlichen Leistungsstand zu überprüfen. Vielleicht gerade wegen der sommerlichen Temperaturen von 35 Grad traten über 100 Sportler an und nutzten die Gelegenheit, in der kühlen Luftgewehrhalle auf der vollelektronischen Schießanlage einen kühlen Kopf zu bewahren.“
Hans-Herbert Hartan zollt den vielen Teilnehmern aus Nah und Fern seinen Respekt für das hohe Leistungsniveau, das sie heute unter Beweis gestellt haben. Die von Reinhard Mohr alljährlich gestiftete Bezirksscheibe gewann Angelika Schaller von der SG Coburg mit einem 7,2111 Teiler vor Adelheid Ganß, SV Einberg, mit einem 7,2801 Teiler. Ein so knappes Ergebnis ist nur über eine elektronische Auswertung möglich, da mit dem bloßen Auge nicht erkennbar. Den 3. Platz sicherte sich Barbara Florschütz (9,2 Teiler), SV Grub am Forst
Erster Bezirksschützenmeister Alexander Hummel bedankte sich bei der SG Coburg für die Ausrichtung des Wettkampfs. Durch ihre Investitionen und Modernisierung der gesamten Schießsportanlage auf elektronische Stände in diesem Jahr sichert sich der Verein seine Zukunftsfähigkeit. Der Sparkasse dankt er für ihre Unterstützung des Vereins dabei und auch für ihre finanzielle Unterstützung des Wettkampfs. Er ist Austragungsort für künftige Bezirkswettkämpfe auf den man sich verlassen kann, lobt Hummel.
Weitere Ergebnisse:
Mannschaft Luftgewehr: 1. Platz Unteres Tor 1 (943,8 Ringe), 2. Platz SG Coburg Auflage 1 (940,5 Ringe), 3. Platz SG Coburg Auflage 2 (940,0 Ringe)
Einzel Luftgewehr: 1. Platz Ute Dillinger, SG U. Tor Bayreuth (316,8 Ringe), 2. Platz Werner Altkofer, SG U. Tor Bayreuth (316,6 Ringe), 3. Platz Steffen Rosenthal, SG Bad Rodach (316,6 Ringe). Die ersten sechs Plätze trennten gerade mal insgesamt nur ein Ring und das bei 30 Schuss.
Mannschaft Luftpistole: 1. Platz SG Bad Berneck 1 (911,9 Ringe), 2. Platz SG Bad Berneck 2 (898,6 Ringe), 3. Platz SG Einberg 4 (852,9 Ringe)
Einzel Luftpistole: 1. Platz Valerius Rack, SG Bad Berneck (314,6 Ringe), 2. Platz Marcelo Drigo, SG Bad Berneck (301,9 Ringe), 3. Platz Hartmut Lauterbach, SG Bad Berneck (300,9 Ringe)
Reinhard Mohr
Referent Senioren
26
Aug.
Über 140 Meldungen aus der ganzen Bundesrepublik bereits am Samstag zum Wettbewerb Faszination Lichtschießen und 70 Teilnehmer zum Wettkampforientierten Lichtschießen am Sonntag zeigen deutlich die Attraktivität des DSB Lichtpunktcups in Suhl.
Trotz Termindichte und laufenden Bayrischen Meisterschaften war besonders die starke Beteiligung am Samstag aus unseren oberfränkischen Vereinen erfreulich:
Es starteten 26 Kids aus dem Schützenbezirk Oberfranken bei diesem wunderbaren Einstiegsturnier für die jüngsten der Jungen im Alter von 6 bis 12 Jahren. Hierfür herzlichen Dank an Alle, die dies ermöglicht haben!
Dieser Wettkampf setzt sich aus mehreren Stationen mit verschiedenen Disziplinen zusammen, die auf das Ziel Sportschießen ausgerichtet sind. Man musste seine Geschicklichkeit beim „Käsebrettfädeln“ beweisen, Konzentration beim Memory mit 22 Alltagsgegenständen zeigen, Koordination beim Balkenlauf aufbringen, und Kondition beim 30m Lauf haben und natürlich auch noch mit dem Lichtpunktgewehr und der Lichtpunktpistole 20 Wertungsschüsse korrekt und treffsicher abgeben. So bekommt man eine Punktewertung und eine Siegerliste in den entsprechenden Altersklassen der Schüler laut Sportordnung Teil 11.
All dies in großer, meist neuer Kulisse für die Kids mit unendlich viel Ablenkung. Schwierig für die Kids, da alles zusammen und parallel in der großen Luftgewehrhalle stattfand, schön für die Betreuer, die hierdurch sehr vereinfacht und übersichtlich wurde.
Ein wunderbares, lebensfrohes, lautstarkes Gewusel, wie in diesem Alter üblich. Unsere Jungschützen fanden Anschluss an die sehr hohen Ergebnisse, die in diesen Klassen in anderen Landesverbänden bereits längere Zeit trainiert und erzielt werden.
So erreichte der Kronacher Moritz Först mit der Lichtpistole Schüler II Pl. 5 mit 337 Punkten und einem Schießergebnis von 142 Ringen und bestätigte seine bereits gezeigte Leistungsstärke auf der BM in Feucht.
Lichtgewehr Schüler II Elias Greiner, Grub am Forst, 370 Punkte und 188 Ringe Platz 12.
Lichtgewehr Schüler III Paul Schiller, Burgebrach, 354 Punkte und 159 Ringe Platz 11.
Lichtgewehr IV Lilou Sander Grub am Forst, 300 Punkte und 118 Ringe Platz 11.
Mit Discorhythmen und Animation durch Maskottchen Shooty wurde die Zeit bis zur Siegerehrung überbrückt. Shooty stand auch für ein Fotoshooting gerne zur Verfügung. Leider konnte kein bayrischer Verein eine der großartigen Sondereditions der Fa. Walter, Gewehr oder Pistole, mitnehmen, aber das lässt sich im nächsten Jahr vielleicht ändern. Große Motivation ist da und der Spaß auch. Hauptsache!
Am Sonntag, beim wettkampforientierten Lichtschießen sah die Beteiligung aus Oberfranken nicht so umfangreich aus und die norddeutsche Dominanz in diesem Bereich wurde sehr deutlich.
Hier schossen perfekt ausgerüstete Miniathleten, die den „Großen“ in nichts nachstanden. Es fielen hier au 20 Wertungsschüssen die Ergebnisse 192 Ringe auf Pl. 1 und 2 und 189 Ringe auf Platz 3.
Unsere Kids zeigten, dass auch sie im Schießsport angekommen sind, die Grundlagen gelegt sind und die Entwicklung nach oben offen ist.
Aus Burgebrach konnte Emil Horn mit 79 und 83 Ringen den 9. Platz in der Schülerklasse III erreichen.
Schülerklasse II Elias Greiner 77 und 79 Ringe Pl. 12, Sophia Bernreuther 57 und 53 Ringe Pl.25, Henry Sander 25 und 46 Ringe alle drei aus Grub am Forst.
Auch hier waren sich alle einig einen super Wettkampf gehabt zu haben und jede Menge Spaß! Danke auch hier den Kids, Eltern, Betreuern und Helfern für diesen schönen Tag.
Barbara Florschütz
Referentin Lichtschießen
25
Aug.
Der Deutsche Schützenbund hat alle interessierten Jungschützen aus ganz Deutschland zu einem Wochenende nach Suhl eingeladen. Fünf Schüler der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft 1875 Burgebrach e. V. folgten mit ihren Betreuern dieser Einladung. Sofia Volk, Paul Schiller, Jakob Morgenroth und Anton Schiller haben sich beim „Faszination Lichtschießen“ und Emil Horn beim „Rahmenwettkampf Schießen“ super geschlagen.
Beim „Faszination Lichtschießen“ wird neben dem Schießen mit dem Auflagebock noch die Geschicklichkeit, Koordination, Schnelligkeit und Konzentration der Kids gefordert. Die zwei besten Wertungen jedes Einzelnen zusammen mit der geschossenen Ringzahl ergeben die Gesamtpunktzahl. Folgende Platzierungen konnten erkämpft werden. Sofia Volk 38. Platz, Paul Schiller 11. Platz, Jakob Morgenroth 21. Platz und Anton Schiller 23. Platz in der jeweiligen Altersklasse.
Am zweiten Wettkampftag konnte sich Emil Horn den 9. Platz beim „Rahmenwettkampf Schießen“ sichern. Dabei wurde ausschließlich die Ringzahl der Jungschützen gewertet. Alle mussten bereits freihändig und mit entsprechender Ausrüstung schießen, so wie es auch die Großen bei Olympia vormachen.
17
Aug.
Der Schützengau Oberfranken-Süd - hier alle Mitglieder im Gaustab und viele Helfer aus den Vereinen veranstalteten in Zusammenarbeit mit dem größten Fitness-Studio Bayreuths, dem Well & Fit, dieses Mega Sport Event.
Auch prominente Sportler und Vertreter des Schützenbezirks waren zu diesem besonderen Event gekommen: Der Stellv. Bezirksschützenmeister Werner Hackenschmidt sowie die Landes-Damenleiterin im BSSB Simone Hackenschmidt. Ebenso waren die Gau-Ehrenmitglieder Gerhard Neugebauer und Reinhold Schlauch anwesend. Zudem konnte der Blasrohr Weltcupsieger aus Greding, Hermann Sammiller, begrüßt werden.
Der Besucherandrang war mit ca. 200 Personen enorm und die Stände der angebotenen Schießdisziplinen waren stets voll belagert. So waren es im Schnitt jeweils 50 Personen, die sich im Bogen- sowie Blasrohrschießen und am Stand mit dem Lichtgewehr und Lichtpistole übten.
Vor dem abschließenden Event, dem Mini-Biathlon, traten dann auch noch die Böllerschützen unter der Leitung von Wolfgang Nickl in Aktion.
Zum Mini-Biathlon hatten sich 10 Jugendliche und 12 Erwachsene angemeldet. Die Jugendlichen mussten zwei Laufrunden absolvieren, anschließend wurden mit dem Lichtpunktgewehr fünf Schuss abgegeben. Jeder Fehlschuss wurde mit zehn Sekunden Zeitstrafe belegt. Alle waren mit Begeisterung dabei.
Hier das Ergebnis der drei Erstplatzierten:
Sieger wurde Lukas
Hagen vor Emmi Grünwald und Lotte Grünwald.
Bei den Erwachsenen wurden vier Laufrunden absolviert und im Ergebnis
zwischen Herren und Damen gewertet.
Auch hier die Ergebnisse der Erstplatzierten:
Siegerin bei
den Damen wurde Kathrin Treffan vor Anja Biohlawek und Janette Nickel.
Am treffsichersten bei den Herren war Christian Schreiber vor Patrik
Sebald und Andreas Dick.
Der stellv. Landrat Stefan Unglaub sprach ein Grußwort und bedankte sich bei den Ausrichtern diese Veranstaltung für diese gute Idee, Fitness und das Sportschießen zusammen zu bringen. Anschließend nahm er die Siegerehrung vor. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und die drei Erstplatzierten die Gaumedaille in Gold, Silber und Bronze.
Zum Abschluss bedankte sich der 1. Gauschützenmeister Michael Spörer für die tolle Unterstützung aller Verantwortlichen. Auch der Geschäftsführer des Fitnesscenters Well & Fit, Christian Schreiber, war von der Veranstaltung und der disziplinierten Durchführung begeistert.
Somit war der Grundgedanke, der gegenseitige Respekt zur jeweils anderen Sportart, voll und ganz erfüllt.
Helmut Ross
Gauschriftführer
Weitere Eindrücke von der Veranstaltung:
01
Aug.
Bad Berneck / Goldmühl. Der Schützenbezirk
Oberfranken im BSSB setzt sich von jeher in besonderem Maße für die
sportliche Förderung des Schützennachwuchses ein. Um den jungen
Schießsporttalenten innerhalb Oberfrankens vor allem neue
Möglichkeiten auf der Meisterschaftsebene zu
erschließen und gleichzeitig die Ausbildung der jungen
Sportler weiter zu verbessern, wurde nun einer neuer
Leistungsverein gegründet.
Bereits der 71. Oberfränkische Bezirksschützentag in
Speichersdorf stellte die Weichen für die Gründung eines
Leistungsvereins im Schützenbezirk Oberfranken. Einstimmig votierten
die Vertreter der knapp 300 oberfränkischen Schützenvereine für dessen
Einrichtung und beauftragten das Bezirksschützenmeisteramt mit den
Vorbereitungen. Der Einladung zur Gründungsversammlung nach Goldmühl
folgten schließlich insgesamt 23 Interessierte, die gemeinsam die
Sportschützen Oberfranken e. V. aus der Taufe hoben.
Was sind die Ziele des neuen Vereins?
Dazu betonte 1. Bezirksschützenmeister Alexander Hummel zunächst, was
der Verein genau nicht sein solle - nämlich eine Konkurrenz zu den
bereits in oberfranken aktiven Vereinen. Vielmehr werden die
Sportschützen Oberfranken e. V. primär die sportlichen
Nischen besetzen, die unsere Vereine derzeit nicht schließen können.
Dies gilt für Oberfrankens Schützenvereine, -gilden und
-gesellschaften ebenso wie die erfolgreichen Leistungsvereine auf
Gauebene.
Daher sollen für den leistungsorientierten
Nachwuchsbereich in Abstimmung mit den Bezirkstrainern starke Teams
für die Meisterschaftsebene im DSB/BSSB in einzelnen Diziplinen
gebildet werden. Dies ist in den bestehenden Vereinen mitunter nur
schwer möglich. Durch einen übergeordneten Leistungsverein ergibt sich
so die Chance zur besseren sportlichen Förderung. Perspektivisch
können darüber hinaus die Anstrengungen des Bezirks im Bereich
Fortbildung in den Sportschützen Oberfranken e. V. gebündelt
und so die Ausbildung der Schützen verbessert werden. Abhängig von der
Einwerbung zusätzlicher Mittel über Sponsoring, öffentliche
Zuwendungen oder verbandsinterne Zuweisungen ist eine finanzielle
Unterstützung der Schützen denkbar.
Wer kann wo und wie Mitglied der Sportschützen Oberfranken e. V. werden?
Die Teilnehmer der Gründungsversammlung kamen weiter überein, dass
für eine Mitgliedschaft keine Beiträge erhoben werden sollen. Die
Satzung sieht allerdings vor, dass auch Beiträge erhoben werden
könnten. Die Beitragsfrage soll in einer eigenen Beitragsordnung
geregelt werden. Festgelegt wurde auch, dass man schon ab 16 Jahren in
Versammlungen Wahlrecht erhält. Mitglieder können unter Anerkennung der Satzung auf Antrag Personen werden, die schon einem
Schützenverein angehören.
Im Schützenmeisteramt sollen nur Mitglieder des erweiterten
Bezirksvorstandes Oberfranken sitzen. Die Sportleitung obliegt des
Bezirkstrainern in Abstimmung mit dem dritten Schützenmeister. Erster
Schützenmeister des neuen Vereins ist deshalb Bezirksschützenmeister
Alexander Hummel, zweiter Schützenmeister ist Werner Hackenschmidt und
dritter Schützenmeister ist Thomas Bader. Zum Kassenwart wurde Ralf
Bauer und zum Schriftführer Tobias Horcher bestimmt. Weiter gehören
drei gleichberechrtigten Sportleiter Sabrina Bär, Peter Baldauf und
Mark Fichtner zum Schützenmeisteramtes. Die Beisitzer Barbara
Florschütz, Manuela Knorn und Tobias Welzbacher sowie zwei Vertreter
aus dem Gau West komplettieren das Team zum Vereinsausschuss.
Fachwarte können ergänzend frei in den Vereinsausschuss berufen werden.
Alle Informationen zum Leistungsverein finden sich auf dem Webportal des BSSB Schützenbezirks Oberfranken unter der Rubrik Sport -> Leistungsverein.
31
Jul.
Von 122 teilnehmenden Schützen haben sich 8 für das Finale qualifiziert, das am Wochenende in Hochbrück stattgefunden hat. Zum ersten Mal haben es von den 8 Finalteilnehmern 4 aus dem Gau Oberfranken Süd geschafft. Dies waren Valerius Rack, Marcelo Drigo, Peter Baldauf (alle SG Bad Berneck) und Oskar Wank von den Altstadtschützen Bayreuth.
Nach 20 Schuss zum Einschießen begann der eigentliche Wettkampf mit zwei mal 5 Schuss in 150 Sekunden. Danach begann die Ausscheidungsphase mit 2 Schuss in je 50 Sekunden. Mit 108,2 Ringen schied Peter als erster aus. Es folgte Klaus Schokolinski aus Hohenkirchen in der 2. Ausscheidung mit 127,7 Ringen. Marcelo Drigo schied mit 152,6 Ringen als 6 aus. Es folgte Andreas Ruhl aus Genderkirchen mit 171,5 Ringen. Mit 192,6 Ringen erzielte Oskar Wank einen hervorragenden 4. Platz als ältester Teilnehmer. Detlef Polter von der HSG München sicherte sich mit 224,0 Ringen Platz 3. In einem äußerst spannenden Endkampf, in dem die Führung stellenweise wechselte, und dem Endergebnis von 250,0 zu 248,1 Ringen ließ sich Valerius Rack nicht die Butter vom Brot nehmen und siegte beim diesjährigen Bayern Match.
Oskar Wank
15
Jul.
Liebe oberfränkische Schützenfamilie,
erstmals seit vielen Jahren ist mit Christian Reitz wieder ein Schütze als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele nomminiert – bitte unterstützt unseren bayerischen Pistolenschützen bei der Wahl des Deutschen Olympischen Sportbundes!
Hier geht's direkt zur Abstimmung.
Sportdeutschland hat die Wahl
Welches Duo wird Nachfolger von Laura Ludwig und Patrick Hausding, die die Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio ins Olympiastadion getragen haben?
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sechs Kandidat*innen – drei Frauen und drei Männer – aus dem Team Deutschland für die Wahl zum Fahnenträger*innen-Duo vorgeschlagen und ruft nun gemeinsam mit den Medienpartnern ARD, ZDF, Eurosport und t-online ganz Sportdeutschland auf, seine Stimme abzugeben.
Wie läuft die Wahl ab?
14
Jul.
Die Sportschützen haben ihre bayerische Meisterschaft in allen Wettkampfklassen auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück ausgetragen.Für diese mehrwöchiche Veranstaltung hatten sich auch oberfränkische Paraschützen qualifiziert. Mit ihren guten Leistungen konnten die Parasportler vordere Platzierungen erreichen.
In der Klasse Para SH2/AB2 m/w mit Hilfmittel:
Schmidt Sebastian (FSV Schnabelwaid)
Luftgewehr,
1.Sieger mit 419,3 Ringen
LG Liegend, 2.Sieger mit 415,2 Ringen
Scharf Karl (Diana 1957
Neuhausen)
Zimmerstutzen, 1.Sieger mit 285 Ringen
K.K.
Liegendkampf, 2.Sieger mit 599,8 Ringen
Herppig Henri (SG 1926 Einberg)
K.K.100m,
2.Sieger mit 295 Ringen
Roßbach Bernd (SG 1926 Einberg)
Zimmerstutzen,
4.Platz mit 277 Ringen
Künzel Volker (Schützenbrüder
Krötenbruck)
Luftgewehr, 5.Platz mit 414,9 Ringen
In der Klasse Para SH1/AB1 ohne Hilfsmittel:
Petereit Andre (SG 1898 Hohenberg)
KK
Sportpistole, 1.Sieger mit 507 Ringen
Steinharth Henri (Hubertus Stegaurach)
KK
Liegendkampf, 2.Sieger mit 580,5 Ringen
Weitere Paraschützen waren bei der BM am Start:
Wir gratulieren allen Startern zu ihren Platzierungen.
Karl Scharf
Referent Parasport
13
Jul.
Am jährlichen Guschu-Open der bayerischen Schützenjugend auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück nahmen die Jugendleiter des Schützenvereins Burgebrach mit 18 Schülern und Jugendlichen teil. Bei diesem bayernweiten Wettbewerb kämpften in diesem Jahr 1.100 Starter um die begehrten Medaillen. Die ZStG-Kids schlugen sich sehr wacker und holten drei Medaillen nach Burgebrach: Anton Schiller belegte den 3. Platz mit 119,3 Ringen, Paul Schiller den 5. Platz mit 158,8 Ringen und Emil Horn den 9. Platz mit 179,2 Ringen. Sie schossen jeweils in ihrer Altersklasse in der Disziplin „Lichtpunktgewehr Auflage“.
Alle weiteren Teilnehmer belegten in ihren Altersklassen und Disziplinen gute Mittelplätze: Daniel Schmidt (343,8 Ringe; 23. von 31), Jenny Nitschke (374,6 Ringe; 35. von 69), Jana Windfelder (185,1 Ringe; 32. von 93), Lara Beßler (172,7 Ringe; 58. von 93), Hannes Maier (110,7 Ringe; 87. von 96), Fabian Schöner (337,6 Ringe; 46. von 73), Michael Beck (156,9 Ringe; 21. von 59) und Max Gille (189,7 Ringe; 11. von 96) waren in der Disziplin Luftgewehr erfolgreich.
Philipp Kraus (123,7 Ringe; 24. von 38), Anton Kraus (147,0 Ringe; 51. von 94), Johanna Kraus (128,8 Ringe; 56, von 74), Jakob Kraus (74,0 Ringe; 6. von 8), Anna Stark (109,4 Ringe; 67. von 74) und Sofia Volk (146,4 Ringe; 38. von 74) konnten in der Disziplin Lichtpunktgewehr Auflage in ihrer Altersklasse punkten. Zum ersten Mal nahm auch ein Pistolenschütze an diesem Wettkampf teil. Jan Nitschke erreichte in seiner Altersklasse mit 144 Ringen den 8. Platz von 17 Teilnehmern.
Am Sonntag fand in der Finalhalle die Endausscheidung des Licht-Fernwettkampfes statt. Dafür konnten sich Emil Horn und Paul Schiller im Vorfeld qualifizieren. Dieser Wettkampf wurde, so wie bei den großen Schützen, freihändig ausgetragen. Die 37 Teilnehmer sind gemischt im Alter von acht bis elf Jahren angetreten. Emil Horn konnte sich mit 165,7 Ringen den 9. Platz und Paul Schiller mit 116,0 Ringen den 22. Platz sichern.
Ein herzlicher Dank geht an alle Begleiter und Aufsichtspersonen nicht nur für die Mithilfe bei der Verpflegung. Ohne die Unterstützung und den mentalen Beistand der jungen Schützen durch die mitgereisten Eltern und die Jugendleiter mit ihrem Team wären diese hervorragenden Ergebnisse wohl nicht möglich gewesen. Besonderer Dank gilt auch dem Rewe-Markt Richter Burgebrach für die großzügige Obstspende, dem Edeka-Markt König Burgebrach für die Spende der Lebensmittel für den ersten Abend und dem TSV Burgebrach für den Bus, der den Transport der großen Gruppe nach München ermöglichte.
11
Jul.
1. Platz Annett Dedinski, SG Weidhausen 1888 Perkussionsgewehr Damen
139 Ringe
1. Platz Helmut Stubenrauch, SG Coburg
Perkussionsrevolver Herren IV 136 Ringe
2. Platz Annett Dedinski,
SG Weidhausen 1888 Perkussionspistole Damen 130 Ringe
2. Platz
Helmut Stubenrauch, SG Coburg Perkussionspistole Herren IV 140
Ringe
2. Platz Arpad v. Schalscha-Ehrenfeld, SG Coburg
Perkussionsrevolver Herren IV 132 Ringe
2. Platz SG Coburg
Steinschloßpistole 396 Ringe
(Schützen: Helmut Stubenrauch, Arpad
v. Schalscha-Ehrenfeld und Bernd Schneider)
3. Platz Bernd
Schneider, SG Weidhausen 1888 Perkussionsfreigewehr Herren III 142
Ringe
3. Platz Olaf Meißner, SG Scheuerfeld Perkussionsgewehr
Herren III 142 Ringe
3. Platz Arpad v. Schalscha-Ehrenfeld, SG
Coburg Perkussionspistole Herren IV 138 Ringe
3. Platz Bernd
Schneider, SG Coburg Steinschloßpistole Herren III 134 Ringe
3.
Platz SG Coburg Perkussionsrevolver 395 Ringe
(Schützen: Helmut
Stubenrauch, Arpad v. Schalscha-Ehrenfeld und Bernd Schneider)
4.
Platz Ursula Osterlänger, Kgl. Priv. SSG Lichtenfels Perkussionsgewehr
Damen I 134 Ringe
4. Platz Wolfgang Hey, SG Hohenberg
Perkussionsrevolver Herren IV 130 Ringe
4. Platz Markus Fibich,
Tell Hirschaid Perkussionspistole Herren III 134 Ringe
4. Platz
SG Weidhausen 1888 Dienstgewehr 100m 343 Ringe
(Schützen: Herbert
Rebhan, Helmut Schindler und Bernd Schneider)
5. Platz Andreas
Werner, Kgl. Priv. SSG Lichtenfels Perkussionsgewehr Herren II 137
Ringe
5. Platz Olaf Meißner, SG Scheuerfeld Steinschloßgewehr
Herren III 136 Ringe
5. Platz Michael Ruschey, SG Hohenberg
Perkussionsgewehr Herren IV 139 Ringe
5. Platz Kgl. Priv. SSG
Lichtenfels Perkussionsgewehr 407 Ringe
(Schützen: Ursula
Osterlänger, Dieter Brandmeier und Andreas Werner)
Eine Bildergalerie der Meisterschaft mit allen Podestplätzen ist
auf der Homepage vom
Bayerischen Sportschützenbund unter dem
folgenden Link zu finden:
https://www.bssb.de/wettbewerbe/meisterschaften/bayerische-meisterschaft/2024-bmhochbrueck/
bm-vl-2024
Der nächste Termin für die Vorderladerschützen ist die Deutsche
Meisterschaft, die in
Hannover Ende Juli ausgetragen wird. Den
qualifizierten „Gut Schuß“.